Meine Alternative zur Wallbox als „Mini-Lösung“

  • Und wie realisiere ich das mit dieser Lösung das nur bei Solar Überschuss geladen wird?

    also mein älterer Herr hängt sein Auto immer dann an, wenn der Speicher voll ist und trotzdem noch Sonne aufs Dach knallt. Wir haben 15 kwp und 20er Speicher, reicht im Sommer also immer.

  • Hallo zusammen,


    aufgrund der gesetzlich geforderten Steuerbarkeit, habe ich mich nun gegen eine 11 kW-Lösung entschieden und habe vor mit 3,7 kW zu laden. So spare ich mir die Erweiterung meines Zählerschranks, was ca. 2,5K gekostet hätte.


    Mein Elektriker hat mir die blaue CEE-Dose mit 230V und entsprechender Zuleitung empfohlen. Ich könnte dann ohne Bedenken über Nacht dauerladen. Habt ihr damit Erfahrungen? Würden 30 kW netto bei 10 Std. laden zusammenkommen?

    CUPRA TAVASCAN ENDURANCE, ATACAMA DESERT METALLIC

    IMMERSIVE PACK, 19" GANZJAHRESREIFEN MIT 19" LEICHTMETALLFELGEN "VULCANO" BLACK/SILVER", GLANZGEDREHT, FÜR IMMERSIVE, WARTUNG PLUS AKTION


    Bestellt: 12.03.2026 PW: KW 21 lt. Expertenchat ULW: Dezember 2026 lt. Händler

  • Hallo zusammen,


    aufgrund der gesetzlich geforderten Steuerbarkeit, habe ich mich nun gegen eine 11 kW-Lösung entschieden und habe vor mit 3,7 kW zu laden. So spare ich mir die Erweiterung meines Zählerschranks, was ca. 2,5K gekostet hätte.


    Mein Elektriker hat mir die blaue CEE-Dose mit 230V und entsprechender Zuleitung empfohlen. Ich könnte dann ohne Bedenken über Nacht dauerladen. Habt ihr damit Erfahrungen? Würden 30 kW netto bei 10 Std. laden zusammenkommen?


    lass dir lieber die rote CEE Dose legen…..und dann bspw. die mobile 11 kw Ladestation für 170,- bis 200,- Euro dranhängen 😉 wen interessiert schon die Steuerbarkeit? musst ja niemanden erklären warum du im Eigenheim eine CEE Dose benötigst 🤷‍♂️Sägemaschine, Holzspalter oder was auch immer.

    Befreundeter Elektriker schließt mir die an…..entsprechendes Material mit 12 Meter Kabel, FI Schalter usw. kostet knapp 200 Euro. Also Material plus mobile Wallbox 11 kw für unter 400,- plus Montage zum Freundschaftspreis 😉

    Tavascan VZ - White Silver Metallic - EXTREME - Winter Pack mit Heat Pump

    unverbindliche Lieferung: 09-26

  • Zitat

    aufgrund der gesetzlich geforderten Steuerbarkeit, habe ich mich nun gegen eine 11 kW-Lösung entschieden und habe vor mit 3,7 kW zu laden. So spare ich mir die Erweiterung meines Zählerschranks, was ca. 2,5K gekostet hätte.

    Mein Elektriker hat mir die blaue CEE-Dose mit 230V und entsprechender Zuleitung empfohlen. Ich könnte dann ohne Bedenken über Nacht dauerladen.

    Wenn ohnehin ein neues Kabel gelegt werden muss, dann unbedingt eine rote CEE-Dose und ein Kabel mit 3 Phasen/5 Polen legen lassen. Eine einphasige blaue Dose ist sinnlos. Das Teuerste wird der Lohn für den Elektriker sein und ob das Kabel nun 2 Adern mehr oder weniger hat und die Dose blau oder rot ist, nicht den großen Preis-Unterschied ausmachen. Falls du irgendwann später doch eine richtige 11 kW-Wallbox willst, hast Du dann bereits das passende Kabel zu liegen und der Elektriker muss nicht erneut teuer ein Kabel legen.


    Wenn du unbedingt willst, kann Du auch an einer CEE-Dose mit 3 Phasen/5 Polen nur eine Phase nutzen und mit 16A laden (= 3,7 kW). Sinnvoller wäre eine Wallbox, bei der Du den Ladestrom je Phase auf 6A drosselst: 3 Phasen a 230V und 6A = 4,2 kW. Bis 4,2 kW muss eine Wallbox nicht als steuerbare Verbrauchseinrichtung beim Netzbetreiber angemeldet werden. Mit 4,2 kW hast du dann immerhin 13,5% mehr Ladegeschwindigkeit als mit 3,7 kW und das Kabel und deine offenbar ältere Hausverteilung haben weniger "Stress", weil nur mit 6 A statt 16 A belastet. Bei so ziemlich allen Wallboxen geht die Limitierung des Ladestroms softwareseitig, was der Elektriker aber eventuell nicht "cool" findet, weil Du das später wieder erhöhen kannst.


    Ich würde den Elektriker einfach die Dose setzen lassen und was du da anschließt, ist deine Sache...

    Zitat

    Würden 30 kW netto bei 10 Std. laden zusammenkommen?

    Ja, brutto lädst du dann 37 kWh und die Ladeverluste liegen normal unter 20%. Allerdings brauchst du die 30 kWh vermutlich nicht wirklich. Wenn Du jede Nacht 30 kWh in den Akku drückst, wäre das Energie für ca. 55.000 km im Jahr (bei 20 kWh/100km). Das fahren die Wenigsten.


    Beste Grüße
    Gernot

    Einmal editiert, zuletzt von Gernot () aus folgendem Grund: Quoting repariert

  • Hallo zusammen,


    aufgrund der gesetzlich geforderten Steuerbarkeit, habe ich mich nun gegen eine 11 kW-Lösung entschieden und habe vor mit 3,7 kW zu laden. So spare ich mir die Erweiterung meines Zählerschranks, was ca. 2,5K gekostet hätte.


    Mein Elektriker hat mir die blaue CEE-Dose mit 230V und entsprechender Zuleitung empfohlen. Ich könnte dann ohne Bedenken über Nacht dauerladen. Habt ihr damit Erfahrungen? Würden 30 kW netto bei 10 Std. laden zusammenkommen?

    Ich kann das insofern gut nachvollziehen, als dass die Erneuerung des Zählerschranks meine installierte PV-Anlage ebenfalls um ca. 3k € verteuert hat.
    Ich musste halt in den sauren Apfel beißen, aber jetzt ist das dafür auch alles up-to-date und weitere Erweiterungen (Wärmepumpe etc.) auch einfach möglich.
    Vielleicht ist es also doch eine Überlegung wert...

    Ansonsten stimme ich meinen Vorrednern zu: Der Aufwand liegt im Machen, nicht im Material. Daher lieber nicht am unteren Limit orientieren.

    Und noch ein Gedanke: Klar ist die Eingriffsmöglichkeit des Netzbetreibers nicht schön.
    Aber es geht hier im Worst-Case um eine Dimmung auf 4,2 kW. Das ist immer noch mehr als die Lösung deines Elektrikers im Best-Case kann.

    Tavascan Endurance: White Silver Metallic, Extreme Pack (21" ETNA), Winter Pack inkl. Heat Pump

    Bestellt am 19.02.2026 - ULT: September 2026

    Einstweilen fahre ich noch einen Cupra Born (Vapor Grey, 19" TYPHOON, AR HeadUp, Below Zero Pack, Heat Pump, Pilot M, Skyline Roof, Tech M, 68tkm auf dem Tacho)

  • Wenn Du jede Nacht 30 kWh in den Akku drückst, wäre das Energie für ca. 55.000 km im Jahr (bei 20 kWh/100km). Das fahren die Wenigsten.

    Grundsätzlich gebe ich recht. Gleichzeitig aber auch etwas einfach gerechnet.

    Habe ich heute das Auto auf 80-100% geladen und muss irgendwo in eine weitere Stadt und verfahre 300km Autobahn und muss am nächsten Tag ggf. nochmal solch ein Ende fahren, dann wird das schon nichts mehr. Auch wenn er danach eine Woche steht.

    Man schafft ja pro Nacht nur etwa 150km nachzuladen.

    Es geht schon damit zu leben. Und wird in über 95% der Zeit vermutlich reichen. Andererseits sind 30kWh auch einfach nicht viel.


    Und man muss beim einphasigen laden auch die deutlich erhöhten Ladeverluste gegenrechnen. Super wenn das Display 20kWh/100km anzeigt. In der Realität bezahlt man aber eher 23kWh bei der Lademöglichkeit. Macht auch Extrakosten. Sollte man wenigstens für die Vollständigkeit dazu sagen.

  • langfristig wirst du mit der Schuko Steckdose nicht glücklich....vor allem weil die Installationskosten für einen Schuko-Stecker oder eine leistungsfähigere CEE-Dose keinen großen Unterschied machen

    Tavascan VZ - White Silver Metallic - EXTREME - Winter Pack mit Heat Pump

    unverbindliche Lieferung: 09-26

  • Man schafft ja pro Nacht nur etwa 150km nachzuladen.

    Es geht schon damit zu leben. Und wird in über 95% der Zeit vermutlich reichen. Andererseits sind 30kWh auch einfach nicht viel

    Das einzige Szenario, in dem das nicht reicht, ist, wenn an 2 Tagen hintereinander grob 300 km gefahren werden sollen. Bei mehr als 300 km wird man eh einen Schnelllader unterwegs ansteuern. Und 2 Tage hintereinander 200 km oder so, gehen auch mit 3,7 oder 4,2 kW Ladeleistung. Vor dem ersten Tag auf 90% aufladen und dann nachts noch mal 150 km nachladen.

    Bei den Wallbox-Kosten liegt meines Erachtens auch ein weit verbreiteter Irrtum zur Elektromobilität. Viele sagen sinngemäß "Elektroauto lohnt nur, wenn man günstig zu Hause laden kann". Die Kosten für eine vom Fachbetrieb installierte und ordnungsgemäß beim Verteilnetzbetreiber angemeldete Wallbox liegen bei 2.000-5.000 Euro. Selbst wer schon Drehstrom im Carport oder in der Garage zu liegen hat: Meist (längenabhängig) will der Elektriker für 11 kW (= 16A Dauerlast) ein Kabel mit 4mm² Aderstärke haben und üblicherweise liegen nur 1,5mm² oder 2,5mm². Auch wenn es am Stromkabel nicht scheitert, hat niemand eine Steuerleitung in Carport oder Garage zu liegen, weil so etwas bisher niemand gebraucht hat, also müssen so oder so neue Kabel für die Wallbox gezogen werden. Und (siehe Ausgangsfrage) es muss ggf. auch noch die Verteilung erneuert werden.

    Wenn man die statistisch durchschnittlichen 14.000 km im Jahr fährt, im Schnitt 18 kWh/100 km verbraucht und zu 100% zu Hause lädt, zieht man im Jahr 2.500 kWh an der heimischen Wallbox. Realistisch gerechnet (4% Verzinsung) und die 2.000-5.000 Euro Investitionskosten für die Wallbox über 20 Jahre umlegt, muss man dann pro geladener kWh 6-15 Cent für die Wallboxkosten einpreisen. Wenn die kWh zu Hause 28 Cent kostet, ergeben sich effektiv 34-43 Cent/kWh an Gesamtladekosten. An vielen öffentlichen AC-Ladern kann man 39 Cent/kWh laden.

    Soll heißen: In vielen Fällen verhageln die Kosten für die heimische Wallbox die ach so rosige Rentabilitätsrechnung und zu Hause Laden ist per se gar nicht sooo günstig. Meine Annahmen, dass man zu 100% zu Hause lädt und die Wallbox 20 Jahre hält, sind dabei eigentlich noch Schönrechnerei zugunsten der Wallbox.

    Ich will eine Wallbox damit gar nicht schlecht machen. Wenn eine große PV vorhanden ist oder es 2 oder 3 BEV im Haushalt gibt, sieht die Rechnung schon wieder anders aus. Und natürlich ist die Einstellung legitim, dass einem der Ladekomfort zu Hause den Preis wert ist. Aber die Kosten für eine offizielle Wallbox sind im überregulierten Deutschland einfach exorbitant hoch.


    Bei mir läuft deshalb auch eine gedrosselte "mobile Wallbox" für 125 Euro an einer CEE-Dose. Die Wallbox kann Wifi und ist wie der Tavascan in Homeassistant eingebunden und das reicht für meinen Bedarf locker aus. Dass dadurch die Ladeverluste etwas höher sind, ist mir bewusst.


  • Da gebe ich dir vollkommen Recht! Schuko-Laden (semi-optimal) oder über 11kW-Kraftstrom-Anschluss + Mini-Lader sind die günstigsten Varianten, sein Auto zuhause zu laden. Das mit PV = super günstige Spritkosten.


    Ich hab das vorher ähnlich gehandhabt, hab mich jetzt für die Kosten der Wallbox entschieden - einfach, wie du auch geschrieben hast, wegen der längeren Nutzungsdauer der Wallbox, der besseren Steuerung mit PV-Überschuss und wegen eventuell einem zweiten E-Auto.


    Wären diese Überlegungen nicht gekommen, würde ich auch mit der einfacheren Variante weiter Vorlieb nehmen

    DE - Cupra Tavascan Endurance - "Immersive"-Pack - Allwetterreifen - Atacama Desert - EZ 11/2025