mein Ziel hier ist es nicht zu spekulieren, sondern Fakten zu sammeln. Und dafür brauche ich eure Hilfe. Es ist ganz einfach zu prüfen, ob euer Fahrzeug (ID.3, ID.4, ID.5, Enyaq, Born, Tavascan) ebenfalls betroffen ist.
Ihr braucht kein Endoskop – euer Smartphone reicht völlig aus:
Vorderklappe auf.
Smartphone nehmen, Video-Modus an, Taschenlampe/Licht an.
Smartphone links und rechts hinter die Frontmaske zu den Crashboxen/Längsträgern führen und kurz filmen (besonders die Schweißnähte und Fügestellen).
Ergebnis hier posten (mit Angabe von Modell und Baujahr).
Es geht hier nicht um Panikmache, sondern um Transparenz. Nur wenn wir als Community zeigen, dass dies kein „Einzelfall“ ist, wird der Hersteller reagieren. Wenn wir bei einem 2 Monate alten Auto oder einem 2 Jahre alten Enyaq Rost an Schweißverbindungen und Falzrost an nur 1,8 mm starkem Blech finden, ist das eine Information, die für uns alle (auch im Hinblick auf den Wiederverkauf und den nächsten TÜV) extrem wichtig ist.
Postet eure Funde – egal ob rostfrei oder betroffen!
da hier oft das Argument des „massiven Bauteils“ angeführt wird, möchte ich die Diskussion gerne auf eine sachliche, messtechnische Ebene bringen. Als Käufer eines Tavascan Neufahrzeugs habe ich die Struktur an meinem Fahrzeug genauer analysiert.
1. Die Messung (Fakten statt Vermutungen): Nach eigener Messung mit einem Messschieber beträgt die Materialstärke an den zugänglichen Stellen dieses Bauteils lediglich ca. 1,8 mm (zur Veranschaulichung ist auf den Bildern noch ein Meterstab dabei). Es handelt sich hierbei definitiv nicht um ein massives Gusseisen-Teil, sondern um eine hohlraumgeformte, dünnwandige Struktur aus hochfestem Stahlblech, die ihre Stabilität primär durch die Formgebung und die Schweißverbindungen erhält.
2. Programmiertes Crash-Verhalten: In der modernen Fahrzeugentwicklung sind diese 1,8 mm entscheidend. Hochfester Stahl ist darauf ausgelegt, bei einem Aufprall kinetische Energie durch präzise definierte Verformung (Knautschzone) zu absorbieren.
3. Sicherheitsrelevanz & Euro NCAP: Man muss sich vor Augen führen: Die Zertifizierung eines Fahrzeugs und das Erreichen einer 5-Sterne-Bewertung beim Euro NCAP basieren auf der strukturellen Integrität der Bauteile im Werksspezifikations-Zustand. Jede herstellerseitig nicht vorgesehene Schwächung der Materialsubstanz durch Korrosion in den Fügestellen kann das berechnete Deformationsmuster beeinflussen.
Mein Fazit: Ein Bauteil mit einer Wandstärke von nur 1,8 mm hat konstruktionsbedingt eine sehr geringe Toleranz gegenüber fortschreitender Korrosion, wenn die langfristige Funktion als Sicherheitselement (Energieabsorber) gewährleistet bleiben soll. Das ist kein optisches Thema, sondern eine Frage der technischen Konformität mit dem Auslieferungszustand eines Neufahrzeugs.
Noch ein interessantes Detail aus dem Ersatzteilkatalog: Der Preis für den Tavascan Bumper Carrier (Crashbox) liegt bei lediglich 372 € zzgl. MwSt. (netto). Klar ist jedoch: Bei einem Austausch würden die Lohnkosten den Großteil der Gesamtkosten verschlingen.
Was jedoch viel interessanter ist, ist der technologische Vergleich innerhalb des MEB-Baukastens:
Man beachte den Index „F“. In der VW-Welt erreicht ein Bauteil die sechste Revision (F) nicht ohne Grund. Solche Indizes sind fast immer das Ergebnis von Verbesserungen und Optimierungen. Wie dick dass blech vom 11A 807 109 F ist weiss ich nicht.
Unser Firmen-Skoda Enyaq 85 (auf sexy 20-Zoll-Felgen, Neupreis ca. 55.000 €) zeigt Solidarität mit meinem Tavascan. Der Wagen hat 28.000 km auf der Uhr, Jahrgang 2023, absolut garagenverwöhnt (beheizte und gut gelüftete Garage, penibel gepflegt).
Den Fuhrparkleiter traf fast der Schlag, als ich ihm die Videos vom Skoda zeigte! :). Das korrodierte Bauteil beginnt mit dem Code 11A... (mehr konnte ich in der Kürze der Zeit nicht entziffern). Beim Enyaq ist der Träger extrem schwer einzusehen – man muss genau wissen, wonach man sucht. Aber der Rost ist definitiv da, auf dem guten 11A-Teil!
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Nur meine meinung:
Um den Zustand der Crashbox beim Enyaq oder Tavascan objektiv beurteilen zu können (ID4, E-Tron werde Ich in kuerze beurteilen), muss die gesamte Frontschürze demontiert werden. Damit ist dieser sicherheitskritische Bereich für den Endverbraucher und sogar für Prüforganisationen (TÜV/DEKRA) bei einer Standard-Inspektion fast unsichtbar.
Und Leute, ein Highlight: Ich habe eine Kristallkugel.
Und die Kugel hat mir gezeigt, wie das bei mir in Zukunft aussehen wird.
Ich präsentiere: Eine MEB-Crashbox ‚Made in Germany‘ (Teilenummer 11A 807 651). Wie alt dieses Teil sein mag, überlasse ich eurer Intuition. Ich habe bereits die VIN angefordert, um das genaue Alter zu bestätigen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Es knarzte bei mir seit Tag 2. Je wärmer es im Innenraum wurde, desto präsenter wurde das Geräusch. Die Knarzstelle befindet sich exakt zwischen dem Türgriff und der Türinnenverkleidung. Um dies fachgerecht zu beheben, reicht kein Silikonspray. Die komplette Türinnenverkleidung inklusive des Türgriffs muss demontiert und die Kontaktfläche zwingend mit Filz unterfüttert werden. Das Resultat für den Kunden: Ein halber Tag in der Werkstatt verschwendet. Nach 2 Monaten ist es jetzt saniert. Jetzt ist Ruhe in der Bude.
1. Zweck des Videos und freie Meinungsäußerung Dieses Video dokumentiert ausschließlich den tatsächlichen, unbearbeiteten Zustand meines persönlichen Fahrzeugs (CUPRA Tavascan, produziert in China). Das Video dient rein dokumentarischen, edukativen und informativen Zwecken sowie der Verbraucheraufklärung. Sämtliche geäußerten Ansichten und Bewertungen spiegeln meine persönlichen Erfahrungen als Eigentümer und Verbraucher wider und sind durch das Recht auf freie Meinungsäußerung (Art. 5 GG / Art. 11 EU-Grundrechtecharta) geschützt.
2. Keine Verallgemeinerung Die gezeigten Aufnahmen beziehen sich explizit nur auf dieses eine, von mir käuflich erworbene Fahrzeug. Es wird ausdrücklich nicht behauptet, dass alle Fahrzeuge der Marke CUPRA oder dieses spezifischen Modells dieselben Merkmale oder potenziellen Mängel aufweisen.
3. Markenrechte und Unabhängigkeit Alle in diesem Video gezeigten oder genannten Marken, Logos und Markennamen (CUPRA, SEAT S.A., Volkswagen AG,) sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Ihre Verwendung erfolgt rein deskriptiv (Fair Use / Zitatrecht). Dieses Video steht in keiner geschäftlichen oder vertraglichen Verbindung zu den genannten Unternehmen, wurde nicht gesponsert und ist völlig unabhängig entstanden.
4. Präventiver Widerspruch gegen SLAPP-Klagen Die in diesem Video dargestellten Fakten sind nachweisbar und wahrheitsgemäß dokumentiert. Jeglicher Versuch einer missbräuchlichen rechtlichen Inanspruchnahme (Strategic Lawsuits Against Public Participation - SLAPP) mit dem Ziel, legitime und faktenbasierte Verbraucherkritik zu unterdrücken oder zu zensieren, wird hiermit vorsorglich und entschieden zurückgewiesen. Entsprechende rechtliche Schritte behalte ich mir vor.