Beiträge von Bayreuth

    Ich habe heute mal wieder den Experten-Chat bemüht. Aussage: Produktion "voraussichtlich" im Juli. X( Eine Auslieferung spätestens im Oktober ist damit, auch laut Expertenchat, eher unrealistisch. Damit wären wir ohne Auto, da ich momentan einen Firmenwagen fahre, den ich aber im Oktober abgeben muss, eine Verlängerung ist nicht möglich, da das Arbeitsverhältnis dann endet.


    Habe den Händler mit diesen Infos angeschrieben und ihn gebeten, unseren Tavascan zu "priorisieren", wie der Expertenchat vorgeschlagen hat. Ob's hilft? Ich fürchte eher nicht. Somit wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich den Händler in Verzug setzen werde. Das könnte ich sogar schon Mitte Juli machen, da der "unverbindliche Liefertermin" der 31.05.26 ist (wollte der Verkäufer bei Vertragsabschluss so, weil er sonst die Leasingkonditionen nicht halten könne) ;) .

    Ihr habt zumindest Informationen, auch wenn diese nicht so sind, wie man sie sich wünschen würde. Mir schreibt mein Vertragspartner (Santander Consumer Leasing):

    "Wir bedauern die Verzögerungen. Das Fahrzeug befindet sich am Werk, es kommt lediglich auf die Bearbeitungszeit des Zulassungsdienstes an, wo wir keinen Einfluss gewähren können.

    Nach internen Vorgaben dürfen die Kommisionsnummer nicht rausgeben, da haben wir unsere Anweisungen, die wir einhalten müssen."

    Da frage ich mich, welches Werk meinen die? Und wenn sie auf den Zulassungsdienst keinen Einfluss haben, wer hat ihn dann beauftragt? Und aus welchen dubiosen Beständen kommt das Auto, wenn die Kommisionsnummer geheim gehalten werden muss?

    aber selbst wenn das Auto wie angegeben in der "Produktion" war ist das zeitlich immer noch sportlich.....Es kann ebenfalls sein, dass das Auto nur eine Produktionswoche erhalten und somit zu dem Zeitpunkt nur eingeplant war. Egal, sind eh nur Vermutungen, aber generell halte ich die Aussage 3 Monate für ein unseriöses Lockangebot....außer der Tavi hat auf der Fähre bereits die Südspitze von Südafrika umschifft

    Ja, war vielleicht ein Lockangebot. Ehrlich - mir war nicht bewusst, dass der Tavascan in Ching gefertigt wird. Aber egal, der Volvo EX 30, der zur Alternative stand wird auch in China gefertigt, den habe ich aber nicht genommen, weil er nur vier Wochen Lieferzeit hatte. Da hätte ich zwei Monate Überschneidung mit dem Vorgänger-Fahrzeug gehabt. Es hieß, dass ein Posten von ca. 50 fertig konfigurierten Fahrzeugen von der Santander gekauft wurde. Das scheint auch so zu stimmen, denn jetzt sollen alle diese Autos in Hamburg mit HH zugelassen werden, also nicht auf die Leasingnehmer. Das spricht für einen Flotten-Deal.

    Heute ist der 31.03., der Tag bis zu dem man mir die Lieferung versprochen hat, die ja ursprünglich für September 2025 bestätigt war. Und das, obwohl ich mich im Juni 2025 für ein Fahrzeug entschieden hatte, das bereits in der Produktion war und bei dem ich weder Farbe noch Ausstattung wählen konnte. Eine Entscheidung, die ich seither x-fach bereut habe. Das Verhalten von Cupra, bereits nach Deutschland verschiffte Fahrzeuge zurückzuhalten, um die eigene Marge durch Wegfall von vorher eingepreisten Zöllen zu verbessern, ist krass. Eine "Customer-Expierience" die sich keiner wünscht. Das Verhalten meines Vertragspartners, der Santander Consumer Leasing ist kein bisschen besser. 0 Information und über sechs Monate KEINE einzige Antwort auf E-Mails. Erst jetzt, bei erneuter Nachfrage die erste Rückmeldung: Man ist nicht mehr zuständig, weil jetzt "Sales-Support" sich kümmern soll. Aber wie der Name schon sagt, geht es da nur um Verkäufe und nicht um Kunden, die schon gekauft haben, denn sonst würde es ja auch Customer-Support heißen. Traurig.

    Klar, es kann immer mal was schiefgehen und das passiert auch. Ich habe auch schon erlebt, dass mein bestelltes Auto beim Abladen von Transporter auf dem Gelände des Händlers beschädigt wurde. Da hat sich die Auslieferung auch um eine Woche verzögert. Aber das sind Einzelfälle und Ausnahmen. Wenn aber eine Vielzahl von Fahrzeugen monatelang auf einer Parkfläche stehen, dann hat es nichts mit fehlenden Chips, einem Stau im Suezkanal oder sonstiger "höherer Gewalt" zu tun. Dann ist das kalkulierter Vorsatz. Frag mal einen Juristen dazu.

    Klar "Vor allem wenn ich ein Auto aus China bestelle, sollte mir doch bewusst sein, dass es aus verschiedenen Gründen (Produktion, Handelswege, Lieferung, Zölle, etc.) immer zu Verspätungen kommen." Aber dessen sollte sich vor allem der Hersteller bewußt sein. Wieso gibt er dann Liefertermine an, die er nicht einmal annähernd halten kann, das ist doch unglaubhaft. Wenn ich im Juni ein bereits vorkonfiguriertes Auto bestelle, also keine individuelle Ausstattung wählen kann, weil bereits im Produktionsprozess, dann könnte man davon ausgehen, dass die in Aussicht gestellte Lieferzeit von 3 Monaten für Transport und Auslieferung kein Problem sein dürfte. Nun sind es schon fast 9 Monate und das lässt sich keinesfalls mehr mit höherer Gewalt begründen, sondern einzig und alleine damit, dass CUPRA die Fahrzeuge bewußt nicht durch den Zoll gebracht hat, um die erwartete Senkung der Zölle abzuwarten. Das ergbit nämlich eine fettes Plus bei der Marge und dann ein tolles Jahresergebnis! Nur der Hersteller profitiert. Händler- und Kundeninteressen sind dabei vollkommen egal. Das habe ich auch dem Marketingchef in einem Kommentar geschrieben, bei der er von der "durchgängigen Customer-Experience" gefaselt hat. Nur BlaBlaBla.

    Nachdem gestern bei N-TV die Meldung verbreitet wurde, dass der zusätzliche Sonderzoll für die Cupras, die bei VW China gebaut werden vom Tisch ist, habe ich gleich mal wieder bei Santander nachgefragt, wann denn endlich meiner geliefert wird. Die habe sich nicht bei mir gerührt, aber deren Vertriebspartner Vilocar, die meine Bestellung angenommen hatten. Da hat man mir eröffnet, dass man gedacht hat, dass ich das Auto auf Grund der Lieferzeitüberschreitung bestimmt nicht mehr abnehmen möchte und deshalb meinen Wagen anderweitig verkauft hat. Ich dachte ich höre nicht recht. Nach über 250 Tagen Wartezeit sowas. Ehrlich, ich bin ein wenig ausgerastet, habe mir die Telefonnummer der anwaltlichen Beratung meiner Rechtschutzversicherung raus gesucht und auch nochmals an die Santander geschrieben. Darauf ein Anruf von dort und die Versicherung, dass ich das Auto bekomme. Anscheinend haben die dann Druck auf Vilocar ausgeübt und ich erhielt einen erneuten Anruf von dort, bei dem sie recht kleinlaut waren und zugesichert haben, dass ich das Auto in den nächsten 6 Wochen ausgeliefert wird. Ich bin gespannt.

    Auf erneute Nachfrage bei der Santander Bank hatte ich heute mal wieder einen beschwichtigten Anruf. Die Aussage aus dem Dezember, dass der Tavascan in Hamburg sei und es Probleme mit dem Zoll gäbe, wurde dabei korrigiert. Jetzt ist die Auskunft, dass das Schiff mit meinem Tavascan an Bord "irgendwo in der Nordsee" sei und bald bei einem deutschen Hafen anlegen soll. Ich habe nach dem Namen des Schiffes und der FIN des Fahrzeuges gefragt. Die Antwort: Aus Gründen des Datenschutzes dürfen wir das nicht rausgeben. Mir wurde aber großzügig versichert, dass die Lieferung bis zum 31.03. auf jeden Fall klappt, "vielleicht" auch früher. Wenn das Auto jetzt noch auf See ist, habe ich da berechtigte Zweifel.

    Ich habe die VW-Leasing Anfang der Woche mal in Verzug gesetzt. Bin gespannt, was es bringt. Es würde mich nicht wundern, wenn bis zur gesetzten Frist sich einfach niemand meldet. 😁 Weil es niemand mitbekommen hat oder interessiert. 😆

    Interessant. Ich dachte schon, diese "ich melde mich mal lieber gar nicht" Taktik gäbe es exklusiv bei der Santander-Bank. Dann brauche ich gar nicht bereuen, dass ich dieser den Vorzug beim Vertragsschluss gegeben habe. 8o

    Ich wollte eigentlich nichts zu dem Thema schreiben, aber ich muss mich doch äußern. Ich kann Euch aus Erfahrung nur raten, auch wenn es schwer fällt, bleibt locker. Ich bin den kompletten Rechtsweg (Verzug setzten, Rechtsanwalt, Klage) 2021/2022 beim Lieferverzug eines Seat Mii electric gegangen. Ich habe keine Lust die ganze Geschichte nieder zu schreiben, nur so viel, Das ganze zog sich bis Mitte 2023 und Ende vom Lied war, die Richterin konnte trotz 6 Monate überschrittenen unverbindlichen Liefertermin keinen Schadensersatzanspruch feststellen!🤷🏻‍♂️ Klage abgewiesen! Und zu guter letzt, hatte ich 2 Wochen später noch die Kündigung der Rechtsschutz im Briefkasten. Was will ich damit sagen, verabschiedet Euch von der Denke, „Ein Rechtsanwalt wird es schon richten“.


    Guten Rutsch…😉

    Danke für deinen Erfahrungsbericht. Damit bestätigst du meine Befürchtung, dass am Ende wenig bei einer Klage auf Schadenersatz herauskommen wird. Rücktritt ist sicher einfacher, aber dann müsste man eine Alternative haben die kurzfristig verfügbar ist und auch finanziell interessant ist. Daran scheitert es gerade. Leasingfaktoren um 0,5 sind aktuell, anders als vor sechs Monaten, leider kaum zu finden.