Vor allem muss man 11kw nur anmelden. 22kw muss man genehmigen lassen.
Es gibt sowieso kaum Autos die 22kw AC überhaupt können. Es ist auch schlicht nicht notwendig. Natürlich sind wir nicht Beispiel für jedermann, aber es wurde bei uns noch nie knapp mit nachladen. Das Auto steht immer ein paar Stunden. Und man muss den Ladevorgang ja nicht überwachen. Man kommt an. Steckt den Stecker ein und wenn man das nächste Mal hin kommt ist er vermutlich voll (bis zum gesetzten Limit) oder auf jeden Fall ausreichend nachgeladen. Man kommt ja selten mit 10% zuhause an und muss in 1-2h wieder los und 100km fahren. Uns auf jeden Fall niemals ansatzweise passiert.
Und wir stecken das Auto nicht mal täglich an, weil es einfach nicht notwendig ist. Üblicherweise laden wir nur 2-3x pro Woche. Und wenn er über Nacht für 30-80% seine 4,5h lädt, dann kann er das ja problemlos machen.
Aktuell bauen wir Solar aufs Dach. Damit wird es noch extremer. Da laden wir ggf. nur mit 3kw (je nach Überschuss auch 11kw) und selbst das reicht vollkommen aus, um den täglichen Verbrauch locker nachzuladen.
Die 135kw an DC mit vorgeheizten Akku ist tatsächlich nicht so dolle. Doch wenn man das in Realität einmal macht und ggf. während des Ladevorgangs etwas anderes erledigt (bei den meisten Ladeparks ist ja irgendwas zum Einkaufen oder Essen in direkter Nähe), dann staunt man, dass man sich doch irgendwie beeilen muss und 30min verdammt kurz sind.