Beiträge von Gernot

    CuTa weil ein Webzugang potenziell weniger sicher ist

    Definitiv nicht. All die Zugriffe auf APIs erfolgen heute über das "Web", d.h. auf Port 443 wo ein HTTP-Server lauscht. Es macht in Sachen Sicherheit keinen Unterschied, ob die Anfrage aus einem Browser oder aus einer App kommt. Viele Websites sind heute als Single Page Application umgesetzt, die auf Javascript-Framework wie React, angular, VueJS, ... basieren und auf exakt die gleichen Schnittstellen zugreifen, wie die Apps der Anbieter. In vielen Fällen sind die "Apps" heute auch lediglich Wrapper für eine Website.

    Da scheinst du mich falsch verstanden zu haben.

    Nein, Du hast die Thematik immer noch nicht verstanden.

    Zitat von CuTa
    Das CUPRA diese nicht endlos für Alte und für alle OS System bereitstellen kann/muss wenn sie weiterentwickelt und auf den technischen Stand gebracht werden soll, liegt meines Erachtens auf der Hand.

    Zum wiederholten Male: Darum ging und geht es VW/Cupra nicht. All die modernen Techniken, die es für den Zugriff auf APIs braucht, sind 10 Jahre alt und älter (TLS, REST, JSON, JWT, OAUTH, etc.). Auch ein 5 Jahres altes Smartphones (ohne Updates) und ein Smartphone mit GrapheneOS kann das alles zu 100,0%. Es geht null darum, irgendwas auf einen aktuellen technischen Stand zu bringen. Es wurde nichts weiterentwickelt. Es wurde nicht die Sicherheit erhöht. Nichts dergleichen.

    Man wollte einfach die API-Requests der Kunden über Drittanwendungen aussperren. Und weil VW zu faul oder zu unfähig war, selbst paar Zeilen Code dafür zu schreiben, setzt VW auf proprietäre Lösungen, die Google und Apple dafür fertig anbieten. Das hat nun eben die Auswirkungen, dass man nicht nur die API-Requests der Kunden über Drittanwendungen aussperrt, sondern die App für alle Kunden komplett unbrauchbar macht, die für sich entschieden haben, ein Android zu nutzen, mit dem sie nicht alle Daten an Google aushändigen (also ohne proprietäre Google Mobile Service).

    Du willst das Narrativ verbreiten, dass das eben bedauerliche Nebenwirkungen sind, weil VW gerade Services weiterentwickelt, auf den aktuellen technischen Stand bringt. Das ist aber definitiv nicht der Fall.

    Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste kosten den Händler zusammen 10 Euro. Das ist schon armselig, wenn daran gegeizt wird, zumal das Fahrzeug ohne nicht betrieben werden darf. Einerseits.


    Andererseits: Falls der Händler eben deutlich günstiger als alle anderen Händler war, kann man das ggf. bewusst in Kauf nehmen. Quasi das Ryanair-Prinzip.

    Zitat von CuTa

    Dazu noch meine eigene Meinung: Ich finde das durchaus nachvollziehbar und sinnvoll, dass CUPRA endlich beginnt, seine App auf aktuelle Technologien zu aktualisieren.

    Die Einschätzung ist halt falsch. Es geht VW und Cupra null darum, aktuelle Technologien zu nutzen. Null. Es geht ausschließlich darum, den Zugriff auf APIs zu blockieren. Nur noch die eigenen Apps und zahlende Drittfirmen 8z.B. Enode) sollen auf APIs zugreifen dürfen. Dazu hat VW/Cupra in den Hersteller Apps für Android Play Integrity von Google und für iOS App Attest von Apple implementiert. Vereinfacht gesagt signieren die API-Requests mit einem Token und dadurch kann VW/Cupra API-Zugriffe aus den eigenen Apps heraus von sonstigen Zugriffen unterscheiden und die sonstigen Zugriffe blocken. Das ist die gesamte Intention. Menschen, die Android-Varianten ohne die proprietären Google Mobile Services (GMS) nutzen (z.B. GrapheneOS, LineageOS, FireOS), werden dadurch nun ausgesperrt. Menschen mit sehr altem Android auch, weil Play Integrity erst 2021 implementiert wurde.


    Zur Nutzung der kostenfreien My CUPRA App wird ein Smartphone mitiOS- oder Android-Betriebssystem

    Ich bin kein Anwalt und kann das nicht abschließend beurteilen, aber das könnte juristisch durchaus spannend sein - wenn denn jemand klagen will. Android ist nicht Google. Android ist ein OpenSource-Betriebssystem. GrapheneOS und LineageOS sind Android-Betriebssysteme mit voller App-Kompatibilität zu Android. VW/Cupra macht die Nutzung seiner Apps aber neuerdings eben nicht nur vom Android-Betriebssystem abhängig, sondern auch zwingend davon, dass man unter Android Google Mobile Services inkl. Google Play Services nutzt. Diese sind KEIN Bestandteil des Android-Betriebssystems. Etwas verkompliziert wird das Ganze dadurch, dass die Markenrechte für Android bei Google liegen, also Google festlegt, wann ein Android auch Android heißen darf. Aber in der Preisliste wird als Voraussetzung "ein Smartphone mit iOS- oder Android-Betriebssystem" genannt. Da steht nicht "ein Smartphone mit iOS™ oder Android™ ".

    Das wird in diversen Foren zu VW ID-Fahrzeugen schon länger berichtet. Die Alarm-Anlage überwacht wohl unter anderem den CAN-Bus. Sowie der Dongle eine Bluetooth-Verbindung hat und Daten sendet, gibt es Aktivität auf dem CAN-Bus und die Alarm-Anlage geht los.

    Verriegel und Entriegeln via My-Cupra-App funktioniert bei mir übrigens auch nicht mehr. Und was einmal mehr Zeichen schlechter Programmierung ist. Es erscheint keine Fehlermeldung - nichts was irgendwie einen Ansatzpunkt liefert, woran es liegt. Das Auto ist aber online. Wenn ich per Schlüssel ver- oder entriegele, wird mir der geänderte Status in der App angezeigt.

    Man kann ja heute kaum noch etwas ausschließen, aber dass die Sitze nach anderthalb Jahren plötzlich abfärben, halte ich für wenig wahrscheinlich. An der Hitze wird es auch eher nicht liegen. Wenn das Auto mit der Frontscheibe zur Sonne stand, hatte es wahrscheinlich auch in der Vergangenheit schon mal 50, 60 Grad im Innenraum. Das sind "normale" Bedingungen für ein Auto, für die solche Stoffe ausgelegt sind. Hat vielleicht jemand in den letzten Wochen eine neue blaue Jeans im Auto getragen? Die geben in vielen Fällen Farbe ab. Ich hatte den Effekt in der Vergangenheit auf hellen Ledersitzen, die dann einen Blaustich hatten und die Farbe auch an andere Hosen abgegeben haben.

    Ich kann das bestätigen. Das ist wirklich unterirdisch und deswegen so fatal, weil die Software im Auto ja nicht nach Ladepräferenzen/Ladekarten filtern kann. Das in der App zu machen und die mit korrekten Ladestopps bei den präferierten Ladesäulenbetreibern berechnete Route dann an das Fahrzeug zu übertragen, war ja schon ein Workaround für einen Mangel in der VW-Software 5.x. Das geht dann auch nicht mehr. Andere Autos bekommen via OTA Software-Updates mit neuen Features. Bei VW wird es im Laufe der Zeit weniger.

    Für die My Cupra App wurde vor 7 Tagen gerade ein Update ausgerollt (zumindest für Android), aber das wurde damit nicht behoben.

    Frau hat einen Schlüssel verloren. Der lokale Händler hätte gern 462,36 Euro für einen Ersatzschlüssel.

    Sender Teilenummer 5FA959753ABAUD = 194,69 Euro (231,68 brutto)
    Schlüssel Teilenummer 5HG937048AIF = 83,85 Euro (99,78 brutto)
    Arbeitsaufwand codieren = 110,00 Euro (130,90 brutto)

    Gibt es irgendwelche Tricks/Alternativen, günstiger an einen Schlüssel zu kommen?

    Richtig, Ionity hat in ganz Kroatien nur 9 Ladestationen und die sind auch noch paar Cent teurer als in Deutschland. Je nachdem, wie die Unterkunftssituation aussieht, kann man ja vielleicht auch da an einer Haushaltssteckdose laden oder findet eine billige AC-Säule in der Nähe. U.a. in ABRP kann man ja vorab gucken, was es in der Nähe an Ladesäulen gibt und sieht meistens auch, was man da mit seinen Ladekarten zahlt.