Das Navi an sich ist gut. Es reagiert schnell, die Routenplanung passt. Nur die Planung von Ladestopps ist schlecht, weil man mit Ausnahme von Ionity und Cupra/Elli nicht nach bevorzugten Ladenetzwerken filtern kann. Das bedeutet, dass es für Langstrecken umständlich bis unbrauchbar ist, es sei denn Du bevorzugst tatsächlich Ionity/Elli oder Dir ist völlig egal, wo Du zu welchen Kosten lädst, weil die Firma zahlt. Da das Auto Carplay und Android Auto unterstützt, kannst Du natürlich auch Google Maps weiter nutzen.
Beiträge von Gernot
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Für mich auch ein absolutes Unverständnis, warum man keine Ladeanbieter filtern kann bzw das nicht nachträglich implementiert wird. Das ist im Grunde einer der wichtigsten Funktionen für den Kunden im Tarifdschungel.
Absolut, denn es ist ja so: Bei Tankstellen in der selben Region gibt es Preisunterschiede von bis zu 10 Cent je Liter. Bei einem Preisniveau von um 2 Euro je Liter bedeutet dass Preisdifferenzen von +/- 5%. Bei DC-Ladesäulen reicht das Preisspektrum von 39 Cent/kWh bis 109 Cent/kWh mit der falschen Ladekarte im Roaming an der falschen Säule. Das sind Preisunterschiede von bis zu 180 %. Die "richtige" Ladesäule einzuplanen hat somit wirklich krasse Auswirkungen auf die Kosten des Elektrofahrens. Routenplanung ohne Ladepräferenzen ist deshalb nutzlos.
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Wo gibt es denn diese App "Updates"? Die habe ich seit November 2024 in meinem Tavascan noch nie gesehen. Ich habe immer noch Version 5.0. Liegts vielleicht darain, dass die App erst mit späteren Versionen eingeführt wurde?
Du bist da nicht der Einzige. Bei mir (Software 5.2) gibt es auch keinen Menüpunkt Updates. -
Ich dachte die Leasing übermittelt den Brief Zulassungsbescheinigung Teil II direkt an die Zulassungsstelle 🤷
Stimmt. Die Variante, dass der Fahrzeugbrief an die Zulassungsstelle geschickt wird, gibt es auch noch. Meines Wissens schickt aber der Händler und nicht die VW-/Seat-Bank den Fahrzeugbrief an die Zulassungsstelle.
Generell ist das alles ätzend geworden. Auch bei Gebrauchtwagen. Früher ist man zum Händler gegangen, hat eine Probefahrt gemacht, Geld auf den Tisch gelegt und ist spätestens 1-2 Tage später mit dem Auto nach Hause gefahren. Heute dauert es selbst bei Gebrauchtwagen meist 10-14 Tage, bis man ihn mitnehmen kann, weil der Fahrzeugbrief nicht da ist, weil dies und das. -
Bekommt man die Papiere für die Anmeldung direkt zugeschickt? Oder muss es über einen Dienstleister gehen?
Kommt auf den Händler und ggf. die Bezahlung an. Einige Verkäufer/Händler behaupten, dass sie bei Finanzierung/Leasing den Fahrzeugbrief aus Sicherheitsgründen nicht zuschicken dürfen und die Anmeldung dann über einen Zulassungsservice laufen muss. Das ist Quatsch und höchstens Firmen-Policy. Auch wenn man dann den Fahrzeugbrief hat, kann man das Auto ja trotzdem nicht verkaufen oder anderen Schindluder treiben, weil man das Auto noch gar nicht hat. Für andere Händler ist es völlig normal, den Fahrzeugbrief zuzuschicken, damit der Kunde selbst anmelden kann.
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Kein Sonderangebot aber nach meinem Eindruck wenig bekannt: Primär in Nord- und Ostdeutschland und da meist auf Netto-Parkplätzen kann man ca. 1000 DC-Schnellladepunkte von Vattenfall inCharge finden. DC-Laden kostet da entweder 44 oder 49 Cent/kWh und zwar ohne Abo/Grundgebühren. Die DC-Säulen können nicht mit 300 oder 400 kW laden, sondern meist "nur" mit 180 kW, aber der Tavascan kann ja ohnehin nicht mit 300/400 kW laden und die geringere Ladeleistung ist vermutlich der Grund, warum Vattelfall weniger berechnet, als die Konkurrenz, die ohne Grundgebühr meist 59-79 Cent/kWh berechnen will.
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Es ist nicht ausnahmslos alles schlecht in Sachen Software bei VW. Das Infotainment ist responsiv. Die Routenberechnung geht schnell. Ich finde das Travel Assist vergleichsweise gut funktioniert und auf Langstrecke sehr hilfreich ist. usw. Aber es ist eben doch so viel schlecht, dass es insgesamt ein Trauerspiel ist. Und schlimmer noch: Es besteht wenig Hoffnung auf Besserung. Das System, was wir in unseren Tavascans haben, ist im Prinzip schon tot, weil VW das System nicht weiterentwickeln will, sondern für zukünftige Modelle auf die Elektronik- und Software-Architektur von Rivian setzt (bzw. für China auf die von XPeng). VW wird in das bisherige MEB-Software-Ökosystem kaum noch Geld stecken.
Mit Cariad ist VW praktisch komplett gescheitert. Das liegt aber nicht daran, dass wir in Deutschland keine guten Software-Entwickler haben. Z.B. kommen überraschend viele der beliebtesten Linux-Distributionen aus Deutschland (CachyOS, Manjaro, Suse, ...). Es war komplettes Managementversagen, weil man bei VW einfach lange nicht kapiert hat, das Autos zunehmend Software-definierte Produkte sind und wie Software-Entwicklung funktioniert. Dauernd wurden Ziele geändert. Man hat mehrfach verdiente Motorguys mit null Ahnung von Software als Chef der Software-Sparte installiert. Andere Hersteller bauen schon länger Autos um den Zentralcomputer und die Software herum. Bei VW hatte Software lange nur den Status eines x-beliebigen Zuliefererteils.
Und dann ist man gegen die Wand gefahren. Nachdem VW bei Cariad 7-10 Mrd. verbrannt hatte, wurde Cariad praktisch aufgegeben und sich für 5 Mrd. bei Rivian eingekauft sowie für 700 Mio. bei Xpeng. Wie man hört, soll es bei der Adaption der Rivian-Software für VW nun aber auch wieder große Probleme geben... -
Bei mir funktioniert Remote Park Assist im Grundsatz (via My-Cupra-App auf Android 15). Heißt: Ich kann das Auto damit regelmäßig bewegen - aber mit Hindernissen. Manchmal klappt es im ersten Versuch und manchmal erst im zweiten, dritten, vierten Versuch. Die automatische Verbindung von Android Auto scheint teils dazwischen zu funken und die Verbindung der My-Cupra-App mit dem Auto zu stören. Android Auto muss dann manuell beendet werden. Manchmal stürzt die My-Cupra-App komplett ab und startet sich selbst neu. Und ich finde die Bedienung katastrophal. Also man muss erst die Richtung wählen und dann die braune Taste "P Auto" gedrückt halten, damit sich das Auto wirklich in die Richtung bewegt. Das ist wenig intuitiv.
Aber Software und VW, dass passt einfach generell nicht. Wir haben 2026 und der Tavascan kann noch immer keine gescheite Routenplanung, die meine Präferenzen für Ladenetzwerke/Ladekarten berücksichtigt. Das ist peinlich. Ob Unfähigkeit oder bösartige Absicht, weil man Ionity/Elli pushen will, spielt dann keine Rolle. Er kann kein One Pedal Driving. Gestern 44 kWh per AC geladen und die erscheinen auch 30 Stunden später nicht in der Ladehistorie der My Cupra App. Das Infotainment ist schon mehrfach abgestürzt und muss dann neu gestartet werden.
Das ist alles Frickelkram und immer noch mit vergleichsweise vielen Bugs gesprickt. -
Ich hab den Tavascan Endurance mit den 7 Standardlautsprechern. Der Klang sagt mir leider überhaupt nicht zu.
Mir geht es genauso. Den Klang des Standardsystems finde ich unterirdisch. Natürlich ist Akustik im Auto ein schwieriges Thema, aber wenn man sieht (hört), was heute selbst 100-Euro-Bluetooth-Boxen abgeben können, dann muss VW hier eine Art aktive Klangverschlechterung eingebaut haben, um so einen matschigen Soundbrei ohne saubere Höhen und ohne jeden Bass zu erzeugen. Ich nutze Spotify Lossless als Quelle. Das Quellmaterial wird also nicht die Ursache für diesen Klang sein. Wie Du mache ich mir Gedanken, wo man ansetzen könnte, um den Klang zu verbessern.
Ich will nur sehr ungern die Verkleidungen in den Türen und der A-Säule abreißen, um die Lautsprechen auszutauschen, weil ich Angst habe, dass es danach klappert, knistert, raschelt, ... Auch um einen Subwoofer in die Mulde unter den Kofferraumboden zu bauen, muss man meterweise Verkleidung abreißen, um das Kabel zu verlegen. Ich überlege jetzt zunächst mal, einen DSP-Verstärker einzubauen, den man mit Software/App detailliert konfigurieren kann. Auf Reddit gibt es einen Thread, wo jemand einen Axton 592DSP im Tavascan nachgerüstet hat und meint, es sei ein Unterschied wie Tag und Nacht. Hinter dem Handschuhfach ist genügend Platz dafür und mit dem richtigen Kabelbaum ist es anscheinend eine Plug-and-Play-Lösung, für die man keine Kabel zerschnippeln muss. Ließe sich entsprechend restlos zurückbauen.
Dann gibt es flache Subwoofer, die für den Einbau unter Fahrer- oder Beifahrersitz konzipiert sind. Je nachdem, wie viel der Verstärker bringt, würde ich so einen noch mal vage in Erwägung ziehen. Weil die Strecke kurz ist, muss dafür nicht viel Verkleidung abgerissen werden. Die Dinger kommen auch bis 30 Hz runter. Natürlich erzeugen die nicht so viel Druck wie ein großer Subwoofer, aber es geht mir auch überhaupt nicht um Lautstärke, sondern um feinen Klang.
Wenn irgendwer da schon Erfahrungen beisteuern kann, wäre ich für entsprechende Infos dankbar. -
Negativ anzumerken ist, dass der Kamera-Buckel schon sehr dick aufträgt und dadurch das Handy wirklich nicht sehr plan auf der Ladefläche aufliegt und so keine 100% Auflage der Ladeflächen ist.
Damit dürftest Du genau den relevanten Punkt benennen. Für effizientes induktives Laden müssen vereinfacht gesagt Sendespule im Ladepad und Empfangsspule im Smartphone perfekt zueinander ausgerichtet sein. Wenn man ein induktives Ladepad an die Rückseite des Iphones pappt, dann liegt das plan auf der Rückseite des iPhones auf und kleine Magnete sorgen dafür, dass es an der perfekten Position sitzt und die Spulen perfekt ausgerichtet sind.
Durch die immer mehr herausstehenden Kameras hängt die Empfangsspule im Smartphones schon mal schief über der Sendespule im Auto und weil es Smartphones in unterschiedlichsten Größen gibt, liegen die Positionen der beiden Spulen in dem Ladefach möglicherweise nicht gut übereinander. Im Worst-Case wirkt das induktive Ladepad im Auto so ähnlich wie ein Induktionsherd in der Küche. Das was die Empfangsspule im Smartphone nicht an elektromagnetischer "Strahlung" auffängt, kann in allen ferromagnetischen Metallen im Handy (alles mit Eisen, Stahl, Nickel, Kobalt) Wirbelströme und dadurch Wärme erzeugen.
Auch bei mir (Nothing-Phone) ist es so, das das Smartphone beim induktiven Laden im Tavascan sehr warm wird, was absolut Gift für die Batterie ist. Ich werde noch mal prüfen, ob ich eine Position finde, in der das Smartphone beim induktiven Laden nicht so warm wird und das ansonsten nicht mehr nutzen. Ob andere Auto-Hersteller induktives Laden wirklich pauschal besser umsetzen, kann ich nicht beurteilen. Möglicherweise funktioniert nur zufällig Phone A mit Auto X gut und Phone B mit Auto Y, aber A nicht mit Y und B nicht mit X.
Es gibt auch immer wieder Ansätze, Autos induktiv zu laden. Da besteht genau die gleiche Problematik. Eigentlich ein ganz simples Prinzip, aber wenn die Spulen nicht perfekt übereinander liegen, wird es ineffizient. Da liegt die Schwierigkeit und der technische Aufwand. Entweder muss das Auto perfekt über dem Ladepad ausgerichtet werden, oder die Spulen im Ladepad müssen sich bewegen können oder das Ladepad besteht aus einer Vielzahl kleiner Spulen, die einzeln schaltbar sind und es werden nur die aktiviert, die durch die Empfangsspule(n) im Auto gut abgedeckt sind.