Beiträge von Gernot

    Die Frage hat Chicko ja schon beantwortet, aber Du bist nicht der Erste, der sich fragt, was das Icon bedeutet. Das ist das offizielle Logo für induktives Laden nach dem proprietären Qi-Standard.
    https://de.wikipedia.org/wiki/…e_Energie%C3%BCbertragung)
    Aber das Logo ist nicht so geläufig und die Mehrheit dürfte das intuitiv nicht verstehen. Einmal mehr ein Beispiel, wo VW Software/GUI nicht aus Kundensicht gedacht hat.


    Man sollte das induktive Laden im Auto generell eher als Notlösung sehen und im Alltag vermeiden.

    Funktionierende API Schnittstellen gab es auch weiterhin, siehe die Anbindung von Autos die bei Tibber hinterlegt sind.


    Das liegt dann aber daran, das Tibber eine Kooperation und damit eine bezahlte Schnittstelle bei VW hat. So wirds dann wahrscheinlich auch bei deinem Solarmanager sein.


    Problem ist halt das diese offiziellen APIs nur einen Bruchteil der ehemaligen Hintertür-API Werte und Funktionen bereitstellen wie Soc, Kilometerstand usw.

    Das hast Du nicht ganz richtig verstanden. Offizielle APIs mit allen früher verfügbaren Features gibt es weiter. VW hat nur den Zugang abgedichtet und die APIs akzeptieren jetzt nur noch "signierte" Requests aus den eigenen Apps oder von zahlenden Kunden. Tibber hat auch keine Kooperation mit VW, sondern stellt die Daten über Enode bereit.

    Skoda hat mittlerweile eine offizielle B2C-API vorgestellt, über die sich u.a. auch die Klimatisierung starten lässt. Im Prinzip alles wie früher.
    https://public.api.connect.skoda-auto.cz/docs

    Die Hoffnung ist ja, dass VW, Cupra, Audi usw. das übernehmen. Bisher habe ich dazu von Cupra aber nichts Konkretes gelesen und Cupra ist die kleinste Konzernmarke.

    Ja, wenn man in dem Bereich Expertise hat und weiß, was man tut. Für absolute Laien ist das ganz sicher nicht empfehlenswert.

    Da haben wir vielleicht eine unterschiedliche Wahrnehmung. Aus meiner Sicht ist das wirklich trivial, in 2 Stunden erledigt, und Youtube und andere Plattformen sind voll mit guten Anleitungen. Wenn man eine Lampe anschließen und einen Dimmer einbauen kann, bekommt man das auch hin. Vielleicht hat man auch einen Elektriker oder Elektroniker im Bekanntenkreis, der noch mal einen Blick drauf werfen kann.

    Das soll jetzt aber nicht großspurig oder besserwisserisch klingen. Wenn man anschließend nicht mehr ruhig schlafen würde, weil man befürchtet, einen Fehler gemacht zu haben und dass es zu einem Brand kommen könnte, dann ist es valide, zu sagen: "Ich möchte eine Batterie lieber von einer Fachfirma installiert bekommen", und dann zählen eben nicht nur rein rationale Argumente. Und es gibt ja auch noch die leidige Thematik der Anmeldung beim Netzbetreiber.

    Ja gut, aber ich persönlich habe im Bekanntenkreis niemanden, der irgendeinem neuen No Name Speicher bei seiner PV Anlage verbaut hat. Die meisten recherchieren im Vorfeld und entscheiden sich für entsprechend zuverlässige Hersteller. Gibt ja beispielsweise die Stromspeicher-Inspektion der HTW Berlin.

    Naja, es ist etwas komplizierter, weil eben verschiedene Aspekte wichtig sind. Es ist ja nicht zwingend so, dass Speicher für 100 Euro/kWh Schrott ist, sondern man kann zu den Kosten einen hochqualitativen Speicher bauen. Und wenn Du z.B. HV-Speicher von BYD nimmst, zahlst Du immer noch um die 350 Euro/kWh und hast eine 3,5-mal so lange Amortisationszeit für den Speicher. Das macht auch nur noch wenig Sinn. Auf der anderen Seite kenne ich Hersteller, die in Deutschland seit 12 Jahren am Markt sind und derzeit unfassbaren Schrott anbieten. Da die rechtlich gegen Kritiker vorgehen, nenne ich den Namen nicht.

    Der Check der HTW ist besser als nichts, aber es gibt mittlerweile über 100 Marken für Speicher am deutschen Markt. Große, etablierte Händler wie Tepto haben laufend neue Marken am Start (Conow, Sonho, Sigenergy, …). Kann eben super sein oder nicht. HTW prüft nur einen Bruchteil und überwiegend Hochpreisiges und macht die Speicher auch nicht auf. Deren Tests sagen deshalb nicht viel über die Langlebigkeit aus. Gewissheit hat man, wenn man sich bei einem Vertrauenswürdigen Händler z.B. EVE-Zellen bestellt, ein vernünftiges BMS von Daly, JK, etc. aussucht und die Batterie selbst baut.

    Hab es komplett aufgegeben :( Derzeit ist es bei allen Entwicklern nur ein Gefrickel. Das hat mich so genervt, dass der Tavascan jetzt im Home Assistant einfach offline bleibt

    Es ist wirklich so unfassbar schlecht. Aktuell bekommt das Auto auch über Tibber nicht Ladestatus, SoC, Rest-Reichweite. Über die App kann ich mal wieder nicht das Ladeziel setzen und auch die App zeigt veraltete Werte Ladestatus, SoC, Rest-Reichweite.

    Wenn dem so wäre, würde man inzwischen massenweise Berichte über frühzeitig den Geist aufgebende Speicher lesen. Und die Hersteller geben inzwischen fast alle mindestens 10, eher 15 Jahre Garantie auf ihre Speicher.

    Die ganzen neuen Marken für Speicher kommen ja erst seit 1–2 Jahren auf den Markt, seit der Speicher so billig geworden ist. Gerade NV-Speicher. Den Markt gab es vorher gar nicht. In der Vergangenheit haben die meisten zu PV-Anlagen eben keinen Speicher installiert, weil er so teuer war. Und wenn, dann war es HV-Speicher von BYD, Huawei, ... für 500-700 Euro/kWh. Das sind vertrauenswürdige, teure Hersteller und deren Speicher taugen meist etwas.

    Es gibt einen anderen Bereich, wo die von mir beschriebenen Effekte schon voll zu sehen sind: Bei Inselanlagen, z.B. für Wohnmobile, Segelschiffe, Motoryachten. Da ersetzen schon seit 4, 5 Jahren LiFePO4-Batterien die früheren Blei-/AGM-Batterien - meist mit 12 oder 24 V. Das Spiel läuft meist gleich: Irgendein Influencer promotet gegen Geld irgendeine neue Batteriemarke als den heißesten Scheiß. Die Leute kaufen wie wild. Begeisterte Rezensionen bei Amazon. Funktioniert ja erst mal alles wie gewünscht. Nach 2-3 Jahren fallen die Dinger reihenweise aus, Zellen haben sich aufgebläht, usw. Dumm: Hersteller, Händler existieren dann nicht mehr. Die Pseudomarke existiert nicht mehr und die 15-Jahre-Garantie ist jedes Mal für den A*sch. Falls es in seltenen Fällen doch noch irgendwo einen Ansprechpartner gibt, heißt in der Regel, dass die Batterie falsch geladen worden wäre, was man kaum widerlegen kann. Die meisten haben kaum ein vollständiges Log seit Inbetriebnahme, wann Spannungen wie aussahen.

    Wenn man ein bisschen hinterher recherchiert, dann wird die neue "Batteriemarke" häufig von einer Wohnung aus von einer Ein-Mann-Firma betrieben, hat keine Entwicklungsabteilung, kein Lager, nichts. Da ordern Leute ein paar Paletten mit Batterien bei Alibaba, kleben ihre Aufkleber drauf und los. Wenn man solche mal Batterien aufsägt, fällt man vom Glauben ab, was für schwachsinnige Fehlkonstruktionen das sind. Aber wie gesagt: Am Anfang ist alles fein.

    Ein Speicher war mir damals und auch heute noch zu teuer. Ich möchte noch erleben wann der sich amortisiert. Unsere PV-Anlage mit 8.875 kWh hat ungefähr die Hälfte gekostet.

    Haben wir aber nicht selbst bezahlt und es war eine Art Schenkung. Ich habe noch immer Interesse an einem Speicher, aber nicht zu den aktuellen Preisen die mir genannt wurden.

    Sorry, aber bei solchen Aussagen bekomme ich Pickel. Zumal wenn derjenige dann konsequent kWh und kW(p) verwechselt, also offenbar nicht mal die Basics zum Thema versteht. Pauschalisierungen verbieten sich, aber in den meisten Fällen ist es heute pure Selbstschädigung, eine PV-Anlage ohne Speicher zu betreiben. Speicher ist wirklich drastisch billiger geworden und amortisiert sich in den meisten Szenarien sehr schnell. Man findet jetzt genug Angebote für um die 100 Euro/kWh Speicherkapazität. Wer keine 2 linken Hände hat, kann den Speicher auch selbst bauen und weiß dann, dass er einen erstklassigen, langlebigen Speicher hat, was bei vielen kommerziellen Angeboten nicht der Fall ist*.

    Was die entfallende Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen unter 25 kW anbetrifft: Noch ist das nicht pauschal beschlossen. Und wenn es beschlossen wird: Es kommen jetzt gerade erste brauchbar erscheinende Direktvermarktungsangebote für kleine Anlagen auf den Markt, z.B. von Rabot und SpotMyEnergy. Das wird in den nächsten Monaten noch zunehmen. Wer einen Speicher hat und seinen PV-Strom gezielt in den Abendstunden einspeisen kann, der hat dann sehr gute Chancen, mehr als 8 Ct/kWh zu erlösen. Im Sommerhalbjahr lagen wir gegen 19/20 Uhr wochentags im Schnitt um die 18 Cent/kWh und an Wochenende zur selben Zeit um 14 Ct/kWh. Der Direktvermarkter beißt dann 1 Ct/kWh als Provision weg und ggf. muss eine Grundgebühr auf die eingespeiste Strommenge umgelegt werden, aber Stand jetzt stehen die Chancen gut, mehr als 8 ct zu bekommen.

    *Die Probleme bei kommerziellen Speicher-Angeboten:
    1. Man weiß nicht, welche Zellen in welcher Qualität verbaut sind. Für die Hersteller ist es hochgradig lukrative schlechtere Zellen mit Grad B o. Ä. zu verbauen. Variieren die Zellen stärker (Innenwiderstand), ist die Batterie nach ein paar Jahren hin.
    2. Ist das Billig-BMS Schrott und bekommt die Zellen nicht richtig ausbalanciert, ist die Batterie nach ein paar Jahren hin.
    3. In sehr vielen Fällen verstoßen die Hersteller der Batterien schlicht gegen die Vorgaben der Zellhersteller (z.B. EVE). Typischerweise müssen prismatische Zellen verspannt werden, um Delaminierung der Schichten im Inneren zu verhindern. Das ist in vielen Batteriegehäusen nicht der Fall. Häufig gibt es keine Freigabe vom Hersteller der Zellen, die Zellen liegend zu verbauen. Sie werden aber liegend statt stehend verbaut.
    4. Häufig werden von Batterieherstellern Lade- und Entladeströme bzw. C- und P-Raten angegen, die laut Specs der Zellhersteller nicht zulässig sind. Die Zelle kann sich nicht dagegen "wehren" und liefert das dann auch, ist dann aber eben bald hinüber.

    Das Perfide ist: Anfangs funktioniert jeder Speicher mit den angegebenen Daten zu Leistung und Kapazität. Der Kunde ist zufrieden. Aber wenn einer oder mehrere der o.g. Punkte gegeben sind, hält der Speicher nur 3-5 Jahre, dann steigt die erste Zelle aus und der Speicher ist kaputt. Ein vernünftig aufgesetzter Speicher 15-20 Jahre hält.






    Ist das nur bei mir so, nutzt das sonst keiner oder funktioniert das EU Data Act Portal seit etwa 2 Wochen immer wieder extrem mies?

    Ich beziehe für die Einbindung in Homeassistant den Ladestand über die Tibber API (Enode). Das funktioniert weiter. Ich möchte aber wöchentliche Durchschnittsverbräuche etc. berechnen, wofür ich die Kilometerangabe brauche. Die liefert Tibber nicht und die beziehe ich deshalb über das EU Data Act Portal von VW. Das es zwischen dem via Tibber bezogenen Ladestand und dem via VW bezogenen Kilometerstand dann ca. eine halbe Stunde Versatz gibt, daran habe ich mich gewöhnt. Aber jetzt dauert es teils Tage, bis es mal neue Daten über das VW-Portal gibt, was dann zu völlig kaputten Verbrauchswerten führt, weil der gesunkene Batteriestand einberechnet wird, die dazu gehörende Fahrleistung aber nicht.

    Screenshot 2026-10-07 at 09-26-32 Guido-Desktop – Home Assistant.png

    Natürlich könnte ich den Ladestand auch über das VW-Portal beziehen und dann wären beide Werte synchron falsch/verzögert und berechnete Verbrauchswerte stimmig. Aber wir nutzen hier im Alltag viel Home Assistant. Wenn jemand den Ladestand wissen will, schaut er bei Home Assistant nach. Niemand nutzt im Alltag die miserable My Cupra App. Wenn dann Home Assistant den Ladestand von vor 2 Tagen anzeigt, hilft das auch nicht.

    Die Fahrleistungen sind nett - Elektroauto halt. Er ist sehr leise. Bei Schlaglöchern poltert das Fahrwerk wirklich unangenehm. Wenn man bremst, so dass man ganz sachte anhält, knarzen die Bremsen. Innen viel Hartplastik und hier und da klappert oder knarzt es auf Kopfsteinpflaster (z.B. aus dem Bereich der Türgriffe). Das kenne ich von 25 Jahren bei Schwestermarke Audi nicht. Lichtdesign innen wie außen ist top. Die Assistenten, insbesondere Travel Assist, funktionieren überraschend gut. Ansonsten ist VW + Software = großes Aua.

    Die serienmäßige Soundanlage ist grauenhaft. Ich glaube, die Ingenieure mussten sich sehr anstrengen, um einen dermaßen schlechten Klang hinzubekommen. Keine sauberen Höhen, kein Bass. Nur matschiger, undifferenzierter Soundbrei. Klingt wie früher Mittelwelle im Radio.

    Dann gibt es kleine Details, die ich einfach nicht verstehe. Die schwarzen Hartplastik-Abdeckungen der Hochtöner in der A-Säule sehen ultrabillig aus. Fiat-Panda-Vibes. Ich weiß nicht, wie man so etwas in einem Auto verbrechen kann, dass eigentlich mit Design punkten will. Chicere Abdeckungen hätten 5 Cent mehr gekostet.