Akku-Handling beim Tavascan (Vorkonditionierung, Ladeplan etc.)

  • Deshalb habe ich ja geschrieben, dass auf Langstrecke eh durchs Navi automatisch konditioniert wird. Ich meine damit man muss dann ja nicht ins Menü und extra den Knopf drücken.

    Und dass der Akku in der kurzen Zeit morgens nicht warm wird ist mir durchaus bewusst, aber er wird ja minimal wärmer. Es ging ja in der Frage um die Funktion den manuellen Vorkonditionierens, oder habe ich das falsch Verstanden?

  • Automatisiertes Vorkonditionieren während der Fahrt geht nur mit dem integrierten Navi bei Benutzung. Dann plant der Wagen die nötigen Zwischenstops automatisch und konditioniert entsprechend den Akku vor.


    Bei Nutzung von CarPlay oder AbBRP klappt das leider nicht. Dann muss man von Hand konditionieren.

  • Bin da bei Chicko. Gerade auf Langstrecke lohnt das vorkonditionieren des Akkus, weil man erst da die notwendige Dauer überhaupt fährt.
    Im Winter von zuhause zum nächsten Schnelllader gurken und dabei vorkonditionieren bringt quasi nix.
    Deshalb finde ichs auch so schade, dass man die Vorkonditionierung nicht via app aktivieren kann. Als Laternenparker muss man entsprechend im Winter schon immer etwas planen, bevor man Langstrecke fährt. Spontan mit "leerem" Akku los ist der reinste Ungenuss... ;)

    Das entspricht auch meinen Erfahrungen

  • Sorry, aber das ist so schlichtweg falsch. Das vorkonditionieren des Akkus dauert beim Tavascan irgendwas um die 3 Grad in 10 Minuten. Die Ideale Ladetemperatur liegt irgendwo bei 20+. Fährst du also spontan bei 0 Grad los, müsstest du mind. eine Stunde vorkonditionieren, damit du die entsprechende Geschwindigkeit beim laden bekommst. Daher macht das in dieser Situation keinen Sinn.

    Und auch beim normalen Reisen erreicht der Akku im Winter keine 20 Grad beim fahren. Eher max 10 Grad. Du brauchst also noch immer 30 Minuten zum vorkonditionieren des Akkus.

    Das deckt sich komplett mit meiner bisherigen Erfahrung.

  • Für die automatische Vorkonditionierung bei der Eingabe des Ziels ins Bordnavai dann bitte auch drauf achten, auch wirklich die Ladestation als Ziel einzugeben und nicht nur die Adresse ^^

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  • Meine Fragestellung ist eher anders herum. Wie kann ich das integrierte Navi nutzen und das Vorwärmen vermeiden? Ich habe in den Einstellungen des Navi schon automatische Ladestopps ausgeschaltet. Wenn ich eine Strecke eingebe, die er mit dem aktuellen Akkustand nicht schafft, dann wird trotzdem das Vorwärmen aktiviert, das sieht man daran, dass die Reichweite mit Aktivieren der Route um ca. 40 bis 50 km sinkt. Gebe ich dieselbe Route in AA ein und fahre damit steigt die Reichweite wieder um die entsprechenden km. Es wird also zwar kein fester Ladestopp eingeplant aber trotzdem immer vorgewärmt, weil er weiß, irgendwo muss ich ja laden. Ich will das aber nicht, da nach 300 km Fahrt der Akku warm genug wird, da brauche ich nicht 50 km Reichweite fürs Vorwärmen vergeuden.

    Habt ihr irgendwelche Tipps außer das integrierte Navi dann nicht zu nutzen?

  • Also im Winter oder bei Temperaturen bis 10 Grad wird der Akku definitiv nicht warm genug fürs schnelle DC laden. Selber am eigen Leib erlebt, da hat es gute 10 Minuten bis an DC die Ladeleistung hoch gegangen ist und das bei einem Akkustand um die 20%.

    Tavascan Endurance, Atacama Desert Metallic, Below Zero Pack, Extreme Pack, AHK, Connect Plus 5 Jahre


    bestellt 05.03.25, Ankuft Bremerhaven 04.09.25, Cupra Mail "Die letzten Meter" 27.09.25, Anlieferung Händler 02.10.25, Abholung 09.10.25 Cupra AH Koch Berlin-Marzahn

  • Das kommt darauf an wie schnell man fährt. Gestern bei -3 bis +5 Grad nach 300 km und am Ende 50 km lang mit bis zu 180 war der Akku warm und hat mit bis zu 137 kW geladen.

    Heute auf dem Heimweg aus Bielefeld mit 5 - 10 Grad nach 350 km ebenfalls ohne vorheizen an der Ladestation mit bis zu 137 kW quasi ab Start (4% bei Ankunft).