Beiträge von MasterMario

    Hallo zusammen,

    ich sitze hier wie ihr im Wartesaal auf meinen bestellten Cupra Tavascan (Agenturmodell).

    Leider hat sich das Warten für mich gerade zum absoluten Albtraum entwickelt. Ich möchte euch kurz warnen und meine Situation schildern, damit ihr bei euren Übergangslösungen aufpasst.

    Die Kurzfassung:

    Weil der Tavascan 4 Wochen überfällig ist, musste ich meinen Formentor weiterfahren. Jetzt hat er einen Getriebeschaden (bekannter Serienfehler!) und Cupra will mich mit knapp 7.000 € Eigenanteil stehen lassen.


    Die Details:

    * Bestellung: Tavascan überfällig (Agenturmodell).

    * Interimslösung: Mein Händler hat den Leasingvertrag meines Formentor VZ e-Hybrid (Bj. 2022, 45.000 km) stillschweigend verlängert, damit ich mobil bleibe.

    * Der Vorfall: Plötzlich Ruckeln, Fehlermeldung Getriebe. Diagnose in der Werkstatt: Späne im Getriebe / Kolben schleift.

    * Der Hammer: Es gibt eine offizielle TPI (Technische Produktinformation) dazu. Der Fehler ist also im Konzern bekannt!


    Das "Angebot" von Cupra:

    Obwohl der Fehler bekannt ist und ich das Auto nur noch wegen des Lieferverzugs fahre, spuckt das System folgende Kulanz aus:

    * 70 % auf Material (Getriebe)

    * 0 % auf Lohnkosten


    Da beim e-Hybrid für den Tausch der halbe Vorderwagen zerlegt werden muss (Hochvolt-System, immenser Aufwand), bleiben 6.900 € an mir hängen. Für ein Auto, das ich eigentlich schon längst abgegeben hätte!


    Mein Fazit & Warnung an euch:

    * Checkt eure Leasing-Verlängerung: Wenn ihr wegen Tavascan-Verzug länger fahrt, prüft unbedingt, ob Garantie und Wartung & Verschleiß mit verlängert wurden! Sonst seid ihr im "Verschleiß-Risiko".


    Hat jemand Erfahrungen was man da machen kann?