Ich habe auch sehr viel Erfahrungen mit verschiedenen Automodellen und -marken und ich muss auch sagen: Das Verhalten der Bremsanlage beim Tavascan auf den letzten Metern /KMH ist wirklich "gewöhnungsbedürftig".
Ich kann durchaus die Personen verstehen (gerade wenn man etwas unbedarft mit Autos ist und nicht so technisch versiert ist wie Andere), dass die Bremse als gefährlich eingestuft wird.
Das Problem sehe ich ebenfalls darin, dass die Umschaltung von E-Motor-Bremse (Rekuperation) auf klassische Stahlbremsscheibe nicht perfekt gelöst ist. Die E-Bremse geht aus, die Stahlbremse geht rein und das Gewicht vom Fahrzeug schiebt erstmal sauber plötzlich nach Vorn (weil die starke E-Bremse fehlt).
Dadurch muss man schnell reagieren und das Bremspedal stärker treten, da verhärtet aber die Bremse.
Nun kommt hinzu, dass die Stahlbremse nicht wirklich "freigebremst" ist von Dreck, Salz und Co. (weil man zu wenig klassisch bremst...) und am Anfang sehr schmierig ist und erstmal nicht wirklich so zupackt, wie die E-Bremse. Also muss man noch noch mehr ins Pedal drücken.
Wirkt schon wirklich unangenehm!
Zumal dann im Stand das Auto-Hold greift und das Pedal schlagartig wieder weich/teigig wird..
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Ich kann jetzt leider nur von meinen Erfahrungen mit E-Opel sprechen:
Hier wurde das Problem sauberer gelöst. Die Stahlbremse hat bei ca. 7kmh angefangen mitzubremsen und hat es beim Wechsel besser übernommen. Daher hatte man zudem auch einen besseren Zustand der Stahlbremsscheibe - die war griffiger.