Beiträge von Gernot

    Staubsaugerroboter und große Spinnen bekommen hier Namen, Autos nicht. Weil mir 4 Silben zu lang sind, habe ich die Aktivierung des Sprachassistenten auf "Cupra" eingedampft, nutze den Assistenten aber generell nur selten.

    Ich habe vor gut 4 Jahren eine Mobicool mcf60 für 190€ gekauft, mit der ich sehr zu frieden bin.

    Jetzt müsste man vielleicht klären, was hier überhaupt gemeint ist? Die Mobicool mcf60 ist genau genommen keine Kühlbox/Kühltasche, sondern ein knapp 20 kg schwerer Mini-Kühlschrank mit Kompressor. Der kann richtig kühlen. Kühlboxen wiegen meist nur 3-5 kg, kosten einen Bruchteil und haben lediglich ein kleines Peltierelement und einen Lüfter. Damit bekommen sie im idealen Fall eine Kühlung von 20 Grad unter Umgebungstemperatur hin. Beim länger abgestellten Auto mit 40 Grad kommt so eine Kühlbox dann nicht unter 20 Grad. Dein Mini-Kühlschrank dagegen schon.

    Hallo,


    hat jemand die Anzeige der Fahrdaten in der App?

    Auf der Cupra Seite des Tavascan wird da extra schön ein Screenshot gezeigt, aber weder beim Tavascan noch beim Born finde ich die Daten in der App.

    Weil viele wahrscheinlich gar nicht wissen, was gemeint ist: Das hier:

    mockup-driving-data-xl-update.png



    Nein, das habe ich auch nicht und habe ich in der App auch noch nie gesehen.

    Ich ziehe mir mit Homeassistant über das EU-Data-Act-Portal von VW automatisch alle 15 Minuten die verfügbaren Daten und lasse mir daraus von Homeassistant Statistiken für Fahrleistung, absoluter Verbrauch und durchschnittlicher Verbrauch jeweils pro Tag und pro Woche generieren. Dafür habe ich dann eine Kachel mit den wichtigsten Werten auf der Startseite des Dashboards und einen Tab mit Detailstatistiken. Fahrzeiten und Durchschnittsgeschwindigkeiten bekommt man darüber aber nicht raus.

    Screenshot 2026-08-04 at 11-32-10 Guido-Desktop – Home Assistant.png

    Dass man das Auto brauchbar in Homeassistant einbinden kann, war für mich ein Kaufkriterium. Das VW den API-Zugriff sperren könnte, hatte ich nicht bedacht und bin diesbezüglich etwas auf die Nase gefallen, aber das ist ein anderes Thema.

    Beim EU Data Act Portal gibt es auch eine Datenkategorie "Driving Behaviour" die man auswählen kann. In den Exporten finde ich aber keine Daten, die ich der Kategorie zuordnen kann.

    Dann kann man noch manuell immer alle mit dem Konto verbundenen Daten anfordern. das funktioniert aber auch nicht. VW generiert eine leere Datei mit 0 Byte, was im Übrigen rechtswidrig ist, weil VW gesetzlich verpflichtet ist, die Daten rauszurücken. Vielleicht müsste man denen per Datenschutz mal so die Hölle heiß machen, dass die ein Eigeninteresse entwickeln, funktionierenden Lösungen aufzusetzen, statt Anfragen im Zweifelsfall manuell zu beantworten?

    Ich bin am Wochenende von Bramsche nach Stadthagen und zurück gefahren, etwa 240KM. Hinweg B68 ohne AC, 12.9-13.1kWh/100, zurück auf dem Autobahn mit AC und 130-140km/h, Gesamtverbrauch 15.8kWh/100.

    15,8 kWh/100km bei 130-140 km/h plus AC halte ich für völlig unrealistisch. Kann aber natürlich sein, dass der Tavascan das angezeigt hat, weil der Bordcomputer (zumindest hier) regelmäßig pure Fantasiewerte als Verbrauch anzeigt. Mache mal bei der Fahrt nach Bitterfeld bitte die überschlägige Gegenrechnung mit dem Batteriestand.

    Als Beispiel:
    Batteriestand beim Start: 83%

    Batteriestand am Ziel: 21%

    Differenz: 62%
    Gesamtverbrauch: 47,7 kWh (77kWh Batteriekapazität x 62%*)
    Verbrauch je 100km: 19,9 kWh/100 km (47,7 kWh / 240 km x 100)

    Auf kurzen Strecken unter 100 km funktioniert diese Gegenrechnung nicht gut, weil der Batteriestand nur ohne Kommastellen angezeigt wird. Die angezeigten 78% können irgendwas zwischen 77,5 oder 78,4% gewesen sein. Gleiches beim Zielwert. Wenn man ohnehin nur 5% Batterie verfahren hat, dann haben bis zu 1,8 Prozentpunkte Rundungsabweichungen einen großen Effekt.

    * Wenn das Fahrzeug 1 Jahr oder älter ist, kann man überschlägig 95% SoH ansetzen, d.h. mit 73 kWh statt 77 kWh Batteriekapazität rechnen.

    Im Verhältnis zu anderen Software-Angelegenheiten bei VW ist Travel Assist ein Feature, dass relativ gut funktioniert - auch im Vergleich zu den Level-2(+)-Assistenten anderer Hersteller. Aber perfekt bzw. fehlerfrei ist es nicht. Letzte Woche wollte der Tavascan hier am Kreisverkehr einer Autobahnfahrt irgendeinem imaginären Hindernis ausweichen und vehement in die dort vorhandene Leitplanke lenken. Den selben Kreisverkehr hat er schon zig mal ohne Probleme gefahren und es war nichts auf der Straße.

    Verwendet Cupra bzw. VW das Motto von Silicon Valley, "Move fast and break things"?

    Garantiert nicht. Der "Move fast and break things"-Ansatz beinhaltet massives Testing und Fehler sehr schnell zu korrigieren. Beides findet bei VW nicht statt.


    Moderne Software-Entwicklung funktioniert so, dass man meist erst Software-Tests für Funktionen und Features schreibt. Diese Tests prüfen, ob eine einzelne Funktion, eine Aktion das erwartete Ergebnis produziert. Erst dann schreibt man die eigentliche Software. Man hat dann bei komplexer Software irgendwann tausende Tests. Wenn man etwas an der Software geändert hat oder ein neues Feature eingebaut hat, lässt man auf Knopfdruck die tausenden Software-Tests automatisch durchlaufen, um sicherzustellen, dass man mit den Änderungen nicht etwas in irgendeiner anderen Funktion kaputt gemacht hat. Nur wenn es dabei keine Fehler gibt, veröffentlicht man die neue Version.

    Es kann dann immer noch sein, dass sich in ganz speziellen, komplizierten, seltenen Konstellationen doch neue Bugs eingeschlichen haben. Aber bei VW/Cupra treten regelmäßig dermaßen offensichtliche neue Bugs auf, dass das belegt, dass man dort nicht testet. Z.B. zuletzt der Bug mit der Ladestopp-Planung in der App oder aktuell der Bug, dass fehlerhafterweise angezeigt wird, man müsse jetzt mit dem Tavascan zur Inspektion. So etwas kann z.B. mit vernünftigen Unit-Tests nicht passieren. Und bei Fehlern dauert es Wochen, Monate, Jahre, bis die behoben werden. Das hat nichts mit "Move fast" zu tun. Bei Cariad läuft eher "Move slow. Don't test. Break things. Don't fix".

    Am Ende sind wir in Sachen Software mit unseren Tavascans ohnehin alle angeschmiert. VW hat die bisherige Software aufgegeben. Es bleibt eine kleine Resthoffnung, aber mit großer Wahrscheinlichkeit ist v5.x tot und es gibt keine Weiterentwicklung mehr. Das man Kunden mit laufenden Software-Updates bei Laune hält und zu Stammkunden macht, hat VW noch nicht begriffen.

    In dem Tavascan hier liegt seit paar Monaten diese Matte.
    https://frogum-shop.de/Kofferr…ab-2023/?wmc-currency=EUR

    Es gibt 2 Varianten für den oberen und unteren Ladeboden. Die ist aus TPE, was für mich hochwertiger aussieht, als reine Gummimatten und TPE ist steifer als Gummi. Da die Matte aufgerollt geliefert wird, muss man sie bei wärmeren Temperaturen etwas in die Sonne legen, damit sie völlig flach wird (Das TP in TPE steht für thermoplastisch!). Wenn man so ein Teil im Winter geliefert bekommt, kann es ggf. lange dauern, bis die völlig flach im Kofferraum liegt. Aber wenn sie einmal liegt, ist sie formstabil.

    Da gibt es ja maßgeschneiderte Plug-and-Play-Lösungen für den Tavascan, mit passenden Subwoofer in der Kofferraummulde. Hast du wahrscheinlich schon hier im passenden Thread gesehen.

    Ja, aber mir geht es gar nicht um so einen abgrundtiefen Bass, bei dem das ganze Auto bebt. Ich möchte einfach einen sauberen Klang, der den ganzen Frequenzbereich abdeckt. Beim serienmäßigen System hilft auch der Equalizer nicht. So schlecht, so frequenzmäßig limitiert klingen eigentlich nicht mal billige Breitbandlautsprecher. Insofern habe ich etwas Hoffnung, dass mit einem DSP mit anderer Abstimmung schon einiges rauszuholen ist.

    Und das ist möglicherweise nur eine persönliche Macke bzw. überholtes Denken, aber ich habe immer Angst, dass es danach klappert, knistert oder knarzt, wenn man reihenweise Verkleidung abnimmt, um neue Kabel in den Kofferraum zu verlegen. Insofern wollte ich erst mal prüfen, ob sich so ein Untersitz-Subwoofer (z.B. von Pioneer) optisch akzeptabel unter das Handschuhfach oder unter den Sitz bauen lässt.

    Nicht zuletzt kostet ein amrken-DSP von Axton oder so plus ein besserer Untersitz-subwoofer auch nur die Hälfte von dem, was Ars24 für DSP und Sobwoofer aufruft.


    Zitat von regda

    Die Diskussion ist hier völlig fehl am Platz

    Als Du Deine eigene Erklärung gepostet hast, fandest Du die Diskussion ganz offensichtlich nicht fehl am Platz, denn sonst hättest Du nichts geschrieben. Jetzt, wo Du widerlegt wurdest, ist sie plötzlich fehl am Platz...

    Zitat von regda

    Und für alles interessierten der Displayschutzfolie: Die Folie hat keinerlei Kanten am Rahmen, es sieht aus wie ein mattes Display ab Werk.

    Gut aufgelöstes Foto verfügbar?

    Ist gut, hab das Display 2 Wochen ohne Folie gefahren und die Fingerabdrücke waren deutlich zu sehen. Wie bei jedem Hochglanzdisplay zuvor auch. Wenn bei dir die Finger keine Abdrücke hinterlassen, passt es ja...

    Es bestreitet ja niemand, dass da Fingerabdrücke zu sehen sein können. Deine Erklärung der Fingerabdrücke war aber, dass das angeblich unvermeidliches Hautfett wäre, was bedeutet, dass jeder davon betroffen wäre. Diese Erklärung ist falsch. Niemand produziert an den Fingerspitzen Hautfett. Wenn Du mir nicht glaubst, kannst Du in Wikipedia oder sonstigen Lexika nachlesen, dass auch Du keine Talgdrüsen an den Handflächen/Fingerspitzen hast.

    Was Du auf dem Display siehst, sind Rückstände von schwitzigen Fingern, weil man sich zuvor ins Gesicht oder in die Haare gefasst hat, wo die Haut Fett produziert oder Rückstände von Essen oder wasimmer man zuvor angefasst hat. Das hat jetzt auch nichts mit "Unsauberkeit" zu tun, sondern kann, je nachdem, wie der Lebensalltag aussieht, eben unvermeidbar sein.

    Hier sind Fingerabdrücke kein Problem. Mechanischer Schutz ist aus o.g. Gründen nicht nötig. Und ich empfinde die zusätzliche Kante der Displayfolie als hässlich. Also keine Folie. Und ich vermute, ich gehöre damit zur Mehrheit. Wenn es für Dich passt, nützlich ist, dann ist ja alles gut. Ich wollte nur dem Eindruck entgegenwirken, dass man so etwas unbedingt braucht.