Na, dann ist ja alles wieder schön;-)
Jopp so sieht es aus
Na, dann ist ja alles wieder schön;-)
Jopp so sieht es aus
Nö bei funktioniert es noch immer nicht ![]()
Ich habe Dienstag einen Termin mit dem Händler gemacht (Mitte August!), weil mein "neuer" Tavascan das Problem zeigt. Sie meinte, es braucht ein Update per Kabel... Dann, gestern Nachmittag taucht plötzlich "Updates verfügbar" auf.
Also scheint es zu kommen, aber nicht für jeden gleichzeitig.
(Mein Tavascan ist ein Rückläufer aus dem Pool von Sixt, vermute ich (es gab noch Papierkram in die Türtasche von Sixt). Ich habe mich gefragt, ob der Händler den nicht richtig zurückgesetzt hat, und es noch ein Blocker von Sixt gibt, dass die App Store und Updates gesperrt waren. Es sieht aus, als ob es tatsächlich ein Backend-Problem war. Interessant, bei der Lieferung gab es auch an den Tag eine Störung und ich konnte meinen Tavascan in der App nicht registrieren. Ich habe angerufen, und die Dame hat gesagt, dass es eine Störung gab (Freitag vor 3 Wochen), nächsten Tag funktioniert die Anbindung. Verwendet Cupra bzw. VW das Motto von Silicon Valley, "Move fast and break things"? Nicht vertrauenserweckend für einen Autohersteller!)
Verwendet Cupra bzw. VW das Motto von Silicon Valley, "Move fast and break things"?
Garantiert nicht. Der "Move fast and break things"-Ansatz beinhaltet massives Testing und Fehler sehr schnell zu korrigieren. Beides findet bei VW nicht statt.
Moderne Software-Entwicklung funktioniert so, dass man meist erst Software-Tests für Funktionen und Features schreibt. Diese Tests prüfen, ob eine einzelne Funktion, eine Aktion das erwartete Ergebnis produziert. Erst dann schreibt man die eigentliche Software. Man hat dann bei komplexer Software irgendwann tausende Tests. Wenn man etwas an der Software geändert hat oder ein neues Feature eingebaut hat, lässt man auf Knopfdruck die tausenden Software-Tests automatisch durchlaufen, um sicherzustellen, dass man mit den Änderungen nicht etwas in irgendeiner anderen Funktion kaputt gemacht hat. Nur wenn es dabei keine Fehler gibt, veröffentlicht man die neue Version.
Es kann dann immer noch sein, dass sich in ganz speziellen, komplizierten, seltenen Konstellationen doch neue Bugs eingeschlichen haben. Aber bei VW/Cupra treten regelmäßig dermaßen offensichtliche neue Bugs auf, dass das belegt, dass man dort nicht testet. Z.B. zuletzt der Bug mit der Ladestopp-Planung in der App oder aktuell der Bug, dass fehlerhafterweise angezeigt wird, man müsse jetzt mit dem Tavascan zur Inspektion. So etwas kann z.B. mit vernünftigen Unit-Tests nicht passieren. Und bei Fehlern dauert es Wochen, Monate, Jahre, bis die behoben werden. Das hat nichts mit "Move fast" zu tun. Bei Cariad läuft eher "Move slow. Don't test. Break things. Don't fix".
Am Ende sind wir in Sachen Software mit unseren Tavascans ohnehin alle angeschmiert. VW hat die bisherige Software aufgegeben. Es bleibt eine kleine Resthoffnung, aber mit großer Wahrscheinlichkeit ist v5.x tot und es gibt keine Weiterentwicklung mehr. Das man Kunden mit laufenden Software-Updates bei Laune hält und zu Stammkunden macht, hat VW noch nicht begriffen.
Hi Gernot, ich arbeite seit 1987 in der Softwareentwicklung und Administration. Mein Kommentar war als Wortwitz gemeint, sorry.
Auch, mit modernen Methoden, findet vieles von Software-Tests nicht mehr, wie ich das gelernt habe, statt.
In den "guten alten Tagen", hat man eine Analyse gemacht, Spec geschrieben, ein Teammitglied hat die Tests auf Basis von der Spec geschrieben und jemand anders hat die Code geschrieben, er hat für sich Funktionstests geschrieben, um zu prüfen, dass die Code, von seinem Ansicht, funktioniert, aber jemand anders war für die Unit-, Integration- und Regressionstests verantwortlich - ein Entwickler ist voreingenommen, dass er die Spec richtig interpretiert hat und, dass er seine Code richtig geschrieben hat, also reflektieren auch seine Tests was er implementiert hat, nicht was implementieren soll.
Wenn ich moderne Projekte anschaue (ich habe jahrelang für ein Hersteller Lebensmittelverarbeitungssoftware gearbeitet), fehlt vieles oder es wird dramatisch abgekürzt (Analyse Fehlanzeige, Spec nur minimal, ein paar Seiten, keine UML, Use Cases, Errorprüfungen usw. und Tests nur das gröbste), und außerhalb Automotiv, Kernreaktoren und ein paar anderen kritischen Bereiche, wird das Testing oft nicht flächendeckend und in der Tiefe gemacht, das wird an den Enduser weitergeschoben, Hauptsache, das Produkt wird ausgerollt, sie können es nachher schon patchen.
Wir haben es vor ein paar Jahren bei Microsoft gesehen, es gab große Probleme mit dem Druckerdienst, sie haben das Sicherheitsloch gestopft, aber nur auf Basis von dem Beispiel, den sie bekommen hat. Das hat nicht funktioniert, der Berichterstatter hat binnen Stunden weitereen Beispiele geliefert, die hat Microsoft auch gepatch, hat was aber kaputt gemacht und wieder nur die Beispiele gepatcht, nicht das unterliegende Problem. Das ging für 3-4 Monate, bis der Druckerdienst wieder zuverlässig funktionierte und sie das Problem wirklich behoben hatten. Das ist nur ein Beispiel von tausenden, über alle Softwarehersteller.
Das war einer der Grunde, warum ich immer mehr Vertrauen in der Alte Garde der Autohersteller und nicht in Tesla hatte, weil sie die Probleme seit Jahren bzw. Jahrzehnten gearbeitet hatten und hatte vieles festgestellt und macht das auf Basis der Sicherheit. Tesla hat vieles verworfen und arbeitet unter den Motto, "wir haben OTA Updates, wenn was schief geht." Das mag für Spiele funktionieren, aber nicht für kritische Systeme, wie Autopilot gar zu schweigen Full Self Driving. Leider sieht es so aus, also ob die anderen Hersteller sich auch in diese Richtung jetzt bewegen.
Bei mir gibt es Reparaturstreifen auf der Straße, die die meisten Spurhalter-Assistenten folgen wollen, auch wenn sie direkt in der Leitplanke führen! (VW/Audi/Skoda/Kia/Ford/Nissan). Mit dem Tavascan gibt es eine Baustelle und die Travelassist probiert die gelbe Streifen zu ignorieren und der Rand der Sperrfläche zu folgen, direkt in den Betonblöcke!
In manche Dinge, mag ich mein altes Qashqai von 2014 mehr, zumindest was der Spurhalter nur eine nervige Piepsen, er hat nicht probiert mich jede 5 Minuten umzubringen! ![]()
diese Antwort hab ich vom Cupra Service erhalten:
So ähnlich lief es bei mir auch. Es hieß dann, zu meinem Tavascan wurde ein Update geschickt und wie ich den Prozess starten kann. Das funktionierte natürlich leider nicht und ich sollte deshalb die Werkstatt aufsuchen und einen Termin mit denen machen (der wäre heute 🤣) ... Gestern plötzlich während der Fahrt, kam dann die Update Meldung über die hier schon erwähnten Updates.
Nun laufen der Store & die App Updates
(Mein Tavascan ist ein Rückläufer aus dem Pool von Sixt, vermute ich (es gab noch Papierkram in die Türtasche von Sixt).
Lustig meiner auch von Sixt München, den wollte dort gar keiner fahren/ausleihen daher mit knapp 3000 km dort extrem günstig und wie neu gekauft. Im HSF lag noch die Übergabe an Sixt und paar interne Dokumente zur Versicherung mit dem alten Kennzeichen. Konnte mich gleich via App anmelden und er ging von 5.0 dann auf 5.2, seitdem aber nix mehr.