Beiträge von Gernot

    Der Tavasscan hat in der Regel eine 12V-Batterie mit 55 Ah. Das ergibt 660 Wh. Die meisten Kühlboxen haben etwas über 40 W. Wenn eine Kühlbox mit 45 W 6 Stunden ununterbrochen läuft und die 12-V-Batterie nicht aus der HV-Batterie nachgeladen wird, hat sie die 12V-Batterie rechnerisch auf 59% entladen. Anders als bei einem Verbrenner und insbesondere bei einem Diesel brauchst Du aber keine hohe Batterie-Leistung für den Anlasser, um mit der Karre wieder losfahren zu können.

    Und es geht nicht um Pommersfinger, unsere Haut ist nun mal immer leicht fettend und hinterlässt Fingerabdrücke.

    Unsere Haut im Allgemeinen hat zwar Talgdrüsen, die etwas Hautfett produzieren. Die Handflächen inklusive Fingerspitzen haben wie die Fußsohlen aber keine Talgdrüsen. Rutschige, fettige Hände und Füße hielt die Evolution vermutlich für suboptimal. Was Du möglicherweise auf Deinem Display siehst, ist kein Hautfett. Wenn unsere Handflächen Hautfett abgeben würden, müsste nach paar Wochen das Fett vom Lenkrad tropfen. Das wird ohne Übertreibung 500 mal so viel begrabbelt wie das Display.

    Am 17.07.2026 gab es ein Update für die My-Cupra-App auf Version 2.20.1. Da VW es anders als einige andere Firmen nicht hinbekommt, in die App-Beschreibung eine Art Changelog zu integrieren, in dem dann steht, welche Bugs beseitigt wurden oder welche Features neu hinzu gekommen sind, ist immer Rätselraten angesagt. Automatische Softwaretests wie z.B. Unit-Tests scheint VW auch nicht zu kennen, sonst würde es nicht immer wieder völlig offensichtliche, neue Bugs geben. Der Tavascan hier soll jetzt auch zur Inspektion...


    Man tippt und wischt auf dem Bildschirm des Autos nicht mal 1/100 dessen, was man typischerweise auf einem Smartphone-Bildschirm tippt und wischt. Außerdem schleppt man den 15-Zoll-Bildschirm anders als das Smartphone nicht in Hosentaschen, Rucksäcken, etc. umher, wo es potenziell durch Schlüssel, Münzen, whatever zerkratzt wird. Und anders als ein Smartphone fällt einem der 15-Zoll-Bildschirm im Auto auch nicht mal aus Versehen herunter. Ich tippe auch nicht mit Pommesfingern auf dem 15-Zoll-Bildschirm im Auto herum und es reicht dann, den Bildschirm alle 1-2 Monate mal 5 Sekunden mit einem Microfasertuch abzuwischen, damit er ordentlich aussieht. Mir erschließt sich der Nutzen einer (sündhaft teuren) Displayfolie daher nicht.

    Ich hasse es auch, wenn im Auto überall etwas herumliegt und will deshalb gar keine zusätzlichen Ablageflächen. Das einzige "Zubehör", dass ich ernsthaft andenke, ist ein DSP-Verstärker und eventuell ein kleiner Subwoofer unter dem Beifahrersitz, um den grauenhaften Klang des serienmäßigen "Soundsystems" zu verbessern. Klingt wie ein 20-Euro-Radiowecker: Soundmatsch ohne Höhen, ohne Bass, ohne Differenzierung - aufgrund der Anzahl der Lautsprecher nur etwas räumlicher als der Radiowecker.

    Wie alles andere ist das natürlich eine subjektive Einschätzung.

    Größere Autohäuser mit mehreren Standorten können ja durchaus Hunderte Bestellungen haben. So ein Abfragefeature auf der Website soll denen dann Supportaufwand sparen. Eine Umsetzung z.B. mit einem manuellen täglichen CSV-Upload ist natürlich eher "Low-Tech", aber solange das gepflegt wird, für Autohaus und Kunden besser als nichts.

    Sinnvoller wäre es, wenn der VW-Konzern seinen Autohäusern entsprechende Tools für deren Websites anbieten würde, die dann live gegen die Datenbank des Konzerns abfragen. Aber wir sind ja beim VW-Konzern und es geht um Software. Vielleicht sind die 2045 mal so weit …

    AH Erhardt nutzt für die Online-Abfrage eine Lösung von Melzer Media. Das System von Melzer Media basiert darauf, dass die Autohäuser als Datenquelle einen Excel-Export aus ihrem Bestellsystem (Ihrer Autohaus-Software) hochladen. Die nutzen keine API von Seat/Cupra. Insofern scheint ausgeschlossen, dass da der Status von Bestellungen bei anderen Autohäusern abgefragt werden kann.

    Was mich mehr nervt ist das man dem navi nicht sagen kann hier ist die Route gesperrt

    Das sollte man dem Navi ja eigentlich auch nicht sagen müssen, sondern das sollte es selbst wissen. Das ist hier aber genau so. Hier will mich das Navi in der Innenstadt auch regelmäßig durch eine Straße routen, die seit Monaten aufgrund einer Baustelle komplett gesperrt ist.

    [Quatch gelöscht] VW, BMW und Mercedes hatten 2015 Here gekauft (Ex-Navteq, Ex-Nokia-Maps). Vermutlich kommen die Daten von da. Wie alles, was deutsche Autohersteller in Sachen Software anfassen, ist Here mittlerweile sehr rückständig. Here kennt die Straßensperrung bis heute nicht. Google Maps kennt sie seit Monaten.

    Das Fahrzeug weiß beim Öffnen eben noch nicht, welcher Fahrer nun fahren will. Man wählt erst im Fahrzeug im Infotainment den Nutzer aus und erst dann werden dessen Einstellungen aktiv. Vielleicht gibt es dafür ja irgendwelche guten Gründe, aber noch hat sich mir der Sinn nicht erschlossen und ich sehe auch nur Nachteile. Schon vor 20 Jahren waren Nutzerprofile an den Fahrzeugschlüssel gebunden und das Fahrzeug wusste bereits beim Öffnen, wer nun fahren will und konnte dessen Setup laden. Das war die bessere Lösung.

    Wenn du mir eine Exportdatei mit einigen Datensätzen zur Verfügung stellen kannst, kann ich anbieten das mal in Claude Fable reinzustecken. Bin mir recht sicher, dass der dir das genau aufschlüsseln kann. Allerdings habe ich nur noch bis morgen die kostenlose Testversion, müsstest dich also beeilen. csv, json oder Markdown als Export wäre gut.

    Vielen Dank. Habe ich Dir geschickt.
    Allerdings glaube ich nicht, dass Claude alle Datenpunkte aufdröseln kann. Etwas, dass im ganzen Internet nirgends steht, weil VW nie eine brauchbare Aufschlüsselung geliefert hat, kann auch Claude nicht wissen. Einige Datenpunkte sind aufgrund des Feldnamens selbsterklärend (u.a. settings.target_soc, battery_state_report.soc, mileage.value, ...), viele halt nicht.

    Ich habe das, wegen der niedrigen Reichweite bei den heißen Temperaturen, mal kontrollieren wollen.


    Wenn VW in Sachen Software nicht so megaschlecht wäre, könnte man das ggf. genauer aufdröseln. Die Daten, die man aus dem EU Data Act Portal bekommt, enthalten u.a. folgende Datenpunkte

    additional_consumptions.interior_climatization_consumption: 2.6

    additional_consumptions.residual_consumption: 1.5999999


    Man weiß halt nicht, wie man die Daten deuten soll (Letzter Tag, pro 100 km, für letzte Fahrt, ...?). Das Data Dictionary von VW ist komplett nutzlos. Laut Google KI soll der zweite Wert den Standby-Verbrauch pro 100 km angeben, den Vampire Drain. Einen StandBy-Verbrauch als Wert pro 100 km anzugeben, erscheint mir aber komplett unlogisch.

    Es gibt noch viele Datenpunkte mehr, die möglicherweise auch etwas zum State of Health und anderen Parametern aussagen, aber man kann das alles nicht deuten, weil VW nicht mal ein Mindestmaß an brauchbarer Doku liefert.