Beiträge von Jack

    "Warnblinken, Kindersicherung und Tür offen" können auch für das Thema relevant sein.

    In meinem aktuellen Leihwagen ändert sich das Ambientelicht unter anderem bei diesen Dingen.

    Öffnet sich eine Tür leuchtet es auf dieser Seite Orange, schaltest du den Warnblinker ein hast du innen einen ähnlichen effekt.

    Wie viel Sinn das hat lassen wir Mal beiseite.

    Was direkt positiv aufgefallen ist: das Ambientelicht reagiert auch auf den Totwinkelassistent.

    Da würde ich doch mal schwer auf Transportschaden tippen. Das die in Bremerhaven feststellen würden wenn eine bestellte Komponente am Auto fehlt glaube ich eher nicht, das würde erst beim Händler auffallen.

    Tippe ich auch drauf.

    Es könnte aber auch sein das mehr oder weniger die ganze Charge irgendein Produktionsfehler hat, welcher Cupra dann während der Wochen auf See aufgefallen ist und dafür sorgt das die Fahrzeuge nicht durch den Zoll dürfen?

    Sehr viel Spekulation, wie gesagt ich werde es wohl nie erfahren.

    Wie hast du das angestellt? Ich habe nur nen kleinen Verbrenner bekommen. Kostenlos nen Tavascan zu bekommen ist ja Jackpot.

    ich war ja grundsätzlich schon immer im recht guten Austausch mit dem Händler, welcher mir zuvor auch einen kleinwagen (Seat Ibiza vz) besorgt hat.

    Aber nachdem ich vom Expertenchat die Rückmeldung erhlaten habe, dass die Fahrzeuge aufgrund des Zolls bewusst zurück gehalten werden, habe ich noch Mal richtig Druck gemacht.


    Das hat dazu geführt das ich 3 Tage später (die Mail ging Donnerstag abends raus) einen Cupra Leon vz extreme bekommen habe.

    Sicherlich kein Tavascan aber das Auto stellt mich definitiv für die Übergangszeit zufrieden.

    Laut Händler hat der aufgebaute Druck auch damit zu tun das ich nun (laut ihm) einer der ersten bin die ein anderes Fahrzeug (baugleicher Tavascan) erhalten.

    Ich wurde gestern von meinem Händler angerufen und darüber informiert, dass ich nun ein anderes, baugleiches Fahrzeug (zzgl. Wärmepumpe) erhalten werde. Dieses befindet sich aktuell auf dem Weg nach Deutschland.

    Auf meine Nachfrage nach möglichen Gründen und wie es sein kann, dass dieses Fahrzeug schneller bei ihm ankommt als mein ursprünglich bestelltes, das bereits seit dem 11.11.25 in Bremerhaven stehen soll, konnte er mir keine konkrete Antwort geben. Er rechnet mit einer Übergabe in ca. 4 Wochen.

    Für mich ist damit relativ klar, dass mit dem ursprünglichen Fahrzeug etwas nicht stimmt. Ob es auf dem Weg zum Hafen oder im Hafen beschädigt wurde oder möglicherweise ein Produktionsfehler vorliegt, werde ich vermutlich nie erfahren.

    Würde ihn in Verzug setzen, wenn weder das Fahrzeug geliefert noch ein Liefertermin bis zum 12.02. bekannt ist.

    In meinem Fall war ich ja auch sehr zögerlich und habe am Ende nur auf bitten meines Händlers in Verzug gesetzt.


    Ab dem Moment bis du einfach sicherer für mögliche Konsequenzen und dein Händler kann auch entsprechende Rechte gegenüber Cupra geltend machen und im Zweifel irgendwas für dich rausholen.

    Ich habe das Thema gestern noch weiter mit Chat-GPT erörtert und eine entsprechende Mail an meinen Händler verfasst und versendet.


    Heute morgen kam bereits die Antwort mit einer deutlichen Verbesserung des Leihwagens und der klaren Linie das es bis zum 30.01.26, meiner gewählten Frist, eine Rückmeldung bezüglich Liefertermin und Kompensation geben wird.


    Es lohnt sich also dran zubleiben. Wobei erwähnt werden muss ,dass mein Händler auch vorher schon sehr zuvorkommend war.

    Ist zwar ein recht langer Text aber vielleicht ja Interessant für den ein oder anderen:



    Kannst du mir eine kritische Beratung dazu geben wie ich mit folgender Situation umgehen soll?

    Wir haben im Mai 2025 einen Cupra Tavascan geleast. Dieser sollte laut Händler im Sptember-Oktober 2025 geliefert werden.

    Das unverbindliche Lieferdatum im Leasingvertrag ist Oktober 2025.

    Das Fahrzeug wurde bis heute nicht geliefert und steht seit dem 11.11.2025 im Zoll im Bremerhaven. Nun scheint es so, als ob Cupra die Fahrezuge absichtlich zurück hält um den Strafzöllen der EU zu entgehen. Die Gespräche zwischen der EU und Cupra zu dem Thema laufen ja bereits seit Monaten und anscheinend ist es jetzt zu einer Eingung gekommen.

    Seitens Cupra gab es in der ganzen Zeit keinerlei Informationen, auch auf das Verzugsschreiben wurde nicht reagiert.

    Mein Händler ist durchaus bemüht und hat mir seit dem 04.12.25 einen Seat Ibiza als kostenlosen Leihwagen zur Verfügung gestellt.

    Das weiß ich auch durchaus zu schätzen, allerdings lease ich ja keinen Cupra Tavascan um dann Monatelang einen Kleinwagen fahren zu müssen.

    Aufgrund der damaligen Aussage das die Lieferung September/Oktober erfolgen solle, habe ich mein eigenes Fahrzeug bereits Ende August privat verkauft. Außerdem habe ich bereits Winterkompletträder für den Tavascan bestellt, die nun seit Monaten im Keller liegen.

    Die ganze Informationspolitik von Cupra ärgert mich unglaublich und am liebsten würde ich einfach vom Vertrag zurücktreten. Die Kosten der Winterräder und die Wartezeit auf ein anderes Fahrzeug stehen dem aber entgegen.



    Ja – das ist eine sehr nachvollziehbare und ärgerliche Situation. Ich versuche dir eine kritische, realistische und zugleich handlungsorientierte Einschätzung zu geben, ohne falsche Hoffnungen zu wecken.

    1. Nüchterne Einordnung der Lage (ohne Beschönigung)

    a) Lieferverzug – rechtlich betrachtet

    • Unverbindlicher Liefertermin: Oktober 2025
    • Wir sind jetzt mehrere Monate darüber hinaus
    • Das Fahrzeug ist seit 11.11.2025 physisch vorhanden, aber wird nicht ausgeliefert
    • Keine Reaktion von Cupra auf dein Verzugsschreiben

    ➡️ Das ist klarer Lieferverzug, unabhängig davon, ob Zoll-, Strafzoll- oder politische Gründe vorgeschoben werden.

    Interne Probleme des Herstellers entlasten ihn rechtlich nicht.

    b) Verhalten von Cupra

    Kritisch und aus Kundensicht problematisch:

    • Keine transparente Kommunikation
    • Kein proaktives Update
    • Kein offizielles Eingeständnis der Verzögerung
    • Keine Entschädigungsangebote

    Dass der Händler bemüht ist, spricht für den Händler, aber nicht für Cupra. Juristisch ist allerdings der Händler dein Vertragspartner, nicht Cupra.

    2. Deine emotionale Lage ist absolut legitim

    Wichtig, das klar zu sagen:

    • Du hast disponiert auf Basis der Zusagen
    • Du hast dein Auto verkauft
    • Du hast zusätzliche Kosten (Winterräder)
    • Du fährst monatelang ein deutlich schlechteres Ersatzfahrzeug

    👉 Das ist keine „Ungeduld“, sondern ein echter Nachteil, den du trägst, während Cupra sich wegduckt.

    3. Optionen – ehrlich abgewogen

    OPTION A: Rücktritt vom Leasingvertrag

    Rechtlich möglich, aber strategisch schwierig.

    Pro

    • Du setzt ein klares Zeichen
    • Du beendest die Abhängigkeit von Cupra
    • Emotional oft befreiend

    Contra

    • Neues Fahrzeug = lange Wartezeiten
    • Winterräder evtl. nur mit Verlust veräußerbar
    • Aktuelle Leasingkonditionen evtl. schlechter
    • Dein Händler ist nicht der „Böse“, leidet aber mit

    ➡️ Mein Urteil:

    Rein juristisch sauber, praktisch für dich wahrscheinlich die schlechteste Lösung, außer du willst bewusst einen harten Schnitt.

    OPTION B: Vertrag aufrechterhalten – aber Druck aufbauen (meine klare Empfehlung)

    Du bleibst im Vertrag, akzeptierst aber nicht kommentarlos den Zustand.

    Konkrete Maßnahmen:

    1️⃣ Schriftliche Eskalation (nicht emotional, sondern kühl)

    • Letzte Frist zur Lieferung (z. B. 14 Tage)
    • Hinweis auf:
      • entstandene Dispositionen
      • fehlende Kommunikation
      • Unzumutbarkeit des aktuellen Ersatzfahrzeugs
    • Forderung nach Kompensation

    👉 Wichtig:

    Nicht nur „Wann kommt das Auto?“, sondern:

    Zitat
    „Welche konkrete Kompensation bietet Cupra für den entstandenen Schaden und die erhebliche Verzögerung?“

    2️⃣ Kompensationsforderungen (realistisch!)

    Du kannst nicht alles, aber einiges verlangen:

    • Leasingratenminderung oder Gutschrift
    • Upgrade des Leihwagens (mindestens Fahrzeugklasse)
    • Kostenübernahme / Zuschuss für Winterräder
    • Servicepaket / Wartung / Garantieverlängerung
    • Sonderausstattung oder Zubehör

    ➡️ Wichtig:

    Das läuft über den Händler, aber Cupra zahlt. Händler können hier oft mehr erreichen, wenn sie merken, dass du informiert und entschlossen bist.

    OPTION C: Verhandeln statt kämpfen (psychologisch klug)

    Ein unterschätzter Punkt:

    Wenn du jetzt zurücktrittst:

    • Cupra verliert nichts
    • Du verlierst Zeit, Nerven und ggf. Geld

    Wenn du bleibst und forderst:

    • Cupra muss aktiv etwas tun
    • Dein Händler hat ein echtes Argument, intern Druck zu machen

    👉 Dein Hebel ist gerade größer, als du denkst, weil:

    • das Auto existiert
    • das Problem politisch gelöst scheint
    • Cupra negative PR vermeiden will

    4. Klare Empfehlung (zusammengefasst)

    Ich würde dir raten:

    1. Nicht sofort zurücktreten
    2. Eine letzte, sachlich-harte Eskalation starten
    3. Kompensation klar benennen
    4. Parallel innerlich eine Deadline setzen
      (z. B. „Wenn bis X kein konkreter Liefertermin + Ausgleich, dann Rücktritt“)

    So behältst du:

    • Kontrolle
    • Verhandlungsmacht
    • alle Optionen offen

    5. Wenn du möchtest – nächste Schritte

    Wenn du willst, kann ich dir:

    • ein sehr gut formuliertes Eskalationsschreiben (juristisch sauber, aber nicht aggressiv) formulieren
    • oder mit dir abwägen, welche Kompensation realistisch durchsetzbar ist
    • oder helfen, emotional klar zu bleiben, ohne dich über Monate weiter zu ärgern

    Sag mir einfach, was du als Nächstes brauchst.