Beiträge von US1975

    Dir ist echt nicht zu helfen 🤣🤣🤣


    Transferleistung gehört nicht so zu deinen Stärken, oder?


    Klar, ich fahre immer nur Harakiri-Vollgas, egal, ob der Verkehr oder die Sicherheit es hergeben oder nicht 😂


    Damit auch du es verstehst: Immer Cupra Modus. Da wo Verkehr, Geschwindigkeitsbeschränkung und Situation es zulassen, sportlich (nichts anderes habe ich in meinem Ursprungspost behauptet) und die Extra-Power wird dann selbstverständlich auch genutzt. Glaubst du Vogel ernsthaft, ich wäre von morgens bis abends auf der Rennstrecke unterwegs? Ruhig ist der Fahrstil nur, wenn die Verkehrslage es erfordert. Was leider viel zu oft der Fall ist. Für unsere Topografie kann ich nix, dafür, dass du vielleicht nur Berge kennst, auch nicht.


    Was du in „Cupra-Modus“ reininterpretierst, ist dein Problem. Wenn die meisten das so verstehen würden, wie du schreibst, wäre der Menschheit echt nicht mehr zu helfen. Das ist per Definition nichts weiter als eine bestimmte Fahrprofil-Einstellung mit besonders sportlicher Auslegung. Es sagt haargenau nichts darüber aus, wie man fährt. Ich schätze am Cupra-Modus die straffere Fahrwerksabstimmung, die höhere Empfindlichkeit des Strompedals und damit spontanere Beschleunigung des Fahrzeugs und dass die Rekuperation nicht im Automatikmodus läuft, sondern konstant auf Stufe II, was eine spontane Verzögerung bei Gaswegnahme erzeugt.

    Dann belehre ich dich eines Besseren 😉


    Wie gesagt, die tatsächlich zugeführte Energie spricht ja auch eine etwas andere Sprache. Ich fahre hier im topfebenen Niedersachsen durch die Gegend, d.h. die Topografie hilft beim Verbrauch. Wenn ich im Berufsverkehr meinen 35km-Arbeitsweg bestreite, sind auch nur ein paar Überholvorgänge dabei, da lässt der Verkehr ansonsten oft nur Kolonnenfahren zu. Dabei verbraucht der Cupra-Modus auch nicht mehr als die anderen Fahrmodi. Wie soll man da bitte bei der heutigen Verkehrsdichte die Leistung dauerhaft abgreifen? Auch Autobahnen sind leider in vielen Fällen geschwindigkeitsbeschränkt, da geht‘s dann einen Großteil der Zeit ebenfalls nur mit 130/140 km/h vorwärts, wenn auch oft dynamischer als bei der Berufspendelei. Warm war von Anfang Dezember bis Ende Februar darüber hinaus sicherlich nicht.

    Sorry, aber 24kwh bei 99% Cupra Modus und sportlicher Fahrweise ist eher zweifelhaft.

    Das hab ich bei ähnlichen Strecken aber im Comfort Modus und AB 120-130 kmh.

    Da sind deine 29kwh Zuführung schon eher glaubwürdig bei dir.

    So, so, das ist also zweifelhaft?


    Der BC zeigt‘s allerdings exakt so an, mittlerweile dank der höheren Außentemperaturen nur noch 23,2 kWh/100km im Langzeitverbrauch. Die Energiezufuhr ist lt. Spritmonitor mittlerweile auf 27,9 kWh/100km zurückgegangen, da war in den letzten 3 Wochen allerdings auch kein nennenswerter Autobahnanteil mehr enthalten. Was anderes als den Cupra-Modus nutze ich nicht und „eher sportliche Fahrweise“ ist auch nicht gleichbedeutend mit hirnloser Raserei, sondern heißt: stets nutzen der vollen Beschleunigung, sobald es gefahrlos möglich ist. Nur weil du dir das in deinem kleinen Universum nicht vorstellen kannst, muss es ja nicht gleich falsch sein. 😉

    Da ich den Tavascan seit Anfang Dezember fahre, ist jetzt ein passender Zeitpunkt, um sich einmal den Winterverbrauch anzuschauen:


    Zeitraum: 01.12.-25.02.

    Fahrstrecke: 4.400 km (davon ca. 1.600km Autobahn, 2.200km Landstraße, 600km Innerorts)

    Reifen: Bridgestone Blizzak LM005 255/45 R20 auf Cupra Heckla Felge

    Komfortverbraucher: Sitzheizung & Lenkradheizung meist eingeschaltet, Klima auf 22-23 Grad

    Fahrmodus: 99% Cupra-Modus

    Fahrweise: eher sportlich, Geschwindigkeit auf der Autobahn wo zulässig und möglich 150 km/h, auf der Landstraße auch häufigere Überholvorgänge


    Verbrauch lt. BC: 24 kWh/100 km


    Das finde ich bei den Gegebenheiten gar nicht mal so übel. Es herrschten doch meist Temperaturen knapp unter bis knapp über dem Gefrierpunkt. Die Reichweite war unterm Strich damit natürlich grottig.


    Energiezufuhr lt. Spritmonitor: 29 kWh/100 km


    Das ist schon deftig, 5 kWh/100 km zusätzlich zum reinen Fahrverbrauch, erscheint aber trotzdem nicht unrealistisch: Ich habe die Vorklimatisierung praktisch vor jeder Fahrt genutzt, wahrscheinlich im Schnitt 3x pro 100km. Die AC-Ladungen gingen fast immer bis 100%, so dass sicher bei den letzten 10% die Ladeverluste auch etwas höher ausgefallen sind.


    Bei den milden Temperaturen in der letzten Woche war der Verbrauch erfreulich niedrig. Die letzte Akkuladung hat mich tatsächlich 375km weit gebracht und es wären sicher noch 25+ km gegangen. Verbrauch lt. BC 18 kWh/100 km, Energiezufuhr lt. Spritmonitor 21 kWh/100 km.

    Ich sage ja. Man muss sich das bisschen vom VZ schon schön reden. Es spielt einfach keine Rolle. Aber kann ja jeder machen. ^^

    Relevante Mehrleistung ist es auf jeden Fall nicht. Es ist bestenfalls ein Goodie.

    Du darfst dir das natürlich gerne einreden - oder eher schönreden 😉 Außer man schiebt seinen Tavascan nur von A nach B und nutzt die Leistung überhaupt nicht.

    Leistung spielt kaum eine Rolle. Man muss es sich schon schön reden, dass man die Mehrleistung als "lohnend" beschreiben kann.

    Da habe ich eine etwas andere Meinung. Bezüglich der Agilität fand ich den Endurance echt schlimm. Da ist der VZ eine andere Liga, alleine durch den Allradantrieb.


    Das ist aber meine ganz persönliche Meinung. Mein Eindruck über den Endurance ist bei einer ca. 15km langen Probefahrt entstanden, bei der ich wahnsinnig enttäuscht vom Antrieb war. Ich hatte schon überhaupt keine Lust mehr auf meinen (blind) bestellten VZ. Als der VZ dann da war, war ich ziemlich erleichtert. Der macht echt Spass.

    Was mir bisher aufgefallen ist: nur durch langes Fahren, auch mit höheren Geschwindigkeiten und vielen Lastwechseln (was den Akku durchaus etwas temperieren sollte), lässt sich noch keine vernünftige Ladegeschwindigkeit realisieren. Die Batterieoptimierung muss schon eingeschaltet sein - egal ob manuell oder automatisch durch das Navigieren zu einem Ladepunkt - und benötigt durchaus ihre Zeit, um 100% zu erreichen. 45-60 Minuten sind bei den aktuellen Außentemperaturen keine Seltenheit. Ist die Batterieoptimierung aber erstmal bei 100%, gibt es keinerlei Probleme mit der Ladegeschwindigkeit.


    Ohne Vorkonditionierung startet die Ladung tatsächlich aktuell bei unter 40kW. Das habe ich gerade am Wochenende gehabt: mit eiskalter Batterie und 51% SOC an den DC-Lader angestöpselt, nach 1:08h war er bei 100%.