Beiträge von Gernot

    Zitat

    aufgrund der gesetzlich geforderten Steuerbarkeit, habe ich mich nun gegen eine 11 kW-Lösung entschieden und habe vor mit 3,7 kW zu laden. So spare ich mir die Erweiterung meines Zählerschranks, was ca. 2,5K gekostet hätte.

    Mein Elektriker hat mir die blaue CEE-Dose mit 230V und entsprechender Zuleitung empfohlen. Ich könnte dann ohne Bedenken über Nacht dauerladen.

    Wenn ohnehin ein neues Kabel gelegt werden muss, dann unbedingt eine rote CEE-Dose und ein Kabel mit 3 Phasen/5 Polen legen lassen. Eine einphasige blaue Dose ist sinnlos. Das Teuerste wird der Lohn für den Elektriker sein und ob das Kabel nun 2 Adern mehr oder weniger hat und die Dose blau oder rot ist, nicht den großen Preis-Unterschied ausmachen. Falls du irgendwann später doch eine richtige 11 kW-Wallbox willst, hast Du dann bereits das passende Kabel zu liegen und der Elektriker muss nicht erneut teuer ein Kabel legen.


    Wenn du unbedingt willst, kann Du auch an einer CEE-Dose mit 3 Phasen/5 Polen nur eine Phase nutzen und mit 16A laden (= 3,7 kW). Sinnvoller wäre eine Wallbox, bei der Du den Ladestrom je Phase auf 6A drosselst: 3 Phasen a 230V und 6A = 4,2 kW. Bis 4,2 kW muss eine Wallbox nicht als steuerbare Verbrauchseinrichtung beim Netzbetreiber angemeldet werden. Mit 4,2 kW hast du dann immerhin 13,5% mehr Ladegeschwindigkeit als mit 3,7 kW und das Kabel und deine offenbar ältere Hausverteilung haben weniger "Stress", weil nur mit 6 A statt 16 A belastet. Bei so ziemlich allen Wallboxen geht die Limitierung des Ladestroms softwareseitig, was der Elektriker aber eventuell nicht "cool" findet, weil Du das später wieder erhöhen kannst.


    Ich würde den Elektriker einfach die Dose setzen lassen und was du da anschließt, ist deine Sache...

    Zitat

    Würden 30 kW netto bei 10 Std. laden zusammenkommen?

    Ja, brutto lädst du dann 37 kWh und die Ladeverluste liegen normal unter 20%. Allerdings brauchst du die 30 kWh vermutlich nicht wirklich. Wenn Du jede Nacht 30 kWh in den Akku drückst, wäre das Energie für ca. 55.000 km im Jahr (bei 20 kWh/100km). Das fahren die Wenigsten.


    Beste Grüße
    Gernot

    Guten Morgen,

    ich habe mir einen Tavascan als Jahreswagen geholt. Das Auto erlaubt für die Navigation nur eine Filterung der Ladesäulen nach Ionity und Cupra Charging, was für mich für Langstrecken nutzlos ist, weil ich als nur gelegentlicher Langstreckenfahrer primär Vattenfall und EWE Go und manchmal Aral pulse nutze. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass der Tavascan in der aktuellen Software-Version auch nach anderen Ladenetzwerken filtern kann? Fehlt meinem Tavascan da ein Update? Das Auto zeigt an, dass es keine Updates gibt. Unter Software-ID steht 5.2, unter Einstellungen » Informationen steht das:

    Unbenannt.jpg

    Oder habe ich da etwas falsch verstanden und die Software kann immer noch keine Routenplanung mit praxistauglicher Ladeplanung?

    Beste Grüße

    Gernot