Beiträge von zomtecos

    Manko ist allerdings die Höhe des Fahrzeugs, denn die Ionitys am Brenner konnten wir nicht nutzen. Da muss man etwas vorplanen.

    Sicher? Ich habe es mit dem Tavascan noch nicht ausprobiert. Aber mit meiner Thule Force L und einem Audi Q4 SUV bin ich mit 2-3cm Luft genau reingekommen. Der Q4 ist 3,5cm höher als der Tavascan. Dafür ist die Thule Motion XXL 3,5cm höher als die Thule Force L.

    Wenn also die Datenblatt-Werte alle stimmen, müsstest du am Brenner eigentlich zu IONITY reinkommen.

    Diese Kunststoffbeschichtung bzw. Gummierung haben die Thule natürlich auch.
    Ich hatte die Träger letzte Woche durchgehend am Dach (kleiner Italienurlaub ;)).


    Natürlich erstes Mal drauf machen: ein riesen Mist mit der ersten Justierung. Die Füße der Träger müssen im perfekten Abstand zueinander sein, damit die Füße richtig am Dach sitzen. Ob sie richtig sitzen, merkt man aber erst wenn man sie fest zieht. Das muss man auch noch abwechselnd links und rechts machen. Hat mich mind. 30 Minuten gekostet, bis sie endlich optimal gesessen haben. Vorteil: muss man nur einmal machen. Beim nächsten Mal passt es direkt. :)

    Ansonsten was ich natürlich vor der Montage immer mache: Die Auflagestellen auf dem Dach immer gründlich reinigen und die Gummi-Lager des Trägers - welche auf dem Dach aufliegen - ebenso. Sobald die Träger mal drauf sind, kommt da nix mehr "rein".
    Nachdem ich sie nach einer Woche wieder abmontiert habe, einmal über den Lack drüberwischen und alles fein, deine Kratzer o.ä.


    Die Träger ohne Reling gehen schon gut, aber man muss bei der Montage etwas mehr aufpassen, dass das wirklich ordentlich sauber/gereinigt ist.

    Puh… es ist nicht übermäßig komplex, aber auch nicht super trivial.


    Als erstes brauchst du einen Computer/Server, den du zuhause durchgehend immer laufen lassen kannst. Dort musst du dann die Heim-/Hausautomatisierungslösung Home Assistant (https://www.home-assistant.io) installieren und laufen lassen. Das ist der größte Schritt.


    Danach musst du die Integration für Cupra (Link oben) installieren und mit deinem Cupra-Account verbinden.

    —> dann laufen alles Infos auf deinem Server zuhause zusammen und damit kannst du dir eine Automation konfigurieren, welche prüft ob das Auto bei geschlossenen Türen auch verriegelt ist. Und falls nicht dir eine Benachrichtigung schicken.


    Habe mir hier auch mittels den iOS Kurzbefehlen und mit VPN-Service eine Integration in Apple Maps und Google Maps gebaut, damit ich von dort direkt Navigationsziele ans Auto schicken kann. Das ist aber deutlich mehr „Advanced“, da es eine Kombination aus diversen Diensten ist…


    Die ultimative Grundvoraussetzung ist aber wie gesagt der Home Assistant Server, den du zuhause durchgehend laufen lassen musst.

    Ich durfte 1,5 Jahre lang mit einem 10A Notladekabel mein Auto laden und hab hierbei mehrer MWh drüber geladen. Das ganze leider auch noch über 40m Verlängerungskabel.


    Dass typische Risiko einer verschmorten Steckdose hab ich auch fast erfahren dürfen. Im Stecker des Verlängerungskabel hatte ich irgendwann einen schlechten Kontaktwiederstand zwischen Adern und Stecker-Pins. Ergebnis: der Stecker ist verdammt heiß geworden. Im Gegensatz zum Stecker vom Notladekabel selbst ist da ja natürlich keine Temperaturüberwachung drin. In der Steckdose war es dann irgendwann leicht braun.


    Somit: kann ich nicht empfehlen.

    onioncat wie war denn die Außentemperatur?

    Bei einem ausreichend kalten Akku tritt irgendwann der Punkt zu Tage, dass zwar noch Energie im Akku drin ist, diese aber nicht mehr entladen werden kann. Als Ergebnis wird dann bei z.B. 8% schon die verfügbare Entladeleistung der Batterie stark eingeschränkt. Da muss man aber schon im Bereich um die 0°C oder kälter sein. Also damit dies der Fall ist, muss auch der Akku soweit runtergkühlt sein.

    Man muss auch bedenken, dass der Akku eine massive thermische Trägheit hat. Durch 1-2 Stunden Fahrt, wenn der Akku vorher gründlich auf 0°C durchgekühlt war, dürfte der Akku nicht so unfassbar viel aufwärmen. Daher muss der Akku für das DC-Laden auch vorgeheizt werden.


    Daher die Frage: wie war die Außentemperatur und ggf. noch wie das Auto geparkt war (verschlossene Garage/TG oder im Freien)?

    Gestern meine erste Sommerreifen-Fahrt ins Büro.


    16 km Landstraße + Stadt

    80 km Autobahn


    Hinfahrt:

    - 150hm bergab

    - 6°C

    - 85 km/h Schnitt (war kurz mal Stau), mit ca. 130-140 km/h wenn es ging

    Ergebnis: 18,5 kWh/100 km


    Rückfahrt:

    - 150hm bergauf

    - 11°C

    - 96 km/h Schnitt, bin je nach Tempolimit 120-130 km/h gefahren

    Ergebnis: 20,5 kWh/100 km


    Endurance mit 21“ Katla Felgen.


    Auf meinen 20“ Winterrädern waren es bei gleichen Bedingungen meist um die 2 kWh mehr.

    Interessant. Die automatische Stecker Entriegelung nach Ladeende habe ich gerade NICHT aktiv. Die hat bei mir bewirkt, dass bei einer erneuten Stromfreigabe der Wallbox der Stecker nicht erneut verriegelt wird. Dies hat dann den Notlademodus im Auto zur Folge, dass der Tavascan auch mit entriegelten Stecker lädt, aber nur mit minimaler Stromstärke (ich glaube 6A).


    Im Auto habe ich aber keinerlei Ladeplan hinterlegt. Mangels PV nutze ich evcc auch nur zum Laden mit dynamischen Preisen, aber da gibt es ja auch haufenweise Ladepausen. Hatte da keinerlei Probleme bisher.


    Habe mir inzwischen auch Automationen gebaut, dass mir Homeassistant im Tavascan automatisch den im evcc eingestellten Ziel-Ladezustand ans Auto sendet. Und bei Bedarf den Battery Care Mode deaktiviert. :)

    Man kann da viele schöne Sachen basteln.