Beiträge von angstrand

    und selbst wenn der Wagen in Taicang ankommt, reiht es sich erst mal in die Schlange ein, bis eine der Autofähren eintrifft und im besten Fall auch noch die nötige Kapazität für dein Auto hat. Wenn ich mir die Themen hier so durchlese fallen mir immer die Namen von 7 Autofähren von Hoegh Autoliners auf....nach den 7-9 Wochen nach Bremerhaven geht die Reise mit frischer Fracht weiter in Richtung Nord- oder Südamerika....also ist die Hoegh Fähre vermutlich erst nach 16 - 22 Wochen zurück in Taicang, um frische Tavis zu laden......bei ca. 7 Fähren rechne ich damit, dass nur alle 2-3 Wochen Tavis beladen werden

    Im Prinzip ist das egal. Als ich bestellt habe, war die Vorgabe laut Verkäufer 25 Wochen bis zur Lieferung zu kommunizieren. Das wäre in meinem Fall der 15.12.2025 gewesen. Lieferdatum Unverbindlich Dezember passt dazu. Also hätte man so produzieren müssen, das das Auto spätestens am 03.10. gen Europa losschippert. Hätte alles passen können. Aber offenbar werden die Produktionsstarts der einzelnen Fahrzeuge nach einer sehr komplexen Formel geplant, die von außen auf keinen Fall nachvollziehbar ist. :)

    Ich frage mich woher dieses Chaos kommt. Es heißt ja in einschlägigen Artikeln immer, die Fabriken in China sind super modern, state-of-the-art, etcpp. Da würde man eher erwarten man bekommt als Kunde einen Link geschickt und kann seinem Fahrzeug live bei der Entstehung zuschauen, als so ein Chaos.

    Aber: et eess wie et eess und et kütt wie et kütt :)

    Irgendwie scheint mit deinem Händler von Beginn an etwas schief gelaufen zu sein. Ich hatte die Kommissionsnummer innerhalb von 48 Stunden nach Unterschrift.

    Ich habe während meiner Wartezeit nicht vor den Service Chat zu nutzen….beschleunigt ja eh nichts 🙈

    Ich drück auf jeden Fall die Daumen für die Ostertage 👍

    Vielen Dank. Du kannst mir glauben, ich hätte es lieber anders gehabt. Den Ärger brauche ich nicht. Da uns im Moment ein Fahrzeug tatsächlich fehlt (der Tavi ist mit 30000km jährlich geleast, nicht zum rumstehen), war die Produktionswoche laut Chat schon interessant, damit war klar, dass es eher Januar wird.

    Was ich nicht wusste (und jetzt besser weiß), ab Fertigstellung Produktion kann es 5 Wochen dauern, bis das Auto auf die Fähre nach Europa rollt. Es gibt nämlich zuvor eine Binnenfährstrecke zwischen Anhui und Taicang.

    Dass die Fähren irgendwas zwischen 7 und 9 Wochen laut Fahrplan nach Europa brauchen war ja bekannt, und dass das Wetter und sonstiges bei so langen Reisen mal ein paar Tage Verzögerung bringen kann auch. Ist natürlich viel entspannter, wenn das vorherige Leasing sich automatisch bis zur Übergabe des Nachfolgers verlängert. Dann ist es halt da, wenn es da ist. Das kann ich nachvollziehen. Ein guter Verkäufer pflegt aber trotzdem seinen Kunden indem er Verzögerungen kommuniziert, schon alleine weil es sonst mit Deinem Urlaub kollidieren könnte oder ähnliches. Meine Meinung.

    Ich sehe allerdings an der Geschwindigkeit mit der Du die Kommissionsnummer bekommen hast, dass man es als Verkäufer grundsätzlich schon geschickter anstellen kann. Offenbar hat der meine Email irgendwo nicht oder falsch eingetragen. Von CUPRA habe ich nicht eine Mail bekommen in der ganzen Zeit. Das schafft halt eine ganz andere Kommunikationsbasis.

    Irgendwie dreht sich alles nur noch um Zoll und Zölle. Der Trump hat es als Lieblingsthema alle und jeden mit Zöllen zu belegen und lässt sich auch von Gesetzen und Gerichten nicht davon abhalten. In der EU haben wir die Strafzölle auf Autos, die in China produziert wurden (bin mal gespannt, welche Hersteller als nächstes die von VW für CUPRA erkämpfte Lösung nutzen werden).

    Ein bisschen ist das wie viel viel früher, wo man auf 100km 20-80 mal Zoll entrichten musste. Zumindest bekomme ich den Eindruck.

    Wie bereits gesagt.

    Kleine Änderungen müssen immer akzeptiert werden.

    Bei meinem Ibiza war es damals sogar so, dass es einige Monate nach Bestellung die Info gab, dass kein Regensensor verbaut wird und kein Carplay.


    Auch das hätte man akzeptieren müssen.

    Wurde dann zumindest entsprechend Preis nachgelassen? Das sind ja schon Features, die teilweise in der Aufpreisliste stehen.

    […]

    Ich werde den Händler nicht namentlich nennen, da ich keine Rufbeschädigung betreiben will. Kann ja sein, er kann nur mich nicht leiden und alle anderen Kunden sind super glücklich und werden zuvorkommend behandelt. Vielleicht ist auch das, was ich als deutsche Sprache verstehe etwas anderes als man in der Stadt spricht, in der ich wohne. Ich habe halt Migrationshintergrund, komme aus dem westlichsten Zipfel Deutschlands und musste schon öfter hier in Hessen feststellen, dass es bei der Sprache erhebliche Unterschiede gibt.

    Jain. So unprofessionell ich das Kommunikationsverhalten des Verkäufers/Händlers finde, es steckt ja auch von CUPRA her ein nicht geringer Anteil an der Verantwortung dahinter.

    Als Kunde habe ich den Eindruck: bis zur Unterschrift professionelle und zügige Kommunikation. Ab da: Kunde lästig.

    Ich habe 6 Wochen nach Bestellung da ich keine einzige Mail bekommen habe, mal nach der Kommissionsnummer gefragt. Das war schon schwierig und die Angaben im Chat "würden eh nicht stimmen". Hat er gar nicht mal so Unrecht. Und da sind wir wieder bei der Verantwortung von CUPRA: Mit dem CUPRA Service Chat wird dem Kunden eine Transparenz vergegaukelt, die einem Realitätscheck sehr oft nicht wirklich stand hält. Z.B. ist mein Auto laut Experte zwar im Zoll, aber laut Bestellstatus immer noch in Produktion.

    Fazit: hätte der Verkäufer sich nicht so verhalten wie er es nun mal getan hat, könnte ich sogar Mitleid haben wegen der Situation, das wahrscheinlich auch für die Verkäufer kaum nachvollziehbar ist, wie die Produktionsreihenfolge gewürfelt wird.

    Ostern wollen wir einen Kurztrip nach Italien machen. Bin gespannt mit welchem Auto wir das tun werden.

    Der Plan B hat eine eher für tägliche Fahrten zur Arbeit ideale Reichweite aber immerhin Winterreifen :)

    Ist übrigens mein erster Neuwagen und daher fehlt mir die Erfahrung, vielleicht verhalten sich andere Hersteller gegenüber ihren Kunden ebenso katastrophal, aber das kann ich mir kaum vorstellen.

    Geht mir genauso, zumindest der erste privat angeschaffte Neuwagen. Zumal die Kombinatorik der möglichen Konfigurationen im Konfigurator sich im Vergleich zu einem Mercedes recht übersichtlich gestaltet, fragt man sich schon, warum es nicht möglich ist, eine Lieferzeit zu kommunizieren, die in etwa zutrifft. Bei dem großzügigen Zielbereich "Dezember 2025" hatte ich naiv angenommen, dass es bis Mitte Januar schon passen wird.

    Mein Fehler. Böser Kunde, wie kann ich annehmen, dass mein Vertragspartner mir einen realistischen Liefertermin nennt. Offenbar sind die in den Neuwagenverkaufsbedingungen festgehaltenen + 6 Wochen fest mit eingeplant.

    Ich habe in meinem Berufsleben ja auch Kunden. Von mir erwartet man, dass ich zugesagte Termine einhalte. Und wenn es Hindernisse gibt, die zu einer Verzögerung führen könnten, dann kommuniziere ich das und es wird gemeinsam überlegt, ob man damit leben kann oder gegensteuern muss. Aber erst am Zieltermin zu sagen, "nö, dauert noch was" und "ja, ist dann fertig wenn es fertig ist" kann ich mir nicht erlauben.


    Meine Erwartung im Sinne eines fairen Umgangs mit mir als Kunden wäre gewesen:


    Mitte Oktober mir mitteilen, das aus (insert favorite Erklärung) unvorhergesehenen Verzögerungen im Betriebsablauf das Auto später produziert werden wird als ursprünglich geplant. Und der wahrscheinliche Monat der Lieferung März sein wird. Dann kann man überlegen. ob man ein Auto-Abo macht, oder ob der Händler einem was anbieten kann (es muss ja nicht kostenlos sein, das Leasing kostet ja auch), oder wie man damit umgehen will. Durch das wiederholte "ne, wird schon alles hinkommen" nimmt man mir ja jede Chance, etwas bezahlbares zu organisieren. Man will ja auch nicht von Dezember bis März ein Auto zusätzlich bezahlen, wenn Mitte Dezember der Tavascan einem schon entgegenblinkt. Dann sind ja wider doppelte Kosten am Start. Eine gewisse Planbarkeit hätte mir geholfen. Ich verfüge leider nicht über einen Backup-Fuhrpark für solche Fälle.

    Aber wahrscheinlich bin ich da ein Einhorn und die Masse bevorzugt es, so lange wie möglich im Glauben gelassen zu werden, der Liefertermin werde eingehalten und dann von Woche zu Woche vertröstet zu werden, dass das Auto sicher bald da ist. Oder die meisten haben eh noch 4-7 Verbrenner in Reserve und da ist es egal wann das neue Spielzeug kommt. Kann ich nicht wissen, da ist jeder Jeck sicherlich anders.

    Von mir gesprochen: Ich fühle mich vorsätzlich verarscht. Keine gute Basis für eine langjährige Geschäftsbeziehung.


    Aber ich habe jetzt gelernt, dass das alles normal ist und man das vorher mit berücksichtigen muss, dass Lieferfristen eher unverbindlich sind.

    Hätte man mir gerne vor der Unterschrift sagen dürfen, dass der Dezember eine "eventuell"Angabe ist, und es auch Februar, März oder April oder wann immer sein kann. Dann hätte ich tatsächlich abgelehnt und nach einem Bestandsfahrzeug gesucht.

    Leasing läuft vier Jahre, beim nächsten Mal weiß ich Bescheid und bestelle entweder rechtzeitig mit Puffer oder nehme einen Gebrauchtwagen.

    Ich nehme an, die Wartung kann ich auch bei jedem anderen CUPRA Partner machen lassen. Mal schauen, wie weit der Zorn verraucht ist, welchen Zeitaufwand mir das dann wert sein wird.

    Gestern hatte ich einen Termin beim Freundlichen für das Software-Update (Version 5.4). Noch auf dem Weg dorthin war die Meldung "wird installiert" sichtbar. Vor Ort wusste die Werkstatt nicht , was sie denn updaten soll. Angeblich stand nichts mehr aus. Vorführeffekt halt. Immerhin ist die Meldung verschwunden und auch nicht zurückgekommen. Hier schrieb jemand vom "Eigenleben" der Autos. Das kann ich nur unterschreiben ;)

    Offenbar hatte das Auto Angst vor der Werkstatt. Vielleicht kannst Du das bei zukünftigen Problemen ausnutzen, indem Du einfach so tust als ob es einen Werkstatttermin gibt und mit dem Auto dort vorbei fährst. :)