Auf Basis der von VW zur Erfüllung des EU Data Act bereitgestellten Daten, soll das hier funktionieren. Wie schon gesagt, ist EU Data Act rein lesend und keine Konfiguration des Fahrzeugs möglich. Update-Intervall ca. 15 Minuten.
https://github.com/mikrohard/hass-vw-eu-data-act
Beiträge von Gernot
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Mir geht es genau so. Der Tavascan war hier wie die Wallbox in HomeAssistant eingebunden. Zum einen, weil ich nicht mit x Apps herumhampeln sondern alles unter einer Oberfläche haben will. Zum anderen generiert mir HomeAssistant Daten, die die My-Cupra-App nicht liefert. Beispielsweise den Durchschnittsverbrauch pro Woche. Oder eine verlässliche Ladehistorie. Die Madame lädt das Auto häufiger mal auf Arbeit in einer Tiefgarage, in der das Auto kein Netz hat. Diese Ladevorgänge erscheinen dann nicht in der Ladehistorie der My-Cupra-App. Habe dann in HA je einen Template-Sensor definiert, der steigende und fallende Batterielevel aufsummiert.
Heute gegen 12 Uhr hat VW den Zugriff auf die Schnittstellen gekappt. Sowohl Cupra We Connect als auch PyCupra funktionieren nicht mehr. Fairerweise muss man sagen, dass die bisher genutzten Schnittstellen wohl nur für interne Zwecke von VW gedacht waren und dann per Reverse Engineering von Dritten geöffnet wurden. Trotzdem ist es im Prinzip mal wieder ein "F*ckt Euch" an die Kunden des VW-Konzerns. Größere Dritt-Firmen, die diese Schnittstellen für kommerzielle Zwecke genutzt haben, hat VW wohl vorgewarnt und eine rechtzeitige Migration zu neuen Schnittstellen ermöglicht. Open-Source-Projekte hat VW wissentlich gegen die Wand fahren lassen.
Ich denke, wir müssen ein paar Tage warten, ob die Entwickler einen Dreh finden, wobei Cupra We Connect ziemlich tot scheint. Die Schnittstellen scheinen ja weiter zu existieren und VW verhindert nur den Zugriff. Ansonsten muss man schauen, was mit Anbietern wie enode.com, smartcar.com, etc. geht. Eine Enode-Integration für HA gibt es.
Alles auf Basis EU Data Act wird halt rein lesender Zugriff sein. Das Auto damit vorklimatisieren oder das Ladeziel einstellen, wird damit nicht gehen. Dafür müsste man dann zur lahmen Hersteller-App greifen.
OBD mit BLE wäre ggf. auch noch eine Notlösung. -
Gibt es zum Continental All Season Contact 2 noch weitere Alternativen.
Sollte man auf das Contiseal achten.
Ist die Eigenschaft empfehlenswert?
Wenn man werksseitig Ganzjahresreifen mit den 19-Zöllern bestellt hat, wurden bisher wohl Hankook Kinergy 4S2 X aufgezogen. Die gibt es aber auch nur bis 19 Zoll.
Bezüglich Contiseal zur Annäherung eine Beispielrechnung: Wie oft hattest Du schon durch Nagel o.ä. eine Punktierung im Reifen? Mit welcher Häufigkeit erwartest Du das für die Zukunft? Angenommen man fährt einen Reifensatz 3 Jahre und fährt sich statistisch alle 12 Jahre etwas in einen Reifen ein. Die fachgerechte Reparatur kostet 50 Euro. Dann hättest Du 25% Wahrscheinlichkeit, Dir während der Nutzungsdauer der neuen Reifen etwas einzufahren, wo Contiseal die Reparatur erspart (12,50 Euro Gegenwert pro Reifensatz). Dann kann man der Zeitersparnis für die Reparatur noch etwas Wert beimessen und dann wäre mir in dem Beispiel Contiseal maximal 5 Euro pro Reifen wert. Mit anderen Gegebenheiten kann die Rechnung auch ganz anders aussehen. In Zimbabwe habe ich auch schon 3 punktierte Reifen binnen 8 Tagen geschafft. Contiseal wäre ein Segen gewesen. -
Ja, die Cupra Felgen sind auch wintertauglich. Alles andere wäre bei dem Preis auch unverschämt.
Das teuer automatisch Qualität bedeutet, von dem Irrglauben muss man sich ja leider lösen. Ich hatte an meinem letzten A4 aufpreispflichtige Original-Felgen von Audi. Direkt vom Werk mit Ganzjahresreifen also explizit für Wintereinsatz bestellt. Erst fing nach paar Jahren ein Reifen an, Luft zu lassen, dann der nächste, dann noch einer. Anfangs dachte ich beim ersten Rad, dass ich mir etwas eingefahren hätte. Nö. Ventil kaputt? Nö. Da wo sich der Gummiwulst der Reifenflanke durch den Reifendruck an das Felgenhorn der Alufelge presst, um luftdicht abzuschließen, hat Streusalz oder was auch immer im Laufe der Zeit den Lack der Felge zerstört. Es entstand Alukorrosion. Da entwich Luft. Ca. 1 bar pro Woche verloren. Hat man eine Stelle ausgebessert, trat es paar Jahre später an der nächsten auf. Von außen sahen die Felgen makellos aus, waren aber Vollschrott.
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Nur mal zur Info: Für PV-Überschussladen braucht man ja normalerweise eine Wallbox, die das Feature unterstützt und dann eben den Ladestrom dynamisch an den aktuell verfügbaren PV-Überschuss anpassen kann. Eventuell gibt es auch einen Weg, das Gleiche mit einer dummen "mobilen" Wallbox für 120 Euro zu erreichen. Enode bietet APIs für den Zugriff auf Fahrzeuge, was letztlich Hersteller APIs nutzt. Die rollen gerade ein Feature aus, um darüber den Ladestrom fahrzeugseitig setzen zu können. Habe das noch nicht näher untersucht und weiß noch nicht, ob der Tavascan das unterstützt. Das ist aber wahrscheinlich, weil es in der App ein Feature zur Ladestrombegrenzung gibt. Ich will mir das in den nächsten Monaten mal anschauen.
https://developers.enode.com/a…sVehicleidChargeRateLimit -
Thule Motion 3 XXL. In Verbindung mit der Heckbox ausreichend für Camping mit 4 Personen und Zelt.
Dafür würde uns auch der normale Kofferraum reichen.
Ich habe das zwar noch nicht ausprobiert und war noch nie in Europa campen, aber zig mal in Ländern wie Oman, Jordanien, Uganda, Kenia, usw. Dazu alles für das Camping eingeflogen (inkl. Rolltisch, Dusche, Wasserkanister, Kühlbox, Kompressor für Reifen, Zelt, Schlafsäcke, Luftmatratzen, Kochgeschirr, Kocher, Grill...) und weil man sich beim Fliegen in Sachen Gepäck je nach Airline mehr oder weniger beschränken muss, ergeben sich dann pro Person ca. 80 Liter Aufgabegepäck plus 25 Liter Handgepäck. Macht dann ca. 420 Liter Gepäck plus ca. 80 Liter für lokal gekaufte Lebensmittel und Wasser plus ca. 40 Liter für 4 lokal gekaufte Campingstühle. Summe: 540 Liter. Zu dritt hatten wir sogar noch ein aufblasbares Kajak dabei
Das soll überhaupt nicht heißen, dass wir es besser oder richtig machen. Die Anforderungen und Herangehensweisen sind unterschiedlich und das ist auch gut so. Das soll nur heißen, dass es auch anders geht. Wenn man weiß, dass alles ins Fluggepäck muss und dass der 4x4-Mietwagen vor Ort keine Dachbox hat, dafür im Kofferraum aber häufig noch die zusammengeklappte 3. Sitzreihe, dann überlegt man, was wirklich mit muss und alles was dann mit muss, wird unter der Prämisse "klein und leicht" gekauft. -
Nur noch mal allgemein: Bordcomputer-Angaben liegen teils ziemlich daneben und sind per se schwer einzuordnen, weil WLTP-Angaben inkl. Ladeverlusten sind und Bordcomputer-Angaben nicht.
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Das liegt an dem Regensensor der irgendwo noch ein Tröpfchen endeckt und dann seine Arbeit verrichtet.
Nein, die Automatik gab es in höherwertigen Fahrzeugen schon, lange bevor Regensensoren aufkamen und das ist einfach fest programmiert. Die Logik ist: Die Scheibenwischer decken nur 70-80% der Frontscheibe ab. Wenn die Scheibenwaschanlage Wasser oberhalb des Bereiches sprüht, den die Scheibenwischer abdecken, dann laufen nach paar Sekunden häufig noch mal paar Wassertropfen von da ins Sichtfeld. Damit man dann nicht manuell noch mal den Scheibenwischer anmachen muss, folgt nach paar Sekunden Pause noch ein weiterer Wischvorgang. Das soll eigentlich den Komfort erhöhen.
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Tolle Ausführung... Aber du hast die mobilen Wallboxen vergessen 🤫
Nein, habe ich nicht. Die sind kein Sonderfall. Für regelmäßig genutzte mobile Wallboxen gilt exakt dasselbe wie für fest montierte Wallboxen (sofern sie 3-phasig mit mehr als 3,7 kW Leistung genutzt werden). Die Anbieter dieser "mobilen" Wallboxen schweigen sich teils zu dem Thema aus oder erzählen bewusst Unsinn, weil legal gibt es eigentlich keinen nennenswerten Markt für diese Produkte.
Ich habe hier über 100qm perfekt nach Süden ausgerichtete Dachfläche ohne Dachfenster, Gauben, Schornsteine o.ä. Durch sehr große Bäume (Eichen, Kastanien) auf dem Grundstück gibt aber immense Verschattung, so dass eine von einer Fachfirma installierte und korrekt anmeldete PV-Anlage unwirtschaftlich wäre. Eine nur mit Haushaltsstrom(preis) laufende Wallbox wäre aus o.g. Gründen ebenfalls nicht wirtschaftlich.
Ich nutze deshalb momentan selbst eine "mobile" Wallbox an der selbst installierten CEE-Dose, aber natürlich ist das nicht regelkonform. Im Moment ist die Wahrscheinlichkeit gering, sanktioniert zu werden. Mit steigender Verbreitung von Elektroautos, d.h. in paar Jahren, könnte sich das ändern. Sollten dann reihenweise Haushalte nicht angemeldete "mobile" Wallboxen nutzen, bekommen die Verteilnetzbetreiber ein Problem, weil sie keine vernünftigen Lastprognosen mehr erstellen können und weil ihnen dann die regulatorisch vorgesehene und im Sinne eines kostengünstigen Netzbetriebes auch sinnvolle Steuermöglichkeit für die mobilen Wallboxen fehlt. Eigentlich schiebbare Lasten, die wir nicht flexibilisiert bekommen, verursachen unnötigen Netzausbau und machen Strom für alle Kunden des VNB teurer. Es ist anzunehmen, dass die VNB dann dagegen vorgehen.
Die einzig legale Ladelösung ist dann, Stand jetzt, die einphasige mobile Wallbox (aka Ladeziegel) mit maximal 16 A also 3680 W. Kann ich auch mit leben. Bei dem Nutzungsprofil des Tavascans hier steht er ca. 130 Stunden von 168 Stunden pro Woche unter dem Carport. Da kann ich mit 13 A, also 2990 W, Strom für etwa 100.000 Fahrkilometer pro Jahr nachladen. Das Auto wird aber nur ca. 14.000 km im Jahr gefahren. Also alles entspannt. -
Bei mir sind der Tavascan, Wallbox, Wärmepumpe, Lüftung etc. alles in Home Assistant eingebunden, was alle Daten sammelt und Statistiken baut. Ich sehe keinen Vorteil darin, Spritmonitor zu nutzen. Die 67 Tavascan, die bei Spritmonitor gelistet sind, liegen im Durchschnitt übrigens bei 22,92 kWh/100 km. Ohne Kontext (Streckenprofil etc.) ist das aber wenig aussagekräftig.