Fahrzeug verriegeln beim Weggehen - Software 5.6

  • Das Produkt war schon bei Serienstart "alt" und ist jetzt "end of life". Da wird keiner Zeit, Geld oder Energie reinstecken, um noch irgendwelche Features zu entwickeln.

    Was, wie Willy impliziert, aber letztlich nur eine Annahme und keine Gewissheit ist. Gesichert wissen wir, dass VW das aktuelle Software-Ökosystem aufgibt und zukünftig auf die Software setzen wird, die sie im Joint Venture mit Rivian gerade entwickeln. Und wir wissen gesichert, dass VW in Sachen Software bisher eine ziemliche Katastrophe ist. Deshalb halte ich es auch mit Abstand für am Wahrscheinlichsten, dass VW beim Tavascan mit v5.x nichts mehr liefert.

    Aber eine kleine Chance bleibt, dass VW, z.B. unter einem zukünftigen CEO doch noch mal begreift, wie das mit Software läuft. Siehe auch das aktuelle API-Debakel, wo VW bisher offenkundig noch nicht begriffen hat, dass eine aktive OpenSource-Community rund um die Autos Mehrwert schafft, die Autos attraktiver macht. Ich beanspruche nicht repräsentativ zu sein, aber dass sich die Kiste in Home Assistant einbinden lässt, gehörte hier zu den Kaufkriterien.

    Autos werden heute im statistischen Durchschnitt knapp 20 Jahre genutzt, teils auch deutlich länger und es sind software-definierte Produkte. Neu entwickelte Feature auf andere Plattformen zu portieren, ist manchmal gar nicht so aufwändig. VW könnte beispielsweise mal wieder den Gedanken verfolgen, dass sie neue Features zumindest gegen Bezahlung anbieten könnten und sich so 20 Jahre lang ein paar Extraeinnahmen generieren lassen. Den Grundgedanken hatten sie ja schon und haben deshalb mit dem Software-Store die Strukturen dafür bereits angelegt.

  • Nischenanwendungen über irgendwelche Open-Source-Communitys bleiben Nischenanwendungen. Und wer wegen sowas ein Auto kauft hat irgendwie falsche Präferenzen.

    Lustig, bloß weil Du möglicherweise in einer kleinen Mietwohnung wohnst, wo das tatsächlich noch nicht sinnvoll ist oder sich Dir noch nicht erschlossen hat, was damit möglich ist, heißt das nicht, dass das eine Nischenanwendung ist. Es gibt bereits 300.000-600.000 Home-Assistant-Nutzer allein in Deutschland. Zur Einordnung: Die Marke VW hat letztes Jahr 102.000 BEV in Deutschland verkauft. Gegen Home-Assistant sind VW-BEVs eher eine Nischenanwendung.

    Langfristig wird zumindest so ziemlich jedes Einfamilienhaus, jedes Reihenhaus und jede Doppelhaushälfte ein Smart Home sein, was dann schon mal 17 Mio. Haushalte sind. Die, die Smart Homes immer noch als Spielerei und Nonsens abtun, haben regelmäßig viele überholte Vorurteile und null Ahnung, was damit geht. Es spart Geld und erhöht massiv den Komfort. Und wenn nun eben auch VW, Stellantis, Renault und Co endlich anfangen, wie die Chinesen LFP zu verbauen, wird die Kombination Auto + Smart Home richtig spannend (V2H ggf. auch V2G). Smart Homes nicht zu adressieren, wird für einen deutschen Auto-Hersteller perspektivisch Selbstmord bedeuten.

    Natürlich kann man statt Home Assistant, ioBroker, EVCC, ... auch proprietäre Systeme nutzen, aber damit wird man mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Nase fallen. Zum einen wird man nicht alles damit umsetzen können, weil es für proprietäre Systeme nicht alles an Komponenten gibt und nicht alles mit allem kombinierbar ist. Die ganzen Daten fließen dann unkontrollierbar in irgendeine Cloud ab. Wenn der Anbieter noch paar Jahren die Cloud abschaltet, weil sich das kommerziell für ihn nicht mehr lohnt oder er auf eine neue Produktlinie setzt, ist alles tot (so bei Smart-Home-Produkten von Bosch, Anker, D-Link, .. schon geschehen). Und am Ende wird man aufgrund des Lock-In-Effekts garantiert mit Abogebühren abgezockt.

  • Lustig, bloß weil Du möglicherweise in einer kleinen Mietwohnung wohnst,

    Deine Antwort zeigt, dass du in der kleinen Mietwohnung sitzt und von der großen weiten Welt träumst.


    Was denn nun? 300.000 oder 600.000 Nutzer? Dazwischen liegt schonmal eine immense Spanne.
    Und wieviele davon sind wirklich aktiv oder anders gefragt welcher Teil hat sich das nur mal zum Rumspielen eingerichtet und dann wieder in die Tonne gekloppt, weil die Frickellösung Home-Assistant zu zeitaufwändig war?

    Die internationalen Zahlen sind die spannenden. Und da gibt's genug Länder, in denen du mit der Bastellösung nicht zu kommen brauchst.

  • Und wieviele davon sind wirklich aktiv oder anders gefragt welcher Teil hat sich das nur mal zum Rumspielen eingerichtet und dann wieder in die Tonne gekloppt, weil die Frickellösung Home-Assistant zu zeitaufwändig war?

    Du könntest Dir die Frage mit einer kurzen Google-Suche selbst beantworten, aber dem steht natürlich Deine auch in anderen Threads zu bewundernde Grundeinstellung entgegen, sehr viel aggressiv vorgetragene Meinung bei null Ahnung zu haben.

    Nutzungsdaten an Home-Assistant zu senden, ist ein OptIn-Feature. Standardmäßig also aus. Über 121.000 Installation in Deutschland haben das freiwillig explizit aktiviert. Von denen weiß man gesichert. Und da sind null Nutzer in der Statistik, die das nur vor 3 Jahren mal testweise installiert haben, weil man zum einen nach 60 Tagen ohne Daten automatisch aus der Statistik fällt. Zum anderen: Wer nur mal kurz testet, wird sich nicht extra durch die Menüs wühlen, um ausgerechnet das Senden von Nutzungsdaten zu aktivieren. Das Verhältnis von aktiven Nutzern mit freiwilligem Analytics-OptIn und solchen ohne kennt man dann eben nicht präzise bis auf die dritte Kommastelle, woraus sich eine gewisse Unschärfe ergibt.

    Amazon Alexa, Google Home und Apple Homekit sind sicher verbreiteter, aber gegen Home-Assistant auch verkrüppelte Cloudlösungen, die nicht mal einen Bruchteil der Funktionen bieten und insbesondere für energetische Optimierung nicht ansatzweise so leistungsfähig sind. Immer mehr Hersteller von Wechselrichtern, PV-Speichern, Smart-Home-Komponenten suchen die Zusammenarbeit mit Home Assistant und werben explizit mit Kompatibilität zu Home Assistant. Die leiden sicher alle daran, dass sie keine Koryphäe wie Micha beschäftigen, die ihnen mal erklärt, dass das nur Frickelkram ist..

  • Immer mehr Hersteller von Wechselrichtern, PV-Speichern, Smart-Home-Komponenten

    Welche genau? Gerade bei den Wechselrichtern und Speichern schmeißt gefühlt jeder Hersteller eine irgendwie geartete API hin, die dann über irgendwelche Frickeleien an HA angedockt wird....

    Und hey, wie wär's mal mit belastbaren Quellen zu deinen Zahlen? Erst irgendwas bis zu 600.000 Nutzern, vielleicht auch nur 300.000. Oder 121.000. Und nein, die Schätzungen der Entwickler (oder der Organisation dahinter) sind nicht belastbar. Das dient nur dazu, die Braut aufzuhübschen.

  • Welche genau? Gerade bei den Wechselrichtern und Speichern schmeißt gefühlt jeder Hersteller eine irgendwie geartete API hin, die dann über irgendwelche Frickeleien an HA angedockt wird....

    Und hey, wie wär's mal mit belastbaren Quellen zu deinen Zahlen? Erst irgendwas bis zu 600.000 Nutzern, vielleicht auch nur 300.000. Oder 121.000. Und nein, die Schätzungen der Entwickler (oder der Organisation dahinter) sind nicht belastbar. Das dient nur dazu, die Braut aufzuhübschen.

    Ich lese dir jetzt nicht das Internet vor, weil Du zu faul oder zu unfähig bist, Dir einfachst zu findende Informationen zu suchen. In Kurzform

    Nutzungsstatistiken findest Du hier:
    https://analytics.home-assistant.io/
    Wie die erhoben werden, ist da verlinkt. Wie gesagt OptIn. Wenn man heute Google Analytics in eine Website eingebunden hat, weiß man auch gesichert, dass in den von GA ausgewiesenen Nutzerzahlen je nach Publikum 15-80% der Nutzer fehlen, weil die ein Tracking blockieren. Was Du Dir aufgrund fehlenden Wissens zusammenreimst, ist für niemanden relevant.


    Firmen die eine offizielle Zusammenarbeit mit Home Assistant suchen, findest Du hier:
    https://works-with.home-assistant.io/
    Shelly, Aqara und Reolink gehören im Smart Home Umfeld zu den größten Anbietern. Aus dem Kopf werden z.B. SunEnergy XT und Solakon One explizit mit Home Assistant beworben

  • Was Du Dir aufgrund fehlenden Wissens zusammenreimst, ist für niemanden relevant.

    Ok, dann ist ja auch nicht relevant, dass du dir irgendwelche Nutzerzahlen für Home Assistant oder geblockte Trecker zusammenreimst. Denn auch dafür lieferst du keine Quelle.
    Und schön, dass du auf die Frage zu Herstellern von Wechselrichtern und Speichern mit Herstellern von Aktoren/Sensoren, Leuchtmitteln und Kameras antwortest :-). Davon mal abgesehen, dass man sich das "Works with ..." Attribut offenbar durch lächerliche 500 Franken erkaufen kann.