Beiträge von -Saithron-

    mit der entgangenen Einspeisevergütung

    Apropos entgangene Einspeisevergütung. Ich habe (vor allem im Sommer) durchaus Ertragsverlust bzw. weniger "Einnahmen" wenn ich das Auto zu Peakzeiten nicht lade. Da ich maximal 60% der Anlagenleistung als Einspeiseleistung nutzen darf.

    Heißt bei 13,5kWp Solarleistung darf ich maximal mit 8,1kW einspeisen. Habe ich nun über die Mittagszeit 13kW Solarleistung, Hausbedarf 1kW und der Akku ist voll, dann werden knapp 4kW abgeregelt und gar nicht erst produziert. Was über den Sommer durchaus auch gewisse Mengen ergibt. Also werden die Klimaanlagen aufgedreht wenn das Auto nicht geladen werden kann, weil sonst Ertrag verloren geht.

    Wir fahren von fast den gesamten März bis in den Oktober hinein komplett kostenlos. Bezogen auf Laden über die PV Anlage.

    Ja die Anlage hat einiges gekostet, aber deckt ja nicht nur die Kosten vom Auto, sondern auch vom Haus. Und hier gehören 2 Wohneinheiten mit jeweils 2 Personen rein und ein großes Aquarium, was permanent Storm frisst.

    Stromspeicher sind mittlerweile so günstig geworden, dass wir Mai bis August eine Autarkiequote von 97%+ erreichen. Und die Akkus kosten ja mittlerweile echt nichts mehr. Aktuell kann man einen einfachen AC gekoppelten 8kWh Speicher für unter 1500€ kaufen. Der hat zwar nur einen RTE von etwa 80-85%, aber für den Preis?


    Wir haben 13,5kWp + 11,2kWh Akku + komplette Verkabelung inkl. Wallbox (nur die Verkabelung) + kompletten Zählerschrank + 20 Jahre Garantie auf alles inkl. Garantie auf Ertragsverlust im Schadensfall im September 2025 für 27.500€ gekauft.

    Wir haben aber auch einen Strombedarf von 13-14MWh pro Jahr.


    Selbstverständlich haben wir die Investition gegen die Ersparnisse gerechnet und kommen nach diversen Berechnungen auf einen Amortisationszeitraum von 8-11 Jahre. Je nach dem wie sich die Strompreise so verändern werden. Die komplette Anlage hat 20 Jahre Garantie (Ja. Die komplette Anlage! Speicher, Module, Wechselrichter,...). Heißt wir haben anschließend knapp 10-20 Jahre (Die Bauteile können auch gerne mal 30 Jahre durchhalten) Ertrag ohne Kosten. Gehen wir von einer leichten Erhöhung vom Strompreis von 2% pro Jahr aus, dann ergibt das trotzdem einen Gewinn von 30.000-80.000€ am Ende. Davon könnte ich eine weitere Anlage im Anschluss kaufen und diese würde mit 0€ Investment sofort starten und puren Gewinn erwirtschaften.

    Außerdem ist es ein tolle Gefühl im Hochsommer die Klimaanlage(n) in unseren Wohnungen ballern zu lassen und sich 0,0 Gedanken darüber zu machen, wie viel Strom das ganze denn nun braucht, weil sowieso viel zu viel da ist.


    Die 8ct Einspeisevergütung sind ganz witzig und man fühlt sich dadurch nicht total schlecht, wenn man nicht alles verbrauchen kann. Im Jahr entspricht das in unserem Fall etwa 350€. Spart am Ende knapp 1 Jahr Amortisationszeit. Wenn das wegfallen würde, wäre ich nicht besonders traurig. Ist wie die Steuer beim E Auto. Ich würde auch gerne 200-500€ pro Jahr Steuern bezahlen. Am Ende ist es trotzdem um Welten günstiger.


    Wer täglich 9 to 5 auswärts arbeitet und quasi immer unter der Woche weg ist, für den ist PV Laden vermutlich eher schwierig. In unserem Fall gibt es aber wöchentlich Home Office und Tage mit frühzeitigem Feierabend. Dann kann man die Mittagssonne voll ausnutzen. Und ich glaube es gibt so einige die entweder im Schichtbetrieb arbeiten oder die Möglichkeit zum Home Office haben oder auch mal kurze Arbeitstage (zeitlich) haben. Und dann kann man das voll ausnutzen.

    Okay. Wieso musst du es denn so oft und spontan demontieren können? Und hast zusätzlich nicht mal die Zeit ein Werkzeug zu nutzen, um das Klett zu trennen?

    In Deutschland ist es für die Montage des Kennzeichens verpflichtend, dass es nicht ohne weiteres entfernt werden kann.

    An meinem Verbrenner habe ich die Magnet-Halterungen von Ivality. Diese müssen aber auch mit einer Metallklammer gesichert werden, um legal zu sein. Einfach nur dran per Magnet und fertig ist nicht legal in Deutschland. Führt aber auch dazu, dass man auch hier etwas fummeln muss bis man die Kennzeichen entfernen kann und es bleibt immer etwas Plastik/Magnet an der Stoßstange sichtbar.

    Vorsicht mit reinen magnetischen Befestigungen. Diese sind nicht unbedingt legal in Deutschland. Vor allem wenn man sie einfach nur locker abziehen kann.

    Wir nutzen doppelseitige Marken-Klett-Klebe-Pads. (Nennt man diese Dinger mit Pilzkopf auch noch Klett?) Das Zeug hält so fest, dass man das Kennzeichen kaum ohne verbiegen (oder Werkzeug) ab bekommt.


    Soll jeder machen wie er will. Nur ein gut gemeinter Tipp.

    Die Katla (und auch Etna) Felgen bringen auf jeden Fall Aerodynamisch gut was. Wenn man einfach nur außen etwas Verwirbelung minimiert macht das einiges aus.

    Wenn man dagegen "normale" Felgen mit tiefen Speichen hat, dann kostet das einiges. Vor allem bei hohem Tempo.


    Aber wir würden die Strecke bei den Bedingungen auch im Endurance mit 21" vermutlich nicht schaffen. Man braucht eben während man 150-180kmh fährt 40-60kwh/100km. Wenn man nicht gerade viele Baustellen hat oder viel Anfahrt bzw. Abfahrt, dann klappt das nun mal nicht.

    Aber wenn du dir die 180kmh Abschnitte sparst und ggf. auf 150 begrenzt solltest du ja schon die paar fehlenden Kilometer locker schaffen. Kommst halt nur mit 3-5% an, aber das reicht ja locker aus. Auch wenns noch etwas kälter wird.

    Nur ist die Prämisse davon irgendwie falsch. Siehe auch Kommentare.

    Ich habe keinen Nachteil davon den Akku länger zu schonen bzw. haltbar zu machen. Es ist zu vergleichen als würde ich sagen "Mit 18 Jahren Motorschaden? Na prima gewirtschaftet". Ist ja Quatsch.

    Dazu gibt es eben länger mehr Kapazität. Also warum sollte ich den Akku gezielt irgendwann kaputt machen? Vor allem wenn ich mich um die Karosse so kümmere wie um den Akku, dann hält die auch länger als 18 Jahre.

    Es ist durchwachsen.

    Am Ende ist und bleibt es ein 0815 VW.


    Grundsätzlich fährt das Auto gut und bequem. Es tut beim alltäglichen Fahren was es soll. Und das Auto fährt sicher. Die Systeme funktionieren meistens gut. Für einen SUV gehört er eher zu den effizienten Autos, aber ist kein sparwunder. Allerdings eben auch kein Stromschlucker. Die Sitze (in unserem Fall blaue Sitze aus dem Adrenalin) sind auch auf längerer Strecke bequem. Vor allem im Winter funktionieren die Traktionskontrolle, ABS und ESP wirklich sehr gut und feinfühlig. Das Auto funktioniert allgemein. Dann hören für mich die positiven Punkte auf und viele, viele Kleinigkeiten sammeln sich an.

    Wenns um die reine Fahrleistung geht, dann finde ich ihn weniger sportlich als man annehmen könnte. Es ist und bleibt nun mal ein 0815 MEB VW SUV mit über 2t Gewicht. Wenn man Kurven mal zügig nimmt, merkt man doch recht zeitig, dass er beginnt über die Reifen zu schieben. Von einem sportlichen Fahrzeug hat das für mich wenig. Er macht das alles unaufgeregt und ziemlich sicher. Aber wenn ich mit meinem tatsächlichen sportlich abgestimmten Mustang um Kurven mit 100kmh fahre ohne ansatzweise drüber nachzudenken, ob die Kurve problematisch sein könnte, fängt der Tavascan an zu schieben. Das Fahrwerk beim Tavascan macht hier einen ganz guten Job und hält den Klops gut auf Kurs im Cupramodus. Ein fühlbarer Unterschied. Aber trotzdem für mein empfinden nicht sportlich. Eben ein 0815 Auto. Aber nicht mehr und nicht weniger.

    So lange man bei der Fahrt still sitzt und auf glattem Asphalt fährt ist alles gut. Aber lieber nicht zu doll auf die Armlehne stützen. Die knarzt wie wild. Die Musik lieber nicht zu sehr aufdrehen bzw. so weit aufdrehen, dass sie alles übertönt. Sonst klappern oder schnarren gerne mal Verkleidungsteile. (Ich finde das Sennheiser-System übrigens gut! Keine Ahnung was man da sonst erwarten will...) Der Dachhimmel zwischen Panodach und Lichteinheit knarzt gerne.


    Die Erkennung des Tempolimits funktioniert ganz gut. Vorausgesetzt er nimmt auch die wirklichen Schilder die vor Ort vorhanden sind und nicht irgendwelche Navi-Daten und macht sein eigenes Ding. Haut dir in einem Ort oder einem Streckenabschnitt 30kmh rein, wo gar keine 30kmh sind. Oder ähnliches auf anderen Straßen. Er träumt von Schildern und setzt sie um, obwohl keine da sind. Auch ist der Travelassist auch sonst etwas sehr StVO konform... Anstatt am Schild vielleicht noch 10kmh Luft zu lassen wird das Tempo am Schild gefahren. Ja das ist korrekt. Man ist aber auch ein echtes Hindernis auf der Straße. Und so sind wir mittlerweile dazu übergegangen die Erkennung vom Streckenverlauf und Tempolimits nicht mehr automatisch umsetzen zu lassen, sondern es manuell zu machen. Der ist einfach zu restriktiv. Man ist ein Hindernis auf der Straße.


    Die Leistung vom Auto ist eher dürftig. Aber weder der Endurance noch der VZ ziehen irgendein Brot vom Teller. Wer sonst nur Autos unter 200PS kennt, für den wirds wohl gut sein. Wer auch mal was in seinem Leben gefahren ist, was auch nur halbwegs zügig unterwegs ist oder gar andere E Autos mit minimal Leistung, der wird eher gähnen. Für den Alltag okay und angemessen. Dann hört es auf. Sportlich? Eher nicht.

    Aber spätestens bei der App hört es auf. Man kann bestenfalls den Ladestand ablesen und Vorklimatisierung starten. Aber das brauchen wir gar nicht erst anfangen. Die Software der App bzw. SmartHome Integration ist unterirdisch bis nicht existent. Und die Software im Auto ist immerhin meistens fehlerfrei. Aber auch die hat genug Mängel.


    Für unsere Anforderungen macht er den Alltag gut. Nichts wirklich herausragend, aber auch nichts unerträglich. Er ist akzeptabel und ein guter Alltagswagen mit einer guten Optik. Die Leasingraten sind gut. Und wenn man sonst nur ältere Verbrenner der Mittelklasse kennt ist es ein tolles Auto. Wer schon etwas mehr erlebt hat, muss sich ggf. arrangieren. Wer einen Sportwagen oder vergleichbare Fahrleistung erwartet wird enttäuscht. Man sollte nicht mehr draus machen, als er ist. Ein über 0815 2t SUV. Und das wars.

    Für uns reicht er die nächsten 2 Jahre noch. Aber wir wissen wieder, dass der nächste kein VW mehr wird und ich wieder erfahren habe, wieso ich keinen VW wollte und erneut nicht mehr will.