Beiträge von zomtecos

    Kurz: er bewertet die Drehzahlsensoren aller einzelne Räder gegeneinander. Wenn die Drehzahl eines Rades sich unerwarteterweise im Vergleich zu den anderen minimal erhöht, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass dieses Rad Druck verliert: weniger Druck = Reifen wird weniger rund, liegt also „tiefer“ damit verringert sich der Radius zwischen Achse und Straßenkontaktpunkt. —> Rad muss bei gleicher Fahrzeuggeschwindigkeit schneller drehen.


    Ist i.d.R. vollkommen ausreichend, wenn man eh alle paar Monate mal den Reifendruck kontrolliert.

    Der Motor hat ja auch nur eine Dauerleistung von 89 kW. Bei den aktuellen Temperaturen glaube ich nicht, dass die Batterie schon zu heiß war. Bei 20-40°C sollte die ihren Wohlfühlbereich haben. Und 500-600 kg Masse muss man erstmal so weit erwärmen unter der Annahme, dass das Auto draußen geparkt war. :)


    Ich tippe da eher auf den Antrieb, dass der hier deutlich zügiger warm/heiss wird und daher die Max Leistung etwas ins Derating geht.


    Ich habe eben die KI des Vertrauens befragt: um 180 km/h zu halten benötigt man in etwa eine Antriebsleistung von knapp 65-70 kW. Die sollte der Motor eigentlich immer liefern.


    Allerdings bei 31% SOC kann es doch gut sein, dass die Dauerleistung allmählich einbricht, wenn man sie zu lange zieht. Insbesondere wenn man direkt vorher eine starke Beschleunigung mit maximalem leistungsabruf hatte. Ggf. Dauert es dann einige Sekunden bis der blaue Strich wieder hoch geht. Batteriemanagement ist auch eine gewisse Magie. :)

    Ich weiß noch als ich eine zeitlang den Audi e-tron (bevor er zu „Q8 e-tron“ umbenannt wurde) gefahren bin der noch kein AVAS hatte: beim beschleunigen und bremsen hat der auch immer schöne surrende Geräusche gemacht. Das waren bei dem einfach die Inverter vom Antrieb, welche sehr sehr hochfrequent die Leistungshalbleiter öffnen und schließen. Das macht nunmal Geräusche, da hierbei doch gewisse Vibrationen entstehen.


    Ohne deinen Tavascan selbst gehört zu haben, würde ich fast in die Richtung tippen? Vor allem wenn du meinst, dass du bei solchen hohen Frequenzen etwas sensibler bist?

    Tja. Wie gewonnen, so geronnen. Übergabe war für morgen früh geplant. Heute der Anruf „Leider ist den Kollegen in der Werkstatt eine Zierleiste kaputt gegangen und das Ersatzteil ist noch nicht da… wird wohl eher nächste Woche.“


    Mist. Dafür fahre ich seit einem Monat den Ersatzwagen des Händlers (Formentor) gratis. Leider eben ein Benziner. Musste schon 3x tanken (bin in dem einen Monat knapp 2400 km gefahren) und hui ist das teuer…

    Es kommt drauf an wie häufig du wieviel lädst. Wenn du jeden Tag mind. 100 km fährst, dann wird es arg knapp. Wenn du aber unter der Woche kaum und dafür nur am Wochenende viel fährst, dann ist es kein Problem.

    Ich bin zu der Zeit mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren und habe am Wochenende mit der Familie viele Ausflüge gemacht. Da hat es ganz gut funktioniert. Jetzt bin ich aber umgezogen und fahre unter der Woche 2-3x etwa 200 km pro Tag. Da würde ich es nicht mehr mit Schuko machen. Deswegen habe ich bei der Wahl des neuen Zuhauses auch sehr großen Wert auf eine richtige Lademöglichkeit gelegt.


    I ch habe heute morgen auch bemerkt, dass die Oberkante des Fahrerfensters im abgesenkten Zustand in etwa bündig mit der Schachtabdeckung ist. Auf der Beifahrerseite stoppt die Scheibe so, dass noch etwa 4-5 Zentimeter Scheibe über die Schachtabdeckung hinausstehen.

    Ich behaupte mal, das sollte nicht so sein. Also ein Einstellungsfehler. Ggf. müssten einfach die Endlagen vom Fensterheber nochmal angelernt werden.

    Die Funktion kann man deaktivieren? Puh, ich bin echt gespannt, wenn ich meinen am Mittwoch bekomme. :)


    Also: zwischen HV-Batterie und 12V Batterie ist ein DCDC-Wandler, der die 12V Batterie versorgt. Das wird immer gemacht, wenn das HV-System aktiv ist (die Schütze in der HV-Batterie sind geschlossen).

    Der DCDC kann auf der 12V Seite die Spannung einstellen. Darüber kann ma z.B. eine Nullstromregelung auf den Stromsensor der 12V Batterie realisieren. D.h. aus der 12V Batterie fließt weder Strom raus, noch fließt einer rein. Daher „Nullstrom“. Das macht man, wenn man möchte, dass sämtlicher Verbrauch vom 12V Bordnetz rein aus der HV-Batterie versorgt wird, aber dabei die 12V Batterie nicht laden will.

    Oder man kann natürlich die Spannung am DCDC höher setzen. Damit wird dann die 12V Batterie geladen.


    Soweit ich die MEB-Plattform kenne wird natürlich während der Fahrt die 12V Batterie geladen, oder wenn jemand im Fahrzeug sitzt („Zündung“ ist an). Bei einem HV-Ladevorgang wird die 12V Batterie aber nicht geladen.


    Und dann gibt es noch die „Notfall“-Funktion: wenn die 12V Batterie leer wird (z.B. Standzeit ohne Fahrtbetrieb zu lang), dann wird das HV-System eingeschaltet um die 12V Batterie wieder ein bisschen zu laden. Das will ma aber möglichst vermeiden und macht es daher erst ziemlich spät, da diese Art des 12V Batterie Ladens sehr ineffizient ist und viel Energie verschwendet wird. Ein aktives HV-System benötigt immer Energie: die Schütze benötigen ein paar Watt (sind ja letztlich Elektromagnete, welche eine Feder überwinden müssen), verschiedene Steuergeräte müssen aktiv sein um das HV-System zu überwachen. Und Kühlmittelpumpen müssen aktiv sein (der DCDC arbeitet nicht verlustfrei und die entstehende Verlustleistung muss in Form von Wärme abtransportiert werden). Und letztlich hat das HV-System pauschal noch Widerstände reingeklemmt, um bei einem totalem Systemausfall dafür zu sorgen, dass trotzdem nach spätestens 2 Minuten die Spannung abgebaut ist. Das summiert sich alles und kann schonmal 100-200 Watt benötigen.


    Daher frage ich mich, was dieser Schalter dann bewirkt. :) es wird ja wohl keiner wollen, dass die 12V Batterie nicht geladen wird.