Beiträge von Kester

    Was meinst du damit?

    Ich habe vorgestern, nachdem ich bei meinem Fall (der Wagen steht seit dem 11.11.2025 in Bremerhaven) trotz mehrfacher Versuche bei Cupra, Volkswagen und auch beim Händler keine Informationen zu den Gründen erhalten habe (die Zollabwicklung durch den Zoll ist nicht die Ursache) bei ChatGPT einige Fragen zur Situation gestellt. Und im Verlauf der Unterhaltung, nachdem klar war

    - der Wagen ist in Bremerhaven angekommen,

    - andere Fahrzeuge wurden an Kunden ausgeliefert,

    - es gibt keine Verzögerungen in der Zollabwicklung in Bremerhaven und

    - der Liefertermin ist überschritten,

    wurde als wahrscheinliche Ursache eine herstellerseitige interne Auslieferungssperre für ein spezielles Fahrzeug bzw. für dessen VIN identifiziert (sogenannter "VIN-Hold") - die Auslieferung wird wahrscheinlich durch den Hersteller blockiert. Gründe hierfür können u.a. sein: Qualitätsmängel (z.B. Defekt einzelner Batteriemodule), Dokumentationsprobleme (z.B. fehlendes oder falsches COC-Dokument) oder eben betriebswirtschaftliche Gründe (z.B. zu hoher Importzoll und die Verhandlungen mit der EU). Dieser "VIN-Hold" soll gemäß ChatGPT nicht kundenkommunizierbar sein, kann nur noch von einer bestimmten Stelle bei Cupra freigegeben werden und wird dort auch nicht zeitkritisch behandelt, solange kein formeller Druck entsteht. Auch soll der Cupra Kundenservice in diesen Fällen nicht mehr eingreifen können.


    ChatGPT sagt dazu:

    Ein VIN-Hold bedeutet: "Dieses konkrete Fahrzeug darf derzeit nicht verzollt, transportiert, zugelassen oder ausgeliefert werden - obwohl es physisch vorhanden ist." Der Hold ist unsichtbar für Kunden, oft sogar für Händler, und liegt oberhalb der Logistik (Qualität, Recht, Import, Management). (...) Er ist kein Versehen, wird aktiv gesetzt und nur aktiv wieder aufgehoben. Ohne formale Eskalation oder Konsequenz (z.B. Rücktritt) passiert intern oft garnichts."


    Und mit diesen Informationen habe ich dann heute den Händler und die Leasinggesellschaft angeschrieben und um die kurzfristige Klärung folgender Punkte gebeten:

    - Besteht aktuell eine VIN-spezifische interne Sperre für mein Fahrzeug?
    - Aus welchem Grund wurde die Sperre gesetzt?
    - Welche Stelle ist für die Aufhebung zuständig?
    - Bis wann ist realistisch mit einer Freigabe und Auslieferung zu rechnen?
    Ergänzend habe ich in meinem Anschreiben darauf hingewiesen, dass ich bereits vom Vertrag zurücktreten könnte.


    Die Leasinggesellschaft hat dann innerhalb von vier Stunden geantwortet (während sie nicht auf meine Mahnung und Fristsetzung nach Ablauf der sechs Wochen nach dem unverbindlichen Liefertermin geantwortet hatte) und grundsätzlich bestätigt, dass es interne VIN-spezifische Sperren gibt. Sie hat mich an meinen Händler verwiesen, der auf diese Informationen zugreifen kann. Daher habe ich die Antwort der Leasinggesellschaft an meinen Händler weitergeleitet, aber noch keine Reaktion von dort erhalten.

    Laut Zulassungszahlen ist der Tavascan übrigens auch im Dezember 2025 bei 1853 Einheiten. Das ist in etwa auch das Niveau der Vormonate. Also das hier massenhaft die Tavascans im Hafen zurückgehalten werden, lässt sich nicht erkennen.

    Wir wissen ja nicht, wie viele Fahrzeuge insgesamt in Bremerhaven angekommen sind - insofern tappen wir eigentlich weiterhin im Dunkeln...


    Ich habe für meinen Fall heute (mit Hinweis, dass ich mittlerweile jederzeit vom Vertrag zurücktreten könnte) meinen Händler und die Leasinggesellschaft aufgefordert, mir kurzfristig mitzuteilen, ob für mein Fahrzeug eine VIN-spezifische interne Sperre besteht und wenn ja, was der Grund dafür ist und wer diese Sperre aufheben kann. Die Leasinggesellschaft hat mir recht schnell geantwortet, dass sie auf diese Daten keinen Zugriff hat, mein Händler aber auf diese Informationen zugreifen kann. Eine Antwort vom Händler steht urlaubsbedingt noch aus.

    Mein VZ war auch auf der Copenhagen. Ich hatte letzte Woche Kontakt zu meinem Verkäufer, mit dem die Kommunikation gut läuft. Man hatte von Seiten des Autohauses bereits Anfang Dezember unaufgefordert bei Cupra bzgl. meines Autos nachgefragt. Die Antwort war die bereits bekannte Verzögerung bei der Abfertigung durch den Zoll. Auch die Abfrage letzte Woche hatte das selbe Ergebnis. Den jeweiligen Mailverkehr konnte ich einsehen.

    Das Autohaus hat leider keinen Einfluss auf die Abläufe.

    (...)

    Es gibt keine Verzögerungen in der Zollabfertigung.

    Ich hab es gerade noch einmal telefonisch probiert und :D da war die Legitimation kein Problem... ziemlich weird alles

    Die Aussage, die ich gekriegt habe ist nun, dass von Seiten Seat der Widerruf durch ist, sie aber eine Bestätigung des Autohauses brauchen?! Habe ich auch nicht wirklich verstanden, da ja die Seat Leasing der Vertragspartner ist. Die Dame am Telefon meinte aber, da das Autohaus ja quasi das Auto bei denen bestellt...

    Ist schon ziemlich merkwürdig... Ich jedenfalls werde, sofern ich mich dazu entscheide, den Widerruf durch einen Anwalt vornehmen lassen.

    Hat jemand denn von euch schon einmal eine Rückantwort der SEAT Leasing erhalten? Telefonisch bei Seat sagt man mir, dass sie mir am Telefon keine Auskunft geben können, weil sie mich nicht legitimieren können :D und das Autohaus bereits eine Rückmeldung erhalten habe. Da meldet sich natürlich wie immer keiner. Hatte sowohl per Mail als auch Einschreiben an Seat Leasing sowie in der Mail den Händler in cc gesetzt...

    Ich habe bisher keine Antwort der Seat Leasing auf meine Mahnung und Fristsetzung erhalten (habe ich aber ehrlicherweise auch nicht erwartet) - ich gehe davon aus, dass dort darauf gesetzt wird, dass man als Kunde den zweiten Schritt (Schadenersatz oder Rücktritt vom Vertrag) nicht geht. Und wenn der Kunde dann zurücktritt, kann man ja immer noch antworten... Allerdings hat bei mir das Autohaus reagiert und um ein Gespräch gebeten.

    Ich habe die gleiche Information gestern auch von meinem Autohaus erhalten und halte sie ebenfalls für "Quatsch". Gerade auch, weil einige Autos vom gleichen Schiff (bei mir "Höegh Copenhagen", bei anderen die "Höegh Target", die am 22.10.2025 in Bremerhaven angekommen ist) ja ausgeliefert wurden. War hier nicht gestern ein User, dessen Wagen auch auf der "Höegh Copenhagen" transportiert wurde, der einen unverbindlichen Liefertermin Ende März 2026 hatte und der schrieb, dass sein Wagen am 14.01.2026 zugelassen (und damit zweieinhlab Monate vor dem Liefertermin) werden soll? Das ist doch völlig irre... Ich bin jedenfalls so weit, den Rücktritt vom Vertrag zu erklären, falls sich bis zum Wochenende keine Klärung der Situation ergeben sollte. Und dann werde ich dem Volkswagenkonzern adieu sagen und die Marke wechseln. Leider kann das Autohaus nichts dafür und muss unter dem Handeln von CUPRA leiden...

    Wird wohl eher ein Vorläuferfahrzeug sein, anders ist auch nicht zu erklären das er bereits Anfang Oktober in Bremerhaven war.

    Ich denke, dass sich Kelevra_89 in der Signatur geirrt hat - die "Höegh Copenhagen" legte am 13.09.2025 in Shanghai ab und erreichte Bremerhaven am 11.11.2025. Und dann passt es wieder mit dem Bestelldatum 03.05.2025. Ich habe meinen am 10.06.2025 bestellt - der auch auf diesem Schiff war. Und er steht ebenfalls seitdem in Bremerhaven oder wo auch immer...

    Jollycopter Sage mal, warst du nicht der, der damals bei Ankunft der Tavascans im Oktober am Hafen war? Warst du nochmal da um zu schauen ob und wie viele noch da stehen?

    Das war wohl SRSHL:


    Hallo

    6 plus 2 Wochen ist soweit richtig. Das Problem wird in der Praxis eher sein, dass sich Seat beim Zoll und Schiffsverkehr Thema schnell auf Absatz 7: höhere Gewalt beruft
    und in den aktuell verrückten Zeiten wer weiß wie das ein Gericht entscheidet. Momentan ist Seat Leasing aber noch recht gesprächsbereit (...)

    Es gibt ja hier einige, deren Fahrzeuge seit Ende Oktober/Mitte November in Bremerhaven stehen und bisher nicht in die weitere Abwicklung bzw. Auslieferung gebracht wurden - während andere Fahrzeuge von diesen Schiffen bereits an Kunden ausgeliefert wurden. Was könnte denn in diesen Fällen noch an höherer Gewalt geltend gemacht werden - ich sehe da keine Gründe (zumal es bis heute auch keine plausiblen und validen Erklärungen seitens Cupra dazu gibt)?

    Und in welche Richtung geht denn die Gesprächsbereitschaft der Seat Leasing? Gibt es da Erfahrungen?