Ende 2025 war vor 4 Monaten (jetzt 4/26) und noch immer keine offizielle und klare Kommunikation von CUPRA betreffend Software-Updates. Es ist ja so, dass der TAVASCAN als zuverlässiges Fahrzeug sehr viel Spass macht. Ganz abgesehen von der installierten Software-Version. Jedoch ist es doch peinlich, wenn neue oder geschärfte Modelle angekündigt oder für die Bestellung mit viel Pomp und Marketing-Getöse freigegeben werden und die bestehenden Kunden werden im Ungewissen gelassen, ob und wann allenfalls SW-Updates verteilt werden.
Wenn in einer Flotte oder in einer Familie zwei Fahrzeuge im Einsatz stehen, dann kommt es durchaus vor, dass ein CUPRA Tavascan neben einem VW ID4, VW ID.5, Skoda Eniaq; Skoda Elroq oder Audi Q4 in der Garage stehen. Jede dieser Marken führt ihre eigenen Software-Update Strategie, was die Kunden natürlich verwirrt. Man fühlt sich nicht ernst genommen und zunehmend kommen negative Gefühle auf. Das ist der Markentreue nicht zuträglich.
Es ist unverständlich, dass der VAG Konzern, insbesondere die Brand Group Core (unter Dr. Thomas Schäfer) hier nicht zu einem einheitlichen Vorgehen gelangt. Mindestens eine klare Botschaft sollte doch für jede Marke möglich sein, um diese Ungewissheit bei den Kunden auszuräumen. Es würde genügen, wenn zu jedem Produktionsjahr auch die jeweilig aktuellst mögliche SW-Version kommuniziert würde. Jeder Kunde hat Verständnis, wenn die verbauten Komponenten ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr mit neuer Software aktualisiert werden können. Das ist bei Smartphones oder Computern nicht anders. Nur sind die Fahrzeuge basierend auf der MEB-Plattform um das 10- bis 40-zig fache teurer als Smartphones und Computer. Also darf man als Kunde doch erwarten, dass man nicht im Ungewissen stehen gelassen wird. Klartext würde das Vertrauen in die VAG-Marken steigern.