Beiträge von -Saithron-

    Klasse. Eine weitere Person, der ich von tiefsten Herzen wünsche, eines Tages ein richtiges Montagsauto mit ALLEN Fehlern der Welt zu bekommen und nur Probleme zu haben.

    Es geht mir absolut nicht ins Hirn, wie man so ein egoistischer Mensch sein kann. Hauptsache Ich. Hauptsache meine Vorteil. Nach mir die Sintflut. Ein prima Spiegel dafür, was für eine minderwertige Gesellschaft wir mittlerweile sind.


    Ich würde gerne nach dem Tavascan ein E Auto kaufen. Aber leider weiß ich nicht, welcher solche Arschlöcher ggf. mein Auto vorher hatte und es in seinem egoistischen Wahn so behandelt hat.

    Wir haben Basalt seit nun ziemlich genau 1 Jahr.

    Zum einen waren für uns Atacama und Whitesilver sowieso wegen der grauen Akzente raus. Das sieht einfach nicht stimmig aus in unserem Auge. Ich hätte lieber Blue genommen aber Frau fand das schlimm und so wurde es Basalt. Ich finde blöd dass auf den Straßen nur noch schwarz, weiß und alle dazwischen rum fährt aber so gut wie keine Farben mehr. Aber egal. Es geht um die eigentliche Farbe.

    Die Farbe ist für sich genommen sehr schön und steht dem Auto super. Sie ist je nach Licht relativ unterschiedlich von der Helligkeit und ist sehr schön.


    Sie ist NICHT empfindlicher als jede andere Unilack-Farbe. Es ist nun mal so, dass man mit dem Auge auf einer vollkommen einfarbigen Fläche eher Ungleichheiten sehen kann, als auf ungleichmäßigen Flächen mit Metallflakes. Dafür kann aber die Farbe selbst nichts. Unilacke sind nun mal aktuell ziemlich modern. Sie können nun mal eine Farbechtheit und Tiefe erzeugen, die sehr viele Metallic-Lacke nicht können.

    Sie wird augenscheinlich mittelmäßig schnell schmutzig. Zum Glück kein schwarz, was bekanntermaßen beim ersten Staubkorn optisch schmutzig ist aber eben auch kein Silber, was meistens mit 2kg Dreck noch ordentlich aussieht.


    Die Farbe ist einfach solider Durchschnitt. Gefällt es einem? Dann nehmen. Es gehört genauso Pflege dazu, wie zu jedem anderen lack auch. Wenn man z.B. einmal im Monat zu Cupra fährt und Cupra Care nutzt, dann ist das alles prima.

    Solltet ihr vor haben mit dem Auto auf Safari zu gehen und jeden Tag durch den Wald und Gestrüpp zu ballern, dann lieber was anders. Würde ich aber mit keiner Farbe empfehlen.

    Kann ich bestätigen. Ist ein echt komisches Gefühl. Man muss während des Bremsvorgangs bis in die mechanische Bremse treten und das Pedal dann halten. Wenn man dann steht wird man nach ein paar Sekunden fühlen, wie sich das Bremspedal bewegt unterm Fuß. Als würde das Auto einem sagen wollen "Ja gut. Du musst die Bremse nicht so doll halten wenn du hier stehst!".

    Nein tut er nicht dann schaltet beim Verbrenner im Stand die Anzeige um auf Verbrauch L pro Stunde, was im Stand auch absolut Sinn macht.
    Außerdem hinkt der Vergleich, da ein Verbrenner auch Kraftstoff an sich im Stand verbraucht was ein E-Auto / E-Motor nicht tut.

    Nehmen wir mal beide Punkte:

    1. Ich habe einen Ford Mustang. Meine Eltern haben einen Ford Galaxy. Schwiegereltern haben einen Volvo XC60. Meine Freundin hatte einen Golf 4. Und alle anderen Autos im Freundeskreis machen das gleiche. Wenn ich den BOARDCOMPUTER auf 0 setze, wenige Meter fahre und dann einfach im Stand laufen lasse, dann steigt der angezeigte Durchschnittsverbrauch auf 100km (also die Anzeige x Liter/100km) bis ins unendliche. Das hat jedes dieser Fahrzeuge gemeinsam. Die gleiche Anzeige hat der Tavascan. Das ist nun mal auch technisch einfach korrekt. Ich benötige weiter Kraftstoff (bzw. Strom) und fahre nicht weiter. Entsprechend brauche ich für 100km endlos Kraftstoff. Und entsprechend geht die Anzeige ziemlich zügig bis ins absolute Limit.


    2. Der Vergleich passt perfekt, denn ein E-Auto benötigt im Stand ebenso Kraftstoff (also in dem Fall Strom). Oder meinst du Radio, Licht, Klima, Heizung, Steuergeräte,... laufen mit Luft und Liebe? Meinst du wenn du an der Ampel stehst hört all das einfach auf Strom zu benötigen? Nein. Der Durchschnittsverbrauch auf 100km geht ebenso ins unendliche bzw. bis ans Limit der Anzeige.



    Ich persönlich kenne beim Tavascan gar kein Menü in dem ich überhaupt einen aktuellen Verbrauch sehen könnte. Bestenfalls der blaue bzw. grüne Balken im Tacho. Alles andere sind Durchschnittsverbräuche, die einfach benötigte Energie geteilt durch Strecke rechnen. Ist die benötigte Energie hoch (zum Beispiel initiale Heizung) und die Strecke gering (zum Beispiel vom Parkplatz zur nächsten Ampel) ergeben sich gigantisch hohe Durchschnittsverbräuche.

    Aber das macht es immer und ist einfach mal korrekt.

    Fahr doch einen x beliebigen Verbrenner. Nulle den Boardcomputer. Fahr 500 Meter und stell dich ne Stunde an die Ampel. Dann steht da auch, dass er 99,9l/100km verbraucht. Weil es nun mal auch so ist. Bei den alten BMWs mit dem analogen Zeiger im Tacho ging die Nadel auch immer hoch bis man sie nicht mehr gesehen hat.

    Oder verwirrt es dich, wenn du bei den aktuellen Temperaturen los fährst und auf den ersten paar Metern eine Anzeige von 30-60kwh/100km hast. Habe ich jedes Mal wenn ich ins Auto einsteige.

    Die Anzeige zeigt an, wie viele kWh pro 100km verbraucht werden. Wenn die Heizung oder theoretisch nur die Aktivität vom Auto Strom benötigt, man aber still steht, dann benötigt man unendlich Strom für 100km. Die Anzeige stimmt also.


    Und bitte versteht doch endlich mal das kWh eine Strommenge ist und kW eine Momentanlast. Wenn ich das Auto für 2 Tage stehen lasse und die Heizung voll aufdrehe, dann verbraucht die Heizung auch 100kWh.

    der Vergleich Tesla Y AWD / Tavascan VZ -> Äpfel mit Birnen

    Finde ich nicht. Beide sind in der gleichen Fahrzeugklasse. SUV Coupe. Beide sind AWD. Beide haben vergleiche Akkus. Beide sind so ziemlich genau die gleiche Fahrzeuggröße. Sie sind so ziemlich genau vergleichbar.

    Nur hat Tesla technisch in praktisch jedem Punkt die Nase vorn. Mehr Leistung, schnellere Ladung, effizienteres Fahrzeug, weniger Gewicht,...

    Der Tavascan hat den Punkt Design auf seiner Seite, obwohl das sehr subjektiv ist. Und man kann Assistenzsysteme oder Qualität abwägen. Sonst sind die ein super Vergleich.


    die hohe Kunst des Fahrens im B Modus

    Die höchste Kunst ist der Fahrstil bei dem man einfach möglichst wenig Rekuperieren muss aka. vorausschauendes Fahren. Ob D, B oder sonst was für ein Modus. Energetisch ist alles, außer freies Rollen, Verlust. Bei jeder Rekuperation geht Energie als Wärme verloren. Genauso bei jedem Beschleunigen. Und da es vollkommen egal ist, ob man nun mit B bei der Verzögerung rekuperiert oder durch den adaptiven Modus in D oder manuell mit den Paddels oder durch gezieltes Bremsen mit dem Bremspedal. Hauptsache man nutzt nicht die mechanische Bremse und man kommt bei allem genau auf das gleiche Ergebnis. Der wichtigste Unterschied ist der Fahrstil. Nicht der Modus. Da gibt es keine hohe oder niedrige Kunst. Das ist einfach nur was irgendwer lieber oder weniger gern mag.

    Ich fahre am liebsten mit D und rolle sehr viel frei und übersteuere die Automatik gerne mit dem Padels, weil sie mir oft etwas zu harsch bremst. Eigentlich ist mein Modus der Performance Modus, weil ich dann immer die Kontrolle über die Rekuperation habe und garantiert ohne irgendwelche "Kunst" frei rollen kann, wenn ich das möchte.